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Ferdinand Feldegg


Foto Bauwelt 1925

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 10.03.1855 - † 08.12.1936
Geschlecht: m
Geburtsort: Piacenza
Land: Italien
Sterbeort: Wien
Land: Österreich
Titel: Reg.Rat
weitere Namen: Fellner v. Feldegg; Fellner-Feldegg F.
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt und Schriftsteller
Familiäres Umfeld: Vater: Josef F., k.k. Offizier
Mutter: Aloisia, geb. Lunet
Ehe (1888) mit Paula, geb. Stuhlreiter
Kinder: Ferdinand (*1891), Heinrich (*1905)
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
o.J.Mittelschule in Prag und Troppau
1873-1879Technische Hochschule Prag
1880-1883Akademie der bildenden Künste Wien (bei Th. Hansen)
Reisen nach Deutschland, Italien
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1883-1884Mitarbeit im Atelier von Theophil Hansen
ab 1884Lehrer für Bautechnik an der Staatsgewerbeschule Wien
1895-1919Professor an der Staatsgewerbeschule Wien
ab 1919Hilfslehrer für Spezialkurse an der Staatsgewerbeschule Wien
1895-1908Redakteur der Zeitschrift „Der Architekt“
1909Redakteur der „Mitteilungen der Zentralvereinigung österreichischer Architekten“
1910-1919Chefredakteur der „Wiener Bauindustrie-Zeitung“ (Österreichische Bauzeitung)
1925-1927Schriftleiter des „Eros“, Zeitschrift für künstlerische Erotik
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Auszeichnungen und Ämter
1893Ritterkreuz des dänischen Danebrog-Ordens
1913Preis der Ferdinand Fellner jun. Stiftung
1930Regierungsrat
o.J.NÖ Landes-Autorenpreis
o.J.Jubiläums-Erinnerungsmedaille
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Mitgliedschaften
ab 1901Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens
ab 1903Hansen-Club
ab 1906Gesellschaft österreichischer Architekten
ab 1908Zentralvereinigung der Architekten Österreichs
ab 1918Wiener Bauhütte (1919 korresp. Mitglied)
o.J.Verein der Professoren der k.k. Staatsgewerbeschulen in Linz (1914 Vorstand)
o.J.Architektenclub der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens
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Vita
Ferdinand Feldegg wurde in Piacenza in Italien als Sohn einer deutschen Familie geboren, die im Jahr 1623 mit dem Prädikat Feldegg in den Ritterstand erhoben worden war. Vermutlich auf Grund der beruflichen Tätigkeit des Vater als Offizier hat Feldegg die Mittelschule und sodann sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Prag absolviert. Im Jahr 1880 inskribierte Feldegg an der Akademie der bildenden Künste in Wien und arbeitete nach Abschluss seines Studiums ein Jahr im Atelier seines Lehrers Theophil Hansen, wo er vor allem beim Bau des Parlaments eingesetzt war.

Schon im Alter von 29 Jahren fand Feldegg eine Anstellung als Lehrer für Bautechnik in der Staatsgewerbeschule in Wien, wo er in der Folge rund 40 Jahre tätig war. Gleichzeitig begann seine Karriere als Mitarbeiter bzw. Redakteur bei verschiedenen, zum Teil sehr bedeutenden Architektur-Zeitschriften, wie etwa „Der Architekt“ oder die „Wiener Bauindustrie-Zeitung“, wo er sogar die Chefredaktion innehatte.

Als Architekt war Feldegg lediglich in den 1890er Jahren tätig, denn sein Interesse verlagerte sich mehr und mehr auf die schriftstellerische Arbeit. Er schrieb eine Vielzahl von architekturtheoretischen Aufsätzen für diverse Fachzeitschriften, wobei er allerdings seine Hauptthesen in variierenden Zusammenstellungen mehrfach publizierte. Größere Werke stellen die von ihm verfassten Monographien über seinen hoch geschätzten Lehrer Theophil Hansen und über Friedrich Ohmann sowie seine kunstkritischen Erläuterungen zu Leopold Bauers Werk dar.

