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Heinrich Claus

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 03.05.1835 - † 05.11.1892
Geschlecht: m
Geburtsort: Halberstadt
Land: Deutschland
damaliger Name: Königreich Preussen
Sterbeort: Wien
Land: Österreich
damaliger Name: Österreich-Ungarn
weitere Namen: Klaus;
Heinrich Eduard Friedrich
Religionsbekenntnis: Evang.AB
Berufsbezeichnung: Architekt
Familiäres Umfeld: Vater: Tobias Heinrich C., Tischlermeister
Mutter: Sophie Wilhelmine, geb. Wegener
Ehe (1866) mit Ottilie Susanna Caroline Clara (Oda), geb. Gall (*1846)
Kinder: Heinrich Ludwig Gustav (1866–1867); Mathilde Caroline Ottilie Louise (*1868) verehel. Fraenkel; Emma (1870–1943) verehl. Humer; Adele (*1872), verehel. Jastrzembski; Eugenie Ottilie Henriette (*1874), verehel. Artner; Martha (1875–1879); Heinrich Franz (1876–1899); Otto Albrecht (*1878)
Bürogemeinschaft: 1874–1883Claus & Gross
1884–1888H.Claus und M.Hinträger
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
o.J.wahrscheinlich Architekturstudium in Deutschland
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
ca.ab 1864Tätigkeit im Atelier Karl Tietz
1874–1883Bürogemeinschaft mit Josef Gross
1884–1888Bürogemeinschaft mit Moritz Hinträger
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Auszeichnungen und Ämter
1873Medaille für Kunst und Wissenschaft
ab 1890Beirat der k.k. Franz Josephs-Stiftung für Offiziers-Witwen und Waisen
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Mitgliedschaften
ab 1864Österr. Ingenieurverein (=ab 1865 Österr. Ingenieur- und Architektenverein)
1871Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens
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Vita
Heinrich Claus wurde 1835 in Halberstadt, D, damals Königreich Preussen, als Sohn eines Tischlermeisters geboren. Während zwei seiner drei Brüder ebenfalls den Beruf eines Tischlers ergriffen, absolvierte Heinrich Claus ein Architekturstudium. Mit ziemlicher Sicherheit fand diese Ausbildung in Deutschland statt, denn als 1864 sein Name das erste Mal im Wiener Adressbuch Lehmann auftaucht, wird er bereits als „Architekt“ geführt.

Claus war zunächst als Chefzeichner bei Karl Tietz tätig. Im Jahr 1874 gründete er mit Josef Gross, der ebenfalls bei Karl Tietz arbeitete, eine äußerst erfolgreiche Bürogemeinschaft, die vor allem mit repräsentativen Wohnbauten für das Großbürgertum befasst war. Da zu dieser Zeit Karl Tietz bereits schwer erkrankt war, haben die beiden Architekten dessen Atelier weitgehend übernommen bzw. weitergeführt und laut einem Nachruf auf Karl Tietz in der Deutschen Bauzeitung (9.1875) „…mit entschiedenstem Glück das geistige und geschäftliche Erbe ihres Meisters angetreten“, wobei Heinrich Claus vor allem für den künstlerischen Bereich, während Josef Gross eher für die Ausführung der Gebäude zuständig war.

Die im Jahr 1873 in Wien stattfindende Weltausstellung ermöglichte dem Team auch über Wohnbauten hinausgehende Entfaltungsmöglichkeiten. Um für den erwarteten Besucheransturm gerüstet zu sein, wurden etliche große Hotelanlagen errichtet, die allerdings nach Ende der Weltausstellung neuen Bestimmungen zugeführt wurden, wie z.B. das Hotel Donau, in dem bis heute die Bundesbahndirektion (jetzt: ÖBB-Infrastruktur AG) ihren Sitz hat. Anlässlich der Weltausstellung wurde auch das Römische Bad errichtet, eine großzügige, elegante Anlage, die im 2.Weltkrieg durch Bomben beschädigt wurde (vom Gebäude sind noch Teile erhalten)

Aus nicht bekannten Gründen trennte sich 1883 das erfolgreiche Architektenduo und Claus ging mit Moritz Hinträger eine neuerliche Bürogemeinschaft ein, die bis zum Jahr 1888 bestand. Claus scheint mit Moritz Hinträger schon früher freundschaftlich verbunden gewesen zu sein. Bereits im Jahr 1873 wird er bei dem von Hinträger in Ungarn errichteten Administrations- und Wohngebäude in Pest als Mitarbeiter genannt, Hinträgers Gattin war die Taufpatin eines von Claus’ Kindern und als Claus nach seinem Tod unmündige Kinder hinterließ, wurde Moritz Hinträger als Vormund eingesetzt.

