A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | Z
Erich Schlöss

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Ausstellungen
Persönliche Mitteilungen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 20.01.1920
Geschlecht: m
Geburtsort: Wien
Land: Österreich
Titel: Baurat h.c., Dipl.Ing. Dr.
Religionsbekenntnis: o. rel. Bek.
Berufsbezeichnung: Architekt
Familiäres Umfeld: Vater: Heinrich Schlöss (1886–1964), Architekt
Mutter: Leonora (Nora), geb. Domenego (1892–1967)
Schwester Mag.art. Hilde Leiter
1.Ehe (1951) mit Hedwig, geb. Hölzl, Ärztin
2.Ehe (1966) mit Gunnel, geb. Bladh-Wahlander
zwei Kinder aus 2.Ehe: Heinrich (*1967), Robert (*1968)
2 Kinder, die Fr. Bladh-Wahlander in die Ehe mitbrachte: Paul (*1958), Johan (*1962)
und zwei Stiefkinder
Bürogemeinschaft: 1950–1956 mit Erich Boltenstern
top
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1926–1930Volksschule in Wien 4 und Wien 13
1930–1938Realgymnasium in Wien 14 (später 15), Diefenbachgasse
1946–1950Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien
1956Ziviltechniker-Prüfung
1979Promotion zum Doktor der technischen Wissenschaften
top
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1950–1956Arbeit im Atelier von Erich Boltenstern, zuletzt als Partner
1956–1958wissenschaftliche Hilfskraft an der Lehrkanzel Erich Boltensterns an der Technischen Hochschule
Wien (Wohnbau und Entwerfen)
1956Verleihung der Architekten-Befugnis
ab 1956eigenes Atelier
ab 1978allgemein beeideter gerichtlicher Sachverständiger für Denkmalschutz und Stadtbildpflege
1979allgemein beeideter gerichtlicher Sachverständiger für Hochbau und Architektur
o.J.Prüfingenieur im Rahmen der Wohnbauförderung (Wien, Magistratsabteilung 50)
top
Auszeichnungen und Ämter
bis 1970Mitglied des Vorstands der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs
1968–74 u.1978–82Mitglied des Sektionsvorstandes der Architekten in der Ingenieurkammer
1973–83 u.1985–88Referent und Redakteur der Zeitschrift „Konstruktiv“ (offizielles Organ der Bundes-Ingenieurkammer), Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Ingenieurkammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland
bis 1982Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Bundes-Ingenieurkammer
1974–1978Delegierter in der Bundesfachgruppe Architekten der Ingenieurkammer
1977Baurat h.c.
1984Ehrenring der Bundes-Ingenieurkammer
1990Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
1998Ehrennadel der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
o.J.Mitglied im Hauptverband der allgemein beeideten gerichtlichen Sachverständigen Österreichs
top
Mitgliedschaften
ab 1951außerordentliches Mitglied der Zentralvereinigung der Architekten in der Berufsvereinigung der
bildenden Künstler Österreichs (Kammer der bildenden Künstler)
ab 1956?Ingenieurkammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland
ab 1981Österr. Ingenieur- und Architektenverein
o.J.Verein für Geschichte der Stadt Wien
o.J.International Institute for Conservation of Historic and Artistic Works (IIC)
o.J.Heraldisch-Genealogische Gesellschaft „Adler“
top
Vita
Erich Schlöss wurde 1920 in Wien als erstes Kind des Architekten Heinrich Schlöss geboren. Er wuchs in einem kunst- und architekturaffinen Umfeld auf: 1929 übersiedelte die Familie von der Stadtwohnung in Wien 4 in die Künstlersiedlung am Fuß des Rosenhügels in Wien 13 (Riedelgasse 20, später Russweg 12). Bewohner der Siedlung waren neben zahlreichen Malern und Bildhauern, z.B. die Architekten Viktor Reiter und Karl Schartelmüller, Alfons Riedel (später Präsident des Künstlerhauses) oder Franz Pollatschek (Chefredakteur der Arbeiter Zeitung).