Feldegg verstand sich auch als Philosoph und Psychologe. Als Philosoph räumte Feldegg dem „Gefühl“ quasi als Bindeglied zwischen Objekt und Subjekt einen zentralen Stellenwert ein. „Das Gefühl ist mir“, so schrieb Feldegg im Jahr 1894, „als metaphysisches Prinzip, also transcendental gefasst, die identische Verbindung des Subjektiven mit dem Objektiven und als solche der Träger aller Wirklichkeit und daher trans-empirisch.“ (Das Verhältnis der Philosophie zur empirischen Wissenschaft von der Natur, 1894) In einer seiner wichtigsten philosophischen Publikationen, der Schrift „Gefühl als Fundament der Weltordnung“ (1890) stellte er fest, dass „das gefühlsmäßige Erfassen des inneren Wesens äußerer Objekte […] die wesentlichste Grundbedingung aller echten und tiefen Welterkenntnis darstellt und eben aus diesem Grunde das Gefühl als das Fundament unserer gesamten ethischen, intellektuellen und künstlerischen Konstitution“ zu bezeichnen sei.

Als Psychologe setzte sich Feldegg intensiv mit der Sexualpsychologie auseinander, wobei er in den sehr freizügig geschriebenen Arbeiten vor allem gegen die Unterdrückung des Sinnlich-Erotischen auftritt. So stellt er etwa in „Erinnerungen und Bekenntnisse eines Erotikers“ (1929) fest, „dass das Vorurteil, das die gebildete Menschheit heutzutage noch immer dem Sexualleben gegenüber bekundet, eines der größten Kulturverhängnisse ist, das der Menschheit jemals auferlegt wurde.“ Weitere Arbeiten Feldeggs zu diesem Thema sind u.a. „Die Schönheit des Geschlechtslebens“ (1929) oder „Sperma“ (1925).

Neben seinen architetkurtheoretischen sowie philsophisch-psychologischen Arbeiten verfasste Feldegg aber auch Novellen wie z.B. „Letzte Stunden“ (1908), Dramen wie „Der neue Faust“ (1903) oder „Der Schleier der Maja“ sowie erotische Gedichte („Erotische Lieder“, 1924).

Feldeggs Publikationen wurden seinerzeit teils kritisch, teils positiv rezipiert, er konnte mit seinen philosophischen Überlegungen aber keine nachhaltige Wirkung erzielen. Seine architekturspezifischen Beiträge sind einerseits durch philosophische Überlagerungen schwer verständlich, andererseits durch vielfache Wiederholungen aber auch schlichtweg ermüdend. Immerhin erlebte Feldegg Anerkennung durch die Aufführung seines Dramas „Mit seinem Gott allein“ im Raimundtheater in Wien im Jahr 1907. Ferdinand Fellner starb im 81. Lebensjahr in Wien.
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Stellenwert
Ferdinand Feldeggs zahlreiche architekturbezogene Publikationen spiegeln vor allem seine philosophischen Überlegungen wider, nur selten finden sich konkrete Analysen der zeitgenössichen Bautätigkeit. Noch 1895 plädierte Feldegg für die freie Stilwahl, da, wie er feststellte, alle zeitgenössische Bautätigkeit modern sei. Nur rund fünf Jahre später feierte Feldegg jedoch den Sieg des Subjektiven bzw. Individuellen über das Objektive bzw. Allgemeine in der Architektur und spricht sich nunmehr gegen die Nachbildung alter Stile aus. „Die moderne Baukunst schöpft bewusster aus der inneren, der individuellen Quelle, als die ihr vorausgehende Richtung gethan.“ (Grundlagen modernen Empfindens, 1900)

Als Redakteur der Zeitschrift „Der Architekt“ sah sich Feldegg vor allem als Vertreter der Moderne, der er zunächst äußerst positiv gegenüberstand. Er bot Otto Wagner und dessen Schülern eine breite Plattform für ihre Publikationen und trug dadurch wesentlich zum Bekanntheitsgrad der modernen Architekturrichtung bei. „Das Wesen der Moderne besteht in einer ausgesprochenen Verinnerlichung, im bewußten Untertauchen in die Tiefen der menschlichen Seele ins Wesen der Dinge, ins Subjektive, ins Individuelle, ins Ursprüngliche“, schwärmt Feldegg im Jahr 1908 (Über die inneren Grundlagen moderner Architekturauffassung). Die Entstehung eines Bauwerkes folge bei den Modernen jenem ursprünglichen Prozess, bei dem „Seelenzustände, innere organische Verhältnisse, nach außen projiziert zur Erscheinung gebracht wurden […]. Seelenwerte sind als Stimmungsinhalt baukünstlerischer Werke deren geheime Organisatoren.“ Wie bei Feldeggs philosophischen Werken zeigt sich auch bei seinen architekturtheoretischen Überlegungen deutlich der Einfluss der „Einfühlungsästhetik“, die sich damals eines großen Zuspruchs erfreute. In den Jahren 1917/18 präzisiert er: „Unsere Technik ist anthropomorphischen Ursprungs“, d.h. die wichtigsten Erfindungen der menschlichen Technik sind Erweiterungen bzw. Ergänzungen „dynamischer Leibesfunktionen“. Feldegg ist überzeugt, dass wahre Baukunst nur durch die Einfühlung in ein äußeres Objekt auf der Grundlage der Affinität mit dem eigenen Körper entsteht. „Einfühlung in die Statik der Konstruktion […] natürlich auch der baukünstlerischen Erscheinung. In der Tat sind wir mit dieser Erkenntnis an die tiefste Stelle aller ästhetischen Kontemplation gelangt.“ Dem „Materialismus der Baukunst“, der in der Konstruktion die alleinige Quelle der Formgebung erblickt, erteilt Feldegg demgegenüber eine deutliche Abfuhr.