Allerdings hat Moritz Hinträger bereits im Jahr 1883 mit seinem Sohn Karl eine Bürogemeinschaft gegründet und in der Folge eine beachtlich große Anzahl an Aufträgen, vor allem Schulbauten, ausgeführt. Das „Atelier H. Claus und M. Hinträger“ scheint vor allem Bauaufgaben in den Kronländern wahrgenommen zu haben, denn nur bei einem Wohnhaus in Wien (4, Schwindgasse 20) treten sie als gemeinsame Urheber auf.

Claus war auch als Kunstgewerbler tätig – er entwarf dekorative Kronleuchter, Gitter, Tafelaufsätze etc., die bei der Wiener Weltausstellung 1873 gezeigt wurden.

Heinrich Claus starb im 58.Lebensjahr an Bauchfellentzündung in Wien und wurde am evangelischen Friedhof Matzleinsdorf beigesetzt. Die Abwicklung seines beträchtlichen Nachlasses zog sich noch Jahre lang hin, bis die Streitigkeiten in der Familie, die wegen der von ihm abgelehnten Schwiegersöhne entstanden waren, beigelegt werden konnten.
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Stellenwert
Heinrich Claus errichtete mit seinem Partner Josef Gross eine Reihe von repräsentativen Miet- sowie Wohn- und Geschäftshäusern. Claus und Gross folgten dem streng historistischen Kanon und errichteten die Gebäude in den damals üblichen Formen der Wiener Neu-Renaissance. Insbesondere die im Ringstraßenbereich gelegenen Häuser zeigen die Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die der Rückgriff auf die italienische Renaissance bot: Korinthische und ionische Säulen, Halbsäulen oder Pilaster, Dreieck- und Segmentgiebelverdachungen der Fenster, Freiplastiken, mit Vasen bekrönte Attikabalustraden, Ädikulafenster u.v.m. zeugten vom Ansehen und Reichtum der Bauherren (z.B. Wohnhaus Gutmann, Wien 4, Schwarzenbergplatz 11 / Gußhausstraße 1 /Schwindgasse 2, 1875–1877). Stets sind die Fassaden durch auf reich geschmückten Konsolen ruhenden Balkone oder Erker aufgelockert.

Nicht nur bei der dekorativen Instrumentierung zeigen die beiden Architekten künstlerischen Einfallsreichtum. Bei dem Haus Wien 4, Schwindgasse 7 (1873) etwa ist die Sockelzone nicht nur sehr plastisch rustiziert, sondern sie erstreckt sich auch mit zwei hohen Geschossen bis zur Mitte des gesamten Gebäudes. Beim Wohnhaus M. Faber, Wien 4, Schwindgasse 5 (1873) wiederum ist die ganze Fassade mit einem Netz aus Nutungen überzogen.

Bei dem 1882–1883 erbauten Wohn- und Warenhaus Haas und Cziczek, Wien 1, Kärntner Straße 5 (beschränkter Wettbewerb) wurde das Souterrain, Parterre und Mezzanin als Geschäftszone mit großen Schaufenstern gestaltet, und darüber befinden sich repräsentative Mietwohnungen. Diese Konzeption veranschaulicht die damals viel diskutierte Problematik, welche sich aus der neu entwickelten Koppelung von Wohn- und Warenhaus ergab. Die Tatsache, dass über dem durch große Fenster beinahe aufgelösten Mauerwerk der Geschäftszone die schwerer wirkenden Wohngeschosse lasten, wurde nämlich ästhetisch als äußerst unbefriedigend empfunden. Wie es damals hieß, haben jedoch Claus und Gross diese Bauaufgabe optimal gelöst. Einerseits trennten sie mittels eines – ursprünglich über die ganze Hausbreite reichenden – Balkons mit filigranen Gittern die Geschäftszone deutlich von den oberen Geschossen, andererseits konzipierten die Architekten die Mauerstreifen zwischen den Fenstern der Wohnungen möglichst schmal, und zarter, zum Teil vergoldeter Dekor verleihen den Wohngeschossen zusätzlich eine gewisse Leichtigkeit.