Nach Abschluss der Mittelschule wurde Schlöss von 1938 bis 1945 zum Militärdienst in der deutschen Wehrmacht eingezogen, anschließend kam er in britische Kriegsgefangenschaft. So konnte er erst 1946 sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien beginnen. Nach Abschluss des Studiums folgte von 1950 bis 1956 die Arbeit im Atelier seines Lehrers Erich Boltenstern, dem er nachfolgend auch als Partner zur Seite stand. Von 1956 bis 1958 war Schlöss als Assistent Boltensterns an der Technischen Hochschule Wien tätig.

1956 eröffnete Schlöss sein eigenes Büro in Wien mit kontinuierlich gutem Auftragsstand. Im Rahmen seiner Bauaufgaben war Schlöss wiederholt mit Umbauten und Sanierungen befasst. So war er ab 1962 mit dem Wiederaufbau des Theresianums betraut, dessen baugeschichtlicher Entwicklung er auch seine Dissertation widmete. 1978 übernahm er die Funktion als beeidet gerichtlicher Sachverständiger für Denkmalschutz und Stadtbildpflege.

Erich Schlöss setzte sich für den Berufsstand der Architekten in unterschiedlichen Funktionen und Vereinigungen ein: Nach Abschluss des Studiums arbeitete er aktiv in der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs mit (er war bis 1970 im Vorstand), 1956 nach Erlangung der Architektenbefugnis auch in der Ingenieurkammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland (u.a. als Mitglied des Sektionsvorstandes der Architekten, als Delegierter in der Bundesfachgruppe der Architekten, seit 1984 Sitz im Kammertag).

Schlöss war von der Gründung (1973) des offiziellen Blattes der Ingenieurkammer „Konstruktiv“ bis 1983 dessen Redakteur und Referent. Neben Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift publizierte er auch in anderen Fachzeitschriften und verfasste Beiträge für die Tagespresse. Als Bauforscher veröffentlichte er Publikationen über die Wiener Stadtbahn, die Vorortelinie und vor allem zahlreiche, umfassende baugeschichtliche Dokumentationen zum Theresianum.

1990 legte Schlöss seine Architekten-Befugnis nieder, er ist aber trotzdem weiterhin aktiv tätig: 1990 war er z.B. Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe ZT-Senioren der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und wurde Mitglied in deren Kuratorium für Wohlfahrtseinrichtungen.

Ausgleich und Ergänzung seiner beruflichen Arbeit ist seit jeher das Zeichnen nach der Natur. Besonders seit 1966 fertigte er auf seinen Reisen zahlreiche Skizzen an (v.a. mit Kugelschreiber gezeichnet).

Erich Schlöss Wirken in der Architektur und v.a. sein Einsatz für den Berufsstand ist mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht worden.
top
Stellenwert
1950 mit Eintritt in das Atelier Boltensterns konnte Erich Schlöss an renommierten Projekten mitarbeiten, wie beim Wiederaufbau der Wiener Staatsoper (Entwurf der Pausenräume im Galerie- und im Balkongeschoß, Zuschauerraum, Aufbauten zum ersten Opernball nach dem Krieg) oder dem Krematorium in Villach.

1956 zog Erich Boltenstern Schlöss als Mitarbeiter zum Wiederaufbau der durch Brand großteils zerstörten Wiener Börse hinzu. Der Neubau des füngeschossigen Bürogebäudes erfolgte im technisch avancierten Stahlbeton-Rahmenbau und wurde in direkte Verbindung mit dem dreistöckigen Altbestand gesetzt. Die neue Vorhalle erhielt eine großzügige Verglasung mit Thermo-Glas. Man entschied sich, auf das verlorengegangene historische Vokabular mit einer zeitgemäßen Formensprache in gemäßigtem Stil zu reagieren.

Nach Eröffnung seines eigenen Büros waren Schlöss Auftraggeber öffentliche Stellen (wie Gemeinde und Erdiözese Wien), Wohn- und Baugesellschaften, Stiftungen und Privatpersonen. Seine Bauaufgaben umfassten Wohnhäuser und Wohnhausanlagen, Schulen, Einfamilienhäuser, Geschäftslokale und Innenraumgestaltungen. Sein erster selbstständiger Auftrag war eine Wohnhausanlage der Gemeinde Wien am Machplatz in Wien 2, in Arbeitsgemeinschaft mit Boltenstern (und weiteren Architekten).