Nur 15 Jahre nachdem Feldegg die Absage an die historistische Stilkunst der Architektur gepriesen hatte, stand er der modernen Baukunst äußerst kritisch gegenüber. Er bemängelte nunmehr die Verwendung des „stillosen“ Betons, der weder tektonische noch stereometrische Formgebung zulasse, sowie den gesuchten „Primitivismus“ in der Gestaltungsweise, aber auch die „Säulenfurcht“, d.h die „Verachtung“ aller Tektonik, die „krankhafte“ Enthaltsamkeit aller freihändischen Ornamentik und die damit verbundene „kindische“ Vorliebe für das Quadrat. Er wirft der Moderne eine „einfältige materialistische Ästhetik“, d.h. das Schaffen von Bauwerken ohne „transzendenten Inhalt“ vor sowie das Fehlen der „Romantik“ als wesentliches Element der Volksseele.

In den Kriegsjahren erwartete Feldegg wiederum eine Erneuerung der Baukunst. Nunmehr erhofft er eine bewusste Anlehnung an die „Historik in der deutschen Baukunst“, eine Absage an alle „Ausländerei“ sowie die Rückbesinnung der Baukunst auf ihre Quelle, „die aus den Tiefen ethisch-romantischer Gesinnung fließt“.

Feldegg hat nur wenige Bauwerke realisiert. Während er den Wohnhäusern (Wien 9, Porzellangasse 22 und Wien 7, Neustiftgasse 58 / Myrthengasse 12) in modifizierten Renaissanceformen ein unauffälliges Erscheinungsbild verlieh, bediente sich Feldegg bei der Grabkapelle für die Fam. Dr. Franz Schmeykal in Böhmisch-Leipa gotisierender Elemente.

Wesentlich aufschlussreicher sind Feldeggs Entwürfe für die Kaiser Franz Josef-Jubiläumskirche sowie für die Zentralfriedhofskirche in Wien. Bei beiden Entwürfen verzichtet Feldegg nahezu auf jeglichen Dekor. Die Zentralfriedhofskirche zeigt Einflüsse der Wagner-Schule, während Feldegg bei der Jubiläumskirche in gewisser Weise Friedrich Schinkel rezipiert, dem Kirchenbau aber insgesamt durch Anklänge an die ägyptische bzw. islamische Baukunst ein eigenartiges, für einen „Kaiserdom“ befremdliches Aussehen verlieh. Kryptisch waren auch die Kommentare Feldeggs zu seinem Entwurf. Auf die Antithese zwischen historistischer Bauweise und Moderne eingehend, meinte er: „Eine dritte Möglichkeit der Lösung einer gestellten architektonischen Aufgabe liegt jenseits von Historisch und Modern. Für diese Lösung gibt es keinen solchen Gegensatz. Für sie ist historisch ,modern‘, modern dagegen höchstens noch ,historisch‘ – je nach Aufgabe.“ (1900)

Ferdinand Feldegg erfreute sich durch seine reiche Publikationstätigkeit eines sehr hohen Bekanntheitsgrads. Seine vielfach schwierig formulierten Architekturaufsätze, die vor allem auf seinen philosophischen Überlegungen beruhten, boten allerdings wenig praktische Anknüpfungspunkte und haben in der zeitgenössischen Baukunst keine Wirkung hervorgerufen, im Gegensatz zur zweifellos nachhaltigen Rolle, die er als Redakteur der wichtigsten Fachzeitschriften für die Architekturdiskussion gespielt hat.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
1893-1894Wohnhaus „Jägerhof“, Wien 9, Porzellangasse 22-22a (mit Adolf Jäger)
1895-1897Miethaus, Wien 7, Neustiftgasse 58 / Myrthengasse12