Die Hotels, die das Architektenduo anlässlich der Wiener Weltausstellung 1973 im „griechischen Renaissancestil“ errichteten, waren für das gehobene Publikum bestimmt. Die Hotels unterhielten auch Restaurants und wurden äußerst komfortabel ausgestattet: Aufzüge, Gasbeleuchtung, eine Telegraphenanlage, Heißwasserheizung sowie Bäder mit Kalt- und Warmwasser in jeder Etage boten viele Annehmlichkeiten. Auch das großzügig angelegte, elegante Römische Bad war ausschließlich für die gehobenen gesellschaftlichen Schichten bestimmt. Die Räume wurden luxuriös ausgestattet und die Dampf- und Heißluftbäder waren damals die größten der Welt.

Heinrich Claus und Josef Gross sind beispielhafte Vertreter der in Wien hoch geschätzten „Wiener Neu-Renaissance“, die in ihrer speziellen Spielart mit eleganten und luxuriösen Formulierungen das Bedürfnis nach Repräsentation berücksichtigte und den betuchten – meist erst neu in die gehobene gesellschaftliche Schicht aufgestiegenen – Bauherren ermöglichte, ihre Stellung gleichsam als „Renaissancefürst“ zu legitimieren – auch wenn sie nur ein Stockwerk des Palais bewohnten und das übrige Gebäude als Mietwohnungen zur Verfügung gestellt wurde.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
mit Josef Gross
1872Miethaus Pollak, Wien 9, Kolingasse 16 / Peregringasse 3 (beschränkter Wettbewerb; 1945 zerstört)
1873Wohnhaus M. Faber, Wien 4, Schwindgasse 5
1873Haus C. Sarg, Wien 4, Schwindgasse 7
1874Miethaus, Wien 1, Schmerlingplatz 5 / Reichsratsstraße 1
1874–1875Miethaus, Wien 1, Schmerlingplatz 4 / Bartensteingasse 2
1875Doppelwohnhaus, Wien 4, Schwindgasse 16–18
1875–1877Wohnhaus Gutmann, Wien 4, Schwarzenbergplatz 11 / Gußhausstraße 1 /Schwindgasse 2
1877Forst- u. Wohnhaus der Herrschaft Reichenau für Leo Ritter v. Herbeck, Reichenau, NÖ (heute Appartementhaus)
1877Villa Bachmayer, Starnberger See, D
1878–1879Wohnhaus Hermann Gutscher, Wien 19 (Ober-Döbling), Hermannstraße 7 (heute Reithlegasse)
1881Wohn- und Warenhaus Hückel, Wien 1, Heinrichsgasse 2 / Salzgries 13 / Concordiaplatz 1
1882–1883Wohn- und Warenhaus Haas und Cziczek, Wien 1, Kärntner Straße 5 (beschränkter Wettbewerb)
1882Miethaus, Wien 3, Obere Weißgerberstraße 11 (durch Bombenschäden zerstört)

mit Moritz Hinträger
1883Wohnhaus Geiringer, Wien 4, Schwindgasse 20 / Alleegasse [= Argentinierstraße 7]
um 1885Wohnhaus Eduard Viereck, Weikersdorf bei Mährisch-Ostrau, Mähren / Vikyrovice bei Moravska Ostrava, CZ
um 1887Villa Sponer, Zwittau, Mähren / Svitavy, CZ
1888Post- und Wohngebäude des Herrn Masur in Pressbaum, NÖ
1888Villa des Oswald Mechanel in Bozen, T / Bolzano, I

alleine:
1890Miethaus, Wien 3, Hainburger Straße 15

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
mit Joseph Gross
1871-1873Hotel Britannia, Wien 1, Schillerplatz 4 / Elisabethstraße 11 (ab 1874 Justizministerium; jetzt Fernmeldeamt)
1872Hotel Donau, Wien 2, Nordbahnstraße 50 (ÖBB Infrastruktur AG, davor Bundesbahndirektion)
1872Römisches Bad, Wien 2, Kleine Stadtgutgasse 9 / Holzhausergasse 4–6 (im 2.Weltkrieg z.T. zerstört, verändert als Bürogebäude wieder aufgebaut, die noch erhaltenen Säulenhallen werden derzeit als Lagerräume genutzt)

