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Friedrich Goldreich

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 14.12.1851 - † 19.10.1932
Geschlecht: m
Geburtsort: Hnevkovic
damaliger Name: Hnewkowitz, Böhmen
Land: Tschechien
damaliger Name: Kaisertum Österreich
Sterbeort: Wien
Land: Österreich
damaliger Name: Österreich-Ungarn
weitere Namen: Goldreich Edler v. Bronnek
Religionsbekenntnis: Mosaisch, dann röm.kath
Berufsbezeichnung: Stadtbaumeister und Ingenieur
Familiäres Umfeld: Vater: Philip Goldreich, Edler v.Bronneck (1812-1885) Kaufmann und Großgrundbesitzer, (Adelsprädikat v.Bronneck 1873)
Mutter: Therese (Gitel), geb. Soudek (1818-1885)
Ehe 1901 mit Elisabeth (Else), geb. Kelemen (1859-1926)
Ehe kinderlos
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
o.J.Polytechnikum Prag
1871–1873Ingenieurschule am Polytechnikum Wien
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
ab 1875Beamter der Nordbahn
1881Baumeisterkonzession
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Mitgliedschaften
ab 1881Bau- und Steinmetzmeister Genossenschaft
ab 1883Österr. Ingenieur- und Architektenverein
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Vita
Friedrich Goldreich wurde 1851 als Sohn eines Gutsbesitzers in Hnewkowitz, Böhmen, geboren. Er studierte zunächst am Polytechnikum in Prag und wechselte 1871 an das Polytechnikum in Wien, wo er direkt in den 4.Jahrgang der Ingenieurschule einstieg.

Über seine folgende Tätigkeit ist nur wenig bekannt. Er war zunächst Beamter bei der Nordbahn; als er im Jahr 1881 die Baumeisterkonzession erhielt, schied er jedoch aus der Bahngesellschaft aus, errichtete aber in den darauf folgenden Jahren – soweit bekannt – nur zwei Häuser in Wien.

Friedrich Goldreich war Mitglied der Bau- und Steinmetzgenossenschaft und des Österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins. Im Jahr 1908 traten er und seine Frau aus der Israelitischen Kultusgemeinschaft aus und konvertierten in der Folge zum römisch-katholischen Religionsbekenntnis. Er verstarb mit 81 Jahren in Wien an Arterienverkalkung.
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Stellenwert
Die wenigen Häuser, die heute als Friedrich Goldbergs Werke bekannt sind, zeigen durch spätere Veränderungen nicht mehr den Originalzustand. Kennzeichnend für beide Gebäude ist die Ausstattung der Wohnungen mit Erkern, die sich beim Haus Wien 1, Salzgries 12 (1882) über zwei Geschosse, beim Haus in Wien 9, Liechtensteinstraße 32 (1884) über vier Geschosse erstrecken. Diese Gestaltung lässt darauf schließen, dass die Wohnungen für den gehobenen Bürgerstand vorgesehen waren und daher auch mit Sicherheit eine repräsentative Dekorierung der Fassade erfolgte.

Friedrich Goldreichs kleines Œuvre als Baumeister sowie der Besuch der Ingenieurschule am Polytechnikum, lässt vermuten, dass er möglicherweise eher im technischen Bereich tätig gewesen ist.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
1882Miethaus, Wien 1, Salzgries 12 (mit Albert Schumacher)
1884Miethaus, Wien 9, Liechtensteinstraße 32
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Primärquellen

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Archiv Baumeisterinnung; ÖIAV; TUAW; IKG Templergasse; Bezirksgericht Favoriten (Verlassenschaftsabhandlung) im WStLA
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Sekundärquellen

LITERATUR:
G. Gaugutsch: Wer einmal war. Die Familien des jüdischen Grossbürgertums Wiens. 1.Band, Wien 2011

NACHSCHLAGEWERKE:
Dehio Wien/2 (II.–IX.u.XX.Bez.)
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Anmerkungen
Eingegeben von: Inge Scheidl
Eingegeben am: 31.10.2011
Zuletzt geändert: 12.12.2011
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