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Josef Gross

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 01.11.1828 - † 1891 od.später
Geschlecht: m
Geburtsort: Jindrichov ve Sleszku
damaliger Name: Hennersdorf, Schlesien
Land: Tschechien
damaliger Name: Kaisertum Österreich
Sterbeort: unbekannt
weitere Namen: Groß
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt und Stadtbaumeister
Familiäres Umfeld: Vater: Josef G., Häusler
Mutter: Rosina, geb. Werner
Bruder: Anton Gross (1841-1887) Architekt
Ehe (1873) mit Amalia, geb. Hoffmann (*1836)
Tochter: Hilda (*1874)
Stieftochter: Olga Prinz (*1861)
Sohn?: Johann (1842–1915), Stadtbaumeister
Bürogemeinschaft: 1874–1883Claus & Gross, Atelier für Architektur
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
o.J.wahrscheinlich Lehre bei einem Baumeister
o.J.vielleicht Architekturstudium
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1862Baumeisterkonzession
ca.ab 1864Tätigkeit im Atelier Karl Tietz
1874Bauleiter der Wiener Baugesellschaft (bei k.k.Hofmuseen)
1874–1883Bürogemeinschaft mit Heinrich Claus
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Auszeichnungen und Ämter
ab 1862Bürger von Wien
1873Medaille für Kunst und Wissenschaft
o.J.gerichtl. beeid. Bauschätzmeister
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Mitgliedschaften
ab 1862Bau- und Steinmetzmeister Genossenschaft
ab 1872Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens
ab 1873Österr. Ingenieur- und Architektenverein
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Vita
Josef Gross wurde 1828 in Hennersdorf, Österr. Schlesien / Jindrichov ve Sleszku, CZ geboren. Er stammte aus einfachen Verhältnissen, sein Vater war Häusler, seine Mutter die Tochter eines Bauern. Wann er nach Wien kam und wo er seine Ausbildung absolvierte, kann heute nicht mehr mit Sicherheit festgestellt werden. Jedenfalls erhielt er 1862 bereits in Wien die Baumeisterkonzession und wurde auch Bürger von Wien. Obwohl er in Lehmanns Adressenverzeichnis ab dem Jahr 1874 nicht nur als Stadtbaumeister, sondern auch als Architekt genannt wird, ist weder an der Technischen Hochschule noch an der Akademie der bildenden Künste ein Studium nachweisbar.

Anfang der 1860er Jahre begann Gross seine Tätigkeit im Atelier von Architekt Karl Tietz. Dort lernte er Heinrich Claus kennen, mit dem er 1874 eine äußerst erfolgreiche Bürogemeinschaft gründete, die vor allem mit repräsentativen Wohnbauten für das Großbürgertum befasst war. Da zu dieser Zeit Karl Tietz bereits schwer erkrankt war, haben die beiden Architekten dessen Atelier weitgehend übernommen bzw. weitergeführt und laut einem Nachruf auf Karl Tietz „mit entschiedensten Glück das geistige und geschäftliche Erbe ihres Meisters angetreten“ (Deutsche Bauzeitung 9.1875, S.24), wobei Heinrich Claus vor allem für den künstlerischen Bereich, Josef Gross eher für die Ausführung der Gebäude zuständig war. Daneben war Gross ab dem Jahr 1874 als Bauleiter der Wiener Baugesellschaft bei der Errichtung der k.k.Hofmuseen tätig.

Die im Jahr 1873 in Wien stattfindende Weltausstellung ermöglicht dem Team, auch über Wohnbauten hinausgehende Entfaltungsmöglichkeiten. Um für den erwarteten Besucheransturm gerüstet zu sein, wurden etliche große Hotelanlagen errichtet, die allerdings nach Ende der Weltausstellung neuen Bestimmungen zugeführt wurden, wie z.B. das Hotel Donau, in dem nun die Bundesbahndirektion (heute ÖBB Infrastruktur AG) ihren Sitz hat. Anlässlich der Weltausstellung wurde auch das Römische Bad errichtet, eine großzügige, elegante Anlage, die im 2.Weltkrieg durch Bomben beschädigt wurde (vom Gebäude sind noch Teile erhalten).

Aus nicht bekannten Gründen trennte sich 1883 das erfolgreiche Architektenduo. Laut Eisenberg (1890) soll Gross nach München gegangen sein, allerdings war er in Wien bis im Jahr 1891 gemeldet. Über eine Tätigkeit nach 1883 ist nichts bekannt.