mit Moritz Hinträger:
um 1873Administrations- und Wohngebäude der k.k. priv. I. Siebenbürger Eisenbahn-Gesellschaft in Pest, Rudolfs-Quai / Arpad-Gasse, H
1886Waisen- und Armenhaus in Zwittau, Mähren / Svitavy, CZ (Wettbewerb, 1.Preis)
1888–1889Mädchen-Volks- und Bürgerschule in Neutitschein, Mähren / Novy Jicin, CZ
1888–1890Knaben-Volks- und Bürgerschule, nebst städtischem Museum und Volksbibliothek in Iglau, Mähren / Jihlava, CZ
1890Mädchen -Waisenhaus, Mährisch-Schönberg, Mähren / Sumperk, CZ

alleine?
1883Grabmal von Franz v. Wertheim, Wien 11, Zentralfriedhof, Simmeringer Hauptstraße 232–246 (mit Bildhauer Josef Kassin)
1884Grabmal Johann und Adolfine Schimke, Wien 11, Zentralfriedhof, Simmeringer Hauptstraße 232–246 (mit Bildhauer Peter Rummel)

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
mit Joseph Gross
1879–1880Tonwarenfabrik Znaim, Mähren / Znojmo, CZ

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
1871Grand Hotel, Wien 1, Kärntner Ring 9–13 (Großer Saal; erbaut von Carl Tietz)
1873Zahlreiche kunstgewerbliche Objekte anlässlich der Wiener Weltausstellung

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
1879Central-Viehhof Wien (Entwurf mit Josef Gross und Johann Schieder)
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
[H. Claus / J. Gross]: Hotel „Britannia“ am Schillerplatze in Wien. In: ABZ (Allgemeine Bauzeitung) 38.1873, S.175f, Abb.31ff
[H. Claus / J. Gross]: Hotel „Donau“ in Wien. In: ABZ 38.1873, S.252f, Abb.41ff
[H. Claus / J. Gross]: Römisches Bad am Praterstern in Wien In: ABZ 39.1874, S.16, Abb.6ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhaus C.Pollak, Wien. In: ABZ 39.1874, S.43, Abb. 42ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhaus des Herrn M. Faber in Wien, Schwindgasse Nr. 5. In: ABZ 40.1875, S.82, Abb.80ff
[H. Claus / J. Gross]: Villa Bachmayer am Starenberger See. In: ABZ 42.1877, S.31, Abb.25ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhäuser in Wien. Schwindgasse Nr.18 und 20. In: ABZ 42.1877, S.88, Abb.83ff [= Nr.16 und 18]
[H. Claus / J. Gross]: Forst- und Wohnhaus der Herrschaft Reichenau. In: ABZ 43.1878, S. 57, Abb.45,46
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhaus des Herrn Gutmann in Wien. In: ABZ 44.1879, S.30, Abb.29ff
[H. Claus / J. Gross]: Die Thonwaaren-Fabrik von Dr. Rudolf Ditmar in Znaim. In: ABZ 47.1882, S.87, Abb.56f
[H. Claus / J. Gross]: Das Waaren- und Wohnhaus des Herrn August Hückel in Wien. In: ABZ 48.1883, S.88, Abb.63ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohn- und Waarenhaus der Herren Georg Haas und Joh. B. Cžicžek, Kärntnerstraße 5 in Wien. In: ABZ 49.1884, S.7, Abb.1f
[H. Claus / M. Hinträger]: Wohnhaus des Herrn Sigmund Geiringer in Wien. IV. Bezirk, Ecke der Schwind- und Alleegasse [=Argentinierstraße]. In: ABZ 50.1885, S.15, Abb.11ff
[H. Claus / M. Hinträger]: Wohnhaus des Herrn Eduard Viereck in Weikersdorf bei Mährisch-Schönberg. In: ABZ 1885, S.40, 29ff
H. Claus / M. Hinträger: Waisen- und Armenhaus in Zwittau. In: Der Civiltechniker 9.1887, S.167f und ABZ 52, 1887, S.87, Abb.65
[H. Claus / M. Hinträger]: Villa des Herrn Karl Sponer in Zwittau. In: ABZ 52,1887, S.87, Abb.86f
H. Klaus / M. Hinträger: Post- und Wohngebäude des Herrn Masur in Pressbaum. In: Der Civiltechniker 10.1888, S.1
H. Claus / M. Hinträger: Villa des Oswald Mechanel in Bozen. In: Der Civiltechniker 10.1888, S.67
[H. Claus / M. Hinträger]: Mädchen-Volks- und Bürgerschule in Neutitschein. In: ABZ 1889, S.32, Abb.26f
[H. Claus / M. Hinträger]: Knaben-Volks- und Bürgerschule, nebst städtischem Museum und Volksbibliothek in Iglau. In: ABZ 55, 1890, S. 80, Abb.69f

