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Karl Schmidt

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 30.07.1824 - † 1906
Geschlecht: m
Geburtsort: Pinkafeld, Burgenland
damaliger Name: Pinkafö, Ungarn
Land: Österreich
damaliger Name: Kaisertum Österreich
Sterbeort: Baden
Land: Österreich
damaliger Name: Österreich-Ungarn
Titel: Professor
weitere Namen: Schmid
Berufsbezeichnung: Architekt
Familiäres Umfeld: Vater: Rentmeister
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1840–1844Polytechnisches Institut Wien
1846–1852Akademie der bildenden Künste Wien
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1860–1868Adjunkt am k.k. Polytechnischen Institut
ab 1872Professor an der k.k. Bau- und Maschinen-Gewerbeschule
1879–1883?Professor für Baukonstruktionslehre an der k.k. Staatsgewerbeschule
o.J.Staatl. Gewerbeschuldirektor
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Auszeichnungen und Ämter
1847Pein-Preis
1889Franz-Josefs-Orden
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Mitgliedschaften
o.J.Österr. Ingenieur- und Architektenverein
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Vita
Karl Schmidt wurde 1824 in Pinkafö, Königreich Ungarn (heute Pinkafeld, Burgenland) als Sohn eines Rentmeisters geboren. Über seine Familienverhältnisse weiß man lediglich, dass er Waise war, als er seine technische bzw. architektonische Ausbildung in Wien anfing. 1840–1844 besuchte er das Polytechnikum, 1846 trat er in die Architekturschule der Wiener Akademie ein, wo er bis 1852 blieb. Er bezeichnete sich selbst als sehr begabten Schüler und tatsächlich gewann er 1847 den angesehenen Pein-Preis.

Unmittelbar nach dem Studium führte Schmidt eine private Zeichenschule für Handwerker, bis 1868 war er Adjunkt am Polytechnikum. Ab 1872 wurde er Professor an der k.k. Bau- und Maschinen-Gewerbeschule (der späteren Staatsgewerbeschule), wo er Baukonstruktionslehre und Bauökonomie unterrichtete und zeitweise auch Schuldirektor war. Im Jahr 1897 trat er in den Ruhestand.

Schmidt war Mitglied des ÖIAV (Österreichischer Ing.- und Architektenverein) und Träger des Kaiser Franz Josef Ordens. Er starb im 82.Lebensjahr in Baden bei Wien.
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Stellenwert
Karl Schmidt widmete sich in seiner langen Karriere vor allem der Lehre, wobei er sich auch mit dem Bereich des Kunstgewerbes, das zunehmend Bedeutung erlangt hatte, auseinandersetzte. Obwohl seine Ehrungen ein beachtliches Schaffen vermuten lassen, sind seine Verdienste heute sehr schwer zu rekonstruieren. Eine praktische Tätigkeit als Architekt ist nicht nachweisbar.
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Primärquellen

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
ABK; Archiv des ÖBL; TUAW
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Sekundärquellen

LITERATUR:
E.B. Ottillinger / L. Hanzl: Kaiserliche Interieurs: die Wohnkultur des Wiener Hofes im 19.Jahrhundert. Wien 1997
Neue Freie Presse 30.7.1906 (Abendausgabe), S.9 (Todesmeldung)

NACHSCHLAGEWERKE:
L. Eisenberg: Das geistige Wien. Wien 1890
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Anmerkungen
Karl Schmidt ist nicht zu verwechseln mit Karl Johann Schmidt (1867–1926) bzw. Karl Wilhelm Schmidt (1883–1972)
Eingegeben von: Diego Caltana
Eingegeben am: 01.10.2013
Zuletzt geändert: 18.11.2013
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