Vieles spricht dafür, dass Josef Gross – eventuell aus einer früheren Ehe – einen Sohn hatte. Johann Gross (1842-1915) wurde im gleichen Ort wie Josef geboren, war Stadtbaumeister und Architekt und hat im Jahr 1891 in der Wiener Baugesellschaft die Bauleitung bei der Errichtung der k.k.Hofmuseen übernommen (im gleichen Jahr, als Josef Gross das letzte Mal in Wien aufscheint). Wann und wo Josef Gross gestorben ist, konnte nicht eruiert werden.
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Stellenwert
Josef Gross errichtete mit seinem Partner Heinrich Claus eine Reihe von repräsentativen Miet- sowie Wohn- und Geschäftshäusern. Claus und Gross folgten dem streng historistischen Kanon und errichteten die Gebäude in den damals üblichen Formen der Wiener Neu-Renaissance. Insbesondere die im Ringstraßenbereich gelegenen Häuser zeigen die Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die der Rückgriff auf die italienische Renaissance bot: Korinthische und ionische Säulen, Halbsäulen oder Pilaster, Dreieck- und Segmentgiebelverdachungen der Fenster, Freiplastiken, mit Vasen bekrönte Attikabalustraden, Ädikulafenster u.v.m. zeugten vom Ansehen und Reichtum der Bauherren (z.B. Wohnhaus Gutmann, Wien 4, Schwarzenbergplatz 11 / Gußhausstraße 1 /Schwindgasse 2, 1875–1877). Stets sind die Fassaden durch auf reich geschmückten Konsolen ruhenden Balkone oder Erker aufgelockert.

Nicht nur bei der dekorativen Instrumentierung zeigen die beiden Architekten künstlerischen Einfallsreichtum. Bei dem Haus Wien 4, Schwindgasse 7 (1873) etwa ist die Sockelzone nicht nur sehr plastisch rustiziert, sondern sie erstreckt sich auch mit zwei hohen Geschossen bis zur Mitte des gesamten Gebäudes. Beim Wohnhaus M. Faber, Wien 4, Schwindgasse 5 (1873) wiederum ist die ganze Fassade mit einem Netz aus Nutungen überzogen.

Bei dem 1882–1883 erbauten Wohn- und Warenhaus Haas und Cziczek, Wien 1, Kärntner Straße 5 (beschränkter Wettbewerb) wurde das Souterrain, Parterre und Mezzanin als Geschäftszone mit großen Schaufenstern gestaltet, und darüber befinden sich repräsentative Mietwohnungen. Diese Konzeption veranschaulicht die damals viel diskutierte Problematik, welche sich aus der neu entwickelten Koppelung von Wohn- und Warenhaus ergab. Die Tatsache, dass über dem durch große Fenster beinahe aufgelösten Mauerwerk der Geschäftszone die schwerer wirkenden Wohngeschosse lasten, wurde nämlich ästhetisch als äußerst unbefriedigend empfunden. Wie es damals hieß, haben jedoch Gross und Claus diese Bauaufgabe optimal gelöst. Einerseits trennten sie mittels eines – ursprünglich über die ganze Hausbreite reichenden – Balkons mit filigranen Gittern die Geschäftszone deutlich von den oberen Geschossen, andererseits konzipierten die Architekten die Mauerstreifen zwischen den Fenstern der Wohnungen möglichst schmal, und zarter, zum Teil vergoldeter Dekor verleihen den Wohngeschossen zusätzlich eine gewisse Leichtigkeit.

Die Hotels, die das Architektenduo anlässlich der Wiener Weltausstellung 1973 im „griechischen Renaissancestil“ errichteten, waren für das gehobene Publikum bestimmt. Die Hotels unterhielten auch Restaurants und wurden äußerst komfortabel ausgestattet: Aufzüge, Gasbeleuchtung, eine Telegraphenanlage, Heißwasserheizung sowie Bäder mit Kalt- und Warmwasser in jeder Etage boten viele Annehmlichkeiten. Auch das großzügig angelegte, elegante Römische Bad war ausschließlich für die gehobenen gesellschaftlichen Schichten bestimmt. Die Räume wurden luxuriös ausgestattet und die Dampf- und Heißluftbäder waren damals die größten der Welt.