Ab 1962 setzte Schlöss den von Alfons Hetmanek begonnenen Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Theresianischen Akademie in Wien 4 fort. Unter strengen denkmalpflegerischen Auflagen folgte zunächst der Wiederaufbau des Konsulartrakts zur Unterbringung der Diplomatischen Akademie. Ab 1976 wurde die Akademie durch die Adaptierung und den Ausbau des „Unteren Stöckls“ (1755 als Ballsaal erbaut) um u.a. Vortragssaal, Bibliothek, Studienräume und Dienstwohnungen erweitert.

Auch bei der Generalsanierung (gemeinsam mit Erich Millbacher) des Amalienbades in Wien 10, einst Symbol der Kommunalpolitik des „Roten Wien“, stand der sensible Umgang mit historischer Bausubstanz im Vordergrund: Erhaltenes wurde bewahrt und sorgfältig restauriert, Zerstörtes mit größtmöglichem Bezug zur Originalsubstanz neu gestaltet. Das Bad erhielt eine zweite Schwimmhalle unter Terrain, einen neuen 10-m-Turm in schwingungsfreier Betonkonstruktion, ebenfalls neugestaltet wurden die Dampf- und Heißluftabteilungen sowie die Saunabereiche.

Diese Wiederaufbau- bzw. Sanierungsarbeiten stehen auch exemplarisch für den Stil Schlöss‘: Als Schüler Erich Boltensterns war er einer modernen, funktionalistischen Haltung verpflichtet, die auf einer strukturellen Ästhetik aufbaut, ohne dabei jedoch einem radikalen dogmatischen Funktionalismus zu verfallen. Stets standen kontextbezogenes Arbeiten und Lokalkolorit im Vordergrund. So sind auch seine Wohn- oder Schulbauten Beispiele eines gemäßigten Funktionalismus.
top
Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
1956–1959Wiederaufbau und Umbau der Börse, Wien 1, Schottenring 16 / Wipplingerstraße 34 (beschränkter Wettbewerb 1956, 1.Preis, mit Erich Boltenstern)
1956–1959WHA d. Gem.Wien, Wien 2, Machstraße 8–10 (mit Erich Boltenstern, Alfred Wanko, Siegfried K. Mörth, Wönhart, Walter Gindele)
ab 1960, ohne Datum:
Eigentumswohnhäuser, z.B.
Wien 10, Herndlgasse 23
Wien 20, Vorgartenstraße 87
Wien 19, Hameaustraße 9a
Einfamilienhäuser in Hinterbrühl, Perchtoldsdorf, Tullnerbach-Lawies, Gugging, Wien-Pötzleinsdorf, Wien-Hütteldorf, Wien-Mauer, Wien-Sievering, Sommerein, Eichgraben, Hennersdorf
Geschäftslokale: z.B.
Umbau des Lokals „Zur Blauen Flasche“ in ein Geschäftshaus, Wien 16, Neulerchenfelder Straße 14
Firma H. Schrack (Generalimport Renault Österreich), Wien 1, Schubertring
Geschäftshaus, Wien 7, Seidengasse 35 (Restaurierung und Umbau)
ca. 50 BP-Tankstellen
1961–1964WHA d. Gem.Wien, Wien 10, Schrankenberggasse 34 (federführend im Team mit Bruno Hampel, Franz Müllner, Robert Weinlich u.a.)
1962–1972WHA für Bundesbedienstete, Wien 19
1963Siedlung „In der Lindau“, Sommerein, NÖ (Aufschließungsplan)
1966Wohnhochhaus für Bundesbedienstete, Linz, OÖ
1966–1968Umbau einer Schuhfabrik in ein Handelshaus, Wien 7
ab 1968Geschäftslokal der Firma Teppichfabrik Eybl, Wien 1, Salztorgasse
ab 1968Adaptierung der Pension Vogelsang, Bad Tatzmannsdorf, Bgld.
ab 1968Einkehrgasthof „Alter Schupfen“, Vösendorf, Ortsstraße 281, NÖ
1970–1971Hotel zum Kastell, Bad Tatzmannsdorf, Joseph Haydn-Platz 6, Bgld.
1971Gartenstadt Laxenburg (zum Teil mit Heinz Düringer), Laxenburg, NÖ
1972Umbau eines Kinos in einen Konsummarkt, Wien 19
1973–1978WHA für Bundesbedienstete, Brunn am Gebirge, NÖ
1974–1983Wohnhaus für die „Wohnungseigentumsbau“-Gesellschaft, Wien 5
1979Einfamilienhaus in Niederleis, NÖ
1986Reihenhausanlage für Bundesbedienstete in Laxenburg, NÖ