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
1895Grabkapelle Fam. Dr. Franz Schmeykal in Böhmisch-Leipa, Böhmen / Lipa Ceska, CZ

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
o.J.Innenausstattung der Grabkapelle Dr. Schmeykal in Böhmisch-Leipa, Böhmen / Lipa Ceska, CZ
Div. kunstgewerbliche Entwürfe (Bucheinbände)

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
1895Villa an der Adria
1896Deutsches Casino Prag (Wettbewerb)
1899Kaiser Franz Josef Jubiläumskirche in Wien (Wettbewerb)
1899Zentralfriedhofskirche Wien (Wettbewerb)
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
F. Feldegg: Das Gefühl als Fundament der Weltordnung. Wien 1890
F. Feldegg: Das Psychologische Hauptproblem in seiner heutigen Phase. Wien 1892
F. Feldegg: Das Verhältnis der Philosophie zur empirischen Wissenschaft von der Natur. Wien 1894
F. Feldegg: Wiens zweite Renaissance. In: Der Architekt 1.1885, S.1f
F. Feldegg: Ehrenschuld Wiens. In: Der Architekt 1.1885, S.39f
F. Feldegg: Ein Projekt zur Verbauung des sogenannten Grusshausplatzes auf der Wieden. In: Der Bautechniker 13.1893, S.465f
F. Feldegg / George Niemann: Theophilios Hansen und sein Werk. Wien 1893
F. Feldegg: Architektonischer Materialismus. In: Süddt. Bauzeitung 5. 1895, S.344
F. Feldegg: Wiens zweite Renaissance. In: Der Architekt 1.1895, S.1f
F. Feldegg: Architektonische Zeitfragen. In: Der Architekt 4.1898, S.5
F. Feldegg: Concurrenzentwurf für die Jubiläumskirche in Wien. In: Der Architekt 5.1899, S.35f
F. Feldegg: Grundlagen modernen Empfindens. In: Der Architekt 6.1900, S.11f
F. Feldegg: Klimts Gustav „Philosophie“ und die Culturumwertung unserer Tage. In: Der Architekt 6.1900, S.24f
F. Feldegg: Die moderne Architektur in Österreich. In: Die Arch. d. XX. Jh.s 1.1901, H.3, S.33f
F. Feldegg: Der künstlerische Wettbewerb und seine Reform. In: Der Architekt 7.1901, S.5ff
F. Feldegg: An den Humoristen, den grimmigen Gegner der Sezession. In: Der Architekt 9.1903, S.14f
F. Feldegg: Kampf um die Moderne. In: Der Architekt 9.1903, S.23
F. Feldegg: Hansen und die Moderne. In: Der Architekt 9.1903, S.38f
F. Feldegg: Historisch-Modern. In: Der Architekt 9.1903, S.43
F. Feldegg: Monumentalität und moderne Baukunst. In: Der Architekt 9.1903, S.27f
F. Feldegg: Leopold Bauer. In: Der Architekt 12.1906, S.9
F. Feldegg: Rhythmik und Autorität im Einzelbau und Städtebau. In: Der Architekt 12.1906, S.45
F. Feldegg: Die Einheit der Architektur. In: Der Archichtekt 14.1908, S.173f
F. Feldegg: Über die inneren Grundlagen moderner Architekturauffassung. In: Der Architekt 14.1908, S.101f
F. Feldegg: Platz- und Straßenanlage von Salzburg. Wien 1909
F. Feldegg: Karl König. In: WBIZ 29.1911/12, Beilage 15.12.1912, S.87
F. Feldegg: Friedrich Ohmann. 2 Bde., Wien 1906, 1914
F. Feldegg: Das neue Wiener Zinshaus. In: WBIZ 31.1914, S.187f
F. Feldegg: Glossen zur Baukunst. In: WBIZ 31. 1914, S.3f
F. Feldegg: Krieg und Kunst. In: WBIZ 32. 1914/15, S.19f
F. Feldegg: Was ein Bauwerk zu uns spricht. In: WBIZ 33.1915, S.25f
F. Feldegg: Alfred Keller. In: WBIZ 35.1918, S.8
F. Feldegg: Gefühl und Technik. In: WBIZ 35.1918, S.9f
F. Feldegg: Leopold Bauer. Der Künstler und sein Werk. Wien 1918
F. Feldegg: Die innere Grundlage der modernen Baukunst. In: WBIZ 35.1918, S.25f
F. Feldegg: Monumentalität und Stilkunst. In: WBIZ 35.1918, S.57f
F. Feldegg: Otto Wagner. In: WBIZ 35.1918, Der Bauinteressent S.227
F. Feldegg: Wiener Denkmäler und ihre Plätze. In: WBIZ 37.1920, S.33f
F. Feldegg: Die Kaiser Karl-Kriegerheimstätte in Wien Aspern. In: WBIZ 36.1918/19, S.9f
F. Feldegg: Geist und Sitte im Geschlechtsleben. Wien 1920
F. Feldegg: Baukünstlerische Zeit- und Streitfragen. Wien 1921
F. Feldegg: Kamillo Sitte. Gedenkrede zum 80. Geburtstag. In: ZÖIAV 1923, S.125
F. Feldegg: Erotische Lieder und Dialoge. Wien 1924
F. Feldegg: Sperma. Eine okkulterotische Novelle. Wien 1925
F. Feldegg: Die Schönheit des Geschlechtslebens. Wien 1929
F. Feldegg: Erinnerungen und Bekenntnisse eines Erotikers. Wien 1929