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Wr. Ringstraßenarchiv; Ev. Stadtpfarrkirche AB (Matrikenstelle); WStLA; Archiv Künstlerhaus; Bezirksgericht Wieden
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Sekundärquellen

LITERATUR:
Anonym: Sehenswürdigkeiten in Wien. Das Römische Bad. In: Wiener Weltausstellungszeitung 15.Aug.1973, S.1f, 3
A. Brunner: Das Römische Bad in der Leopoldstadt. In: Lambda Nachrichten 2/2012, S.44f
B. Daghofer: Repräsentative Hotelbauten der Wiener Gründerzeit 1850–1900. Wien 1997
K. Eggert: Der Wohnbau der Wiener Ringstraße im Historismus 1855–1896. Die Wr.Ringstraße, Bd.7, Wiesbaden 1976
J. N. von Heinrich: Der Wegweiser im Damen- und Herrenbad des Römischen Bades am Praterstern in Wien. Wien 1874 (mit 5 Plänen und Pressedokumentation)
M. Hinträger: Administrations- und Wohngebäude der k.k. priv. I. Siebenbürger Eisenbahn-Gesellschaft in Pesth am Rudolfs-Quai und der Arpad-Gasse. In: ABZ 38.1873, S.253, Abb.36ff (unter Mitwirkung von Heinrich Claus)
A. Kieslinger: Die Steine der Wiener Ringstraße – ihre technische und künstlerische Bedeutung. Die Wiener Ringstraße, Bd.4. Wiesbaden 1976
P. Kortz: Wien am Anfang des XX.Jahrhunderts. Ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung. Wien 1906
C.v.Lützow: Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung. Wien 1873
H. Matis / S. Stiefel: „Mit vereinigter Kraft des Capitals, des Credits und der Technik“. Die Geschichte des österreichischen Bauwesens am Beispiel der Allgemeinen Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft. Bd.1. Wien 1994
K. Mollik / H. Reining / R. Wurzer: Planung und Verwirklichung der Wiener Ringstraßenzone. Die Wr.Ringstraße Bd.3 (Textband), Wiesbaden 1980
ÖKT 44: G. Hajos: Die Profanbauten des III., IV. und V. Bezirks. Wien 1980
M. Paul: Technischer Führer durch Wien. Wien 1910
[Römisches Bad]
H. Pemmer / F. Englisch: Landstraßer Häuserchronik. Wien 1958 (Typoskript)
R. Wagner-Rieger: Wiens Architektur im 19.Jh. Wien 1970
M. Wehdorn: Die Bautechnik der Wiener Ringstraße. Die Wr.Ringstraße, Bd.11, Wiesbaden 1979

HINWEISE AUF WERKE:
Wiener Bauindustrie-Zeitung (WBIZ)
1883, T.16 (Haus Hückl, 1, Heinrichsgasse 2 / Salzgries 18 / Concordiaplatz)

Wiener Neubauten
Bd.1. Bl.41ff (Haus C.Sarg, Schwindgasse 7)
Bd.2. Bl.78f (Wohnhaus Hermann Gutscher, Hermanngasse 7=Reithlegasse)

NACHSCHLAGEWERKE:
Dehio Wien/1 (I.Bez); Dehio Wien/2 (II.–IX.u.XX.Bez.); Dehio Wien/3 (X.–XIX.u.XXI.–XXIII.Bez.); Dehio NÖ/Süd M–Z
L. Eisenberg: Das geistige Wien. Wien 1893
C. v.Lützow / L. Tischler: Wiener Neubauten. 3 Bde, Wien 1876-1891

LEXIKA:
ÖBL; AKL; Czeike; ÖKL; ThB

INTERNETLINKS:
http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Bad_(Wien)
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Anmerkungen
In der Deutschen Bauzeitung 1872–1875 werden mehrmals Gebäude von Claus und Groß erwähnt. Die Beiträge sind immer kurze Zusammenfassungen der in der Allgemeinen Bauzeitung erschienen Aufsätze (siehe Primärliteratur)
In sämtlichen Lexika wird angegeben, dass Claus Schüler von Karl Tietz war. Tietz war weder an der Akademie Wien noch sonst wo als Lehrender tätig.
Eingegeben von: Inge Scheidl
Eingegeben am: 01.10.2012
Zuletzt geändert: 26.05.2015
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