Josef Gross und Heinrich Claus sind beispielhafte Vertreter der in Wien hoch geschätzten „Wiener Neu-Renaissance“, die in ihrer speziellen Spielart mit eleganten und luxuriösen Formulierungen das Bedürfnis nach Repräsentation berücksichtigte und den betuchten – meist erst neu in die gehobene gesellschaftliche Schicht aufgestiegenen – Bauherren ermöglichte, ihre Stellung gleichsam als „Renaissancefürst“ zu legitimieren – auch wenn sie nur ein Stockwerk des Palais bewohnten und das übrige Gebäude als Mietwohnungen zur Verfügung gestellt wurde.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
mit Heinrich Claus
1872Miethaus Pollak, Wien 9, Kolingasse 16 / Peregringasse 3 (beschränkter Wettbewerb; 1945 zerstört)
1873Wohnhaus M. Faber, Wien 4, Schwindgasse 5
1873Haus C. Sarg, Wien 4, Schwindgasse 7
1874Miethaus, Wien 1, Schmerlingplatz 5 / Reichsratsstraße 1
1874–1875Miethaus, Wien 1, Schmerlingplatz 4 / Bartensteingasse 2
1875Doppelwohnhaus, Wien 4, Schwindgasse 16-18
1875–1877Wohnhaus Gutmann, Wien 4, Schwarzenbergplatz 11 / Gußhausstraße 1 /Schwindgasse 2
1877Forst- u. Wohnhaus der Herrschaft Reichenau für Leo Ritter v. Herbeck, Reichenau NÖ (heute Appartementhaus)
1877Villa Bachmayer, Starnberger See, D
1878–1879Wohnhaus Hermann Gutscher, Wien 19 (Ober-Döbling), Hermannstraße 7 (heute Reithlegasse)
1881Wohn- und Warenhaus Hückel, Wien 1, Heinrichsgasse 2 / Salzgries 13 / Concordiaplatz 1
1882–1883Wohn- und Warenhaus Haas und Cziczek, Wien 1, Kärntner Straße 5 (beschränkter Wettbewerb)
1882Miethaus, Wien 3, Obere Weißgerberstraße 11 (durch Bombenschäden zerstört)

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
mit Heinrich Claus
1871–1873Hotel Britannia, Wien 1, Schillerplatz 4 / Elisabethstraße 11 (ab 1874 Justizministerium; jetzt Fernmeldeamt)
1872Hotel Donau, Wien 2, Nordbahnstraße 50 (Bundesbahndirektion, heute ÖBB Infrastruktur AG)
1872Römisches Bad, Wien 2, Kleine Stadtgutgasse 9 / Holzhausergasse 4–6 (im 2.Weltkrieg z.T. zerstört, verändert als Bürogebäude wieder aufgebaut, die noch erhaltenen Säulenhallen werden derzeit als Lagerräume genutzt)

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
mit Heinrich Claus
1879–1880Tonwarenfabrik Znaim, Mähren / Znojmo, CZ

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
1871Grand Hotel, Wien 1, Kärntner Ring 9–13 (Großer Saal; mit H. Claus; erbaut von Carl Tietz)

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
1879Central-Viehhof Wien (mit H. Claus und Johann Schieder)
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
[H. Claus / J. Gross]: Hotel „Britannia“ am Schillerplatze in Wien. In: ABZ (Allgemeine Bauzeitung) 38.1873, S.175f, Abb.31ff
[H. Claus / J. Gross]: Hotel „Donau“ in Wien. In: ABZ 38.1873, S.252f, Abb.41ff
[H. Claus / J. Gross]: Römisches Bad am Praterstern in Wien In: ABZ 39.1874, S.16, Abb.6ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhaus C.Pollak, Wien. In: ABZ 39.1874, S.43, Abb. 42ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhaus des Herrn M. Faber in Wien, Schwindgasse Nr. 5. In: ABZ 40.1875, S.82, Abb.80ff
[H. Claus / J. Gross]: Villa Bachmayer am Starenberger See. In: ABZ 42.1877, S.31, Abb.25ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhäuser in Wien. Schwindgasse Nr.18 und 20. In: ABZ 42.1877, S.88, Abb.83ff [= Nr.16 und 18]
[H. Claus / J. Gross]: Forst- und Wohnhaus der Herrschaft Reichenau. In: ABZ 43.1878, S. 57, Abb.45,46
[H. Claus / J. Gross]: Wohnhaus des Herrn Gutmann in Wien. In: ABZ 44.1879, S.30, Abb.29ff
[H. Claus / J. Gross]: Die Thonwaaren-Fabrik von Dr. Rudolf Ditmar in Znaim. In: ABZ 47.1882, S.87, Abb.56f
[H. Claus / J. Gross]: Das Waaren- und Wohnhaus des Herrn August Hückel in Wien. In: ABZ 48.1883, S.88, Abb.63ff
[H. Claus / J. Gross]: Wohn- und Waarenhaus der Herren Georg Haas und Joh. B. Cžicžek, Kärntnerstraße 5 in Wien. In: ABZ 49.1884, S.7, Abb.1f