VORTRÄGE:
F. v.Feldegg: Die Prämoderne in der Baukunst. Vortrag vom 28.2.1910. In: Mitteilungen der Zentralvereinigung der Architekten 3.1910, H.6, S.1ff und 3.1910, H.7, S.1ff
F. v.Feldegg: Alte Wahrheiten und neue Irrungen der Baukunst. Vortrag vom 17.2.1913. In: Mitteilungen der Zentralvereinigung der Architekten 6.1913, H.4, S.6ff und 6.1913, H.5, S.3ff
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Sekundärquellen

LITERATUR:
F. Aichelburg: Das Wiener Künstlerhaus 1861-2001. Bd.1 Wien 2003
Anonym: Architekt Prof. Ferdinand Feldegg. In: Bauwelt 16.1925, S.11, S.253
Festschrift zur 50 Jahrfeier der techn. gew. Bundes-Lehranstalt Wien I. 1880-1930
M. Pozzetto: Die Schule Otto Wagner: 1894–1912. München 1980
G. Reiterer: Augensinn. Zu Raum und Wahrnehmung in Camillo Sittes „Städtebau“. Salzburg 2003
I. Scheidl: Schöner Schein und Experiment. Katholischer Kirchenbau im Wien der Jahrhundertwende. Wien 2003
R. Schmidt: Das Wiener Künstlerhaus 1861–1951. Wien 1951. S.151, 280
W. Schmied (Hrsg.): Gesch. d. bild. Kunst in Österreich, 20.Jh., Bd.6, München u.a. 2001

HINWEISE AUF WERKE:
Der Architekt
1.1895, S.39, T.63 (Projekt einer Villa an der Adria) / S.20, T.19 (Der Jägerhof in Wien 9, Porzellang.)
2.1886, S.40 (Entw. Neubau des Dt. Casino Prag) / S.35, T.57 (Grabkapelle Dr. Franz Schmeykal)
4.1898, S.6, T.14 (Wohnhaus 7, Neustiftg. 58)
5.1899, S.35f, T.57 (Entwurf Jubiläumskirche)

Architektonische Rundschau
16.1900, H.11, T.85 (Entwurf Zentralfriedhof)

WBIZ
35.1918, S.94f, T.76 (Entwürfe zu einem Brunnentempel)

NACHSCHLAGEWERKE:
Dehio Wien/2 (II.-IX.u.XX.Bez.)
F. Jansa: Deutsche Bildende Künstler im Wort und Bild. Leipzig 1912
P. Einödi: Wer ist Wer. Lexikon österreichischer Zeitgenossen. Wien 1937
F. Plauer: Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft 1929. Wien 1929
S. Waetzoldt: Bibliographie zur Architektur im 19.Jh. Nendeln 1977

LEXIKA:
ThB; ÖBL; Czeike; AKL; Weihsmann 05
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Anmerkungen
Angaben bei Weihsmann 05 sind zum Teil irreführend und falsch (z.B. er war nicht Lehrbeauftragter an der TH Wien; das Werk: „Erinnerungen und Bekenntnisse eines Erotikers“ ist nicht Feldeggs Selbstbiographie“)
Eingegeben von: Inge Scheidl
Eingegeben am: 01.05.2006
Zuletzt geändert: 24.09.2010
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