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Wr.Ringstraßenarchiv; WStLA; Archiv Künstlerhaus
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Sekundärquellen

LITERATUR:
Anonym: Sehenswürdigkeiten in Wien. Das Römische Bad. In: Wiener Weltausstellungszeitung 15.Aug.1973, S.1f, 3
A. Brunner: Das Römische Bad in der Leopoldstadt. In: Lambda Nachrichten 2/2012, S.44f
B. Daghofer: Repräsentative Hotelbauten der Wiener Gründerzeit 1850–1900. Wien 1997
K. Eggert: Der Wohnbau der Wiener Ringstraße im Historismus 1855–1896. Die Wr.Ringstraße, Bd.7, Wiesbaden 1976,
J.N. von Heinrich: Der Wegweiser im Damen- und Herrenbad des Römischen Bades am Praterstern in Wien. Wien 1874 (mit 5 Plänen und Pressedokumentation)
A. Kieslinger: Die Steine der Wiener Ringstraße – ihre technische und künstlerische Bedeutung. Die Wr.Ringstraße, Bd.4. Wiesbaden 1976
P. Kortz: Wien am Anfang des XX.Jahrhunderts. Ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung. Wien 1906
C. v.Lützow: Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung. Wien 1873
H. Matis / S. Stiefel: „Mit vereinigter Kraft des Capitals, des Credits und der Technik“. Die Geschichte des österreichischen Bauwesens am Beispiel der Allgemeinen Baugesellschaft - A. Porr Aktiengesellschaft. Bd.1. Wien 1994
K. Mollik / H. Reining / R. Wurzer: Planung und Verwirklichung der Wiener Ringstraßenzone. Die Wr.Ringstraße, Bd.3 (Textband), Wiesbaden 1980
ÖKT 44: G. Hajos: Die Profanbauten des III., IV. und V. Bezirks. Wien 1980
M. Paul: Technischer Führer durch Wien. Wien 1910 [Römisches Bad]
R. Schmidt: Das Wiener Künstlerhaus 1861–1951. Wien 1951
R. Wagner-Rieger: Wiens Architektur im 19.Jh. Wien 1970
M. Wehdorn: Die Bautechnik der Wiener Ringstraße. Die Wr.Ringstraße, Bd.11, Wiesbaden 1979

HINWEISE AUF WERKE:
Wiener Bauindustrie-Zeitung (WBIZ)
1883, T.16 (Haus Hückl, 1, Heinrichsgasse 2 / Salzgries 18 / Concordiaplatz)

Wiener Neubauten
Bd.1. Bl.41ff ( Haus C.Sarg, Schwindgasse 7)
Bd.2. Bl.78f (Wohnhaus Hermann Gutscher, Hermannstraße 7=Reithlegasse)

NACHSCHLAGEWERKE:
Dehio Wien/1 (I.Bez); Dehio Wien/2 (II.–IX.u.XX.Bez.); Dehio Wien/3 (X.–XIX.u.XXI.–XXIII.Bez.); Dehio NÖ/Süd M–Z
L. Eisenberg: Das geistige Wien. Wien 1893
C. v.Lützow / L. Tischler: Wiener Neubauten. 3 Bde, Wien 1876–1891
H. Partisch: Österreicher aus sudetendeutschem Stamme. Wien 1961

LEXIKA:
ÖBL; AKL; Czeike; ThB

INTERNETLINKS:
http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Bad_(Wien)
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Anmerkungen
In diversen Quellen (AKL, Dehio) wird eine Bürogemeinschaft mit Wilhelm Jelinek angegeben. Das ist falsch. Wilhelm Jelineks Büropartner war Anton Gross (1841-1887), der Bruder von Josef Gross.
Die Angabe in den Lexika, dass Goss Schüler von K.Tietz war, ist falsch. Tietz war weder an der Wiener Akademie noch sonst wo als Lehrender tätig.
In der Deutschen Bauzeitung 1872-1875 werden mehrmals Gebäude von Claus und Groß erwähnt. Die Beiträge sind immer kurze Zusammenfassungen der in der Allgemeinen Bauzeitung erschienen Aufsätze (siehe Primärliteratur).
Es gibt einen Architekt Johann Josef Gross (1881-1957), dessen Vater Josef Gross (*08.12.1849) Maurer war. Ob hier eventuell eine Verwandtschaft besteht, konnte nicht eruiert werden.
Eingegeben von: Inge Scheidl
Eingegeben am: 01.10.2012
Zuletzt geändert: 14.01.2013
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