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
1962–1991Wiederaufbau des Theresianums, Wien 4, Favoritenstraße 15 (Fortführung der von Alfons
Hetmanek begonnenen Arbeit): 1962–1964 Neubau des im Krieg zerstörten Konsulartraktes (Unterbringung der Diplomatischen Akademie), ab 1976 Erweiterung der Diplomatischen Akademie durch Ausbau des „Unteren Stöckls“
1963Pläne für die Generalsanierung des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen, Wien 8, Friedrich Schmidtplatz 3
1964–1966Schulerweiterungsbau mit Hallenschwimmbad für die Kongregation der Töchter des göttlichen Heilands, Wien 7, Kenyongasse 10–12
1965Minigolfplatz, Wiener Neustadt, NÖ
1970–1975Einbau von Stiegen und Lüftungskanälen in das Theresianum, Wien 4, im Zusammenhang mit dem Bau der U-Bahn
1975–1977Schule der Stadt Wien, Wien 2, Wehlistraße 178
1973–1976 u.1980–1986Adaptierung und Sanierung des Amalienbades, Wien 10, Reumannplatz 6 (Grundsatzprojekt mit Harald Bauer 1972; 1973–1976 Teilumbauten im Schwimmhallenbereich, Arbeiten ab 1980 mit Erich Millbacher; erbaut 1923–1926 von Josef Bittner, Karl Schmalhofer, Otto Nadel)
1977Adaptierung eines Lokals für das Österr. Komitee für Internationalen Studienaustausch, Wien 1

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
1968–1973Fernwärmewerk, Wien 22, Skrabalgasse 3 (mit Harald Bauer)
1978Blockheizwerk, Wien 21, Mitterhofer Gasse

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
1950–1956Mitarbeit beim Wiederaufbau der Wiener Staatsoper, Wien 1, Opernring 2 (Entwurf der Pausenräume im Galerie- und im Balkongeschoss, Zuschauerraum, Aufbauten Opernball; unter der Leitung von Erich Boltenstern)
1956–1958Mitarbeit beim Wiederaufbau der Wiener Börse, Wien 1, Schottenring 16 (1956 großteils durch Brand zerstört, unter der Leitung von Erich Boltenstern)
ab 1956zahlreiche Innenraumgestaltungen von Wohnungen, Lokalen, Aufzugseinbauten

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
1961Haus der Jugend, Wien 3
1974Städtebauliches Gutachten für eine WHA, Wien 14
ohne Datum:
Einfamilienhäuser in Wien 19, Wildgrube, Am Irrsee OÖ, Edlach NÖ, Gresten NÖ, Laxenburg, NÖ
Wohn- und Geschäftshäuser in Wien 4, 16, 17 sowie in Baden, NÖ
Fertighaustypen
Kindergarten für die Pensionsversicherung der Angestellten
Campingplätze
Feriendörfer
Minigolfplätze
Fernsehturm am Kahlenberg, Wien 19
Umbau der Österr. Botschaft in Budapest
Großmärkte
Dependance der Österreichischen Galerie
Tiefgaragenprojekte in Wien 3, 4, 9 (Österr. Nationalbank)
Hotel-Pension Sonnhof am Semmering, NÖ
Industrieanlage in Piesendorf, Sbg.
Erweiterung des Gymnasiums und Realgymnasiums, Wien 15
Mehrfamilienwohnhaus in Baden

Wettbewerbsteilnahmen:
1952Gewerbehaus der Wiener Handelskammer (Kammer der gewerblichen Wirtschaft), Wien 3, Beatrixgasse 29 / Salesianergasse 1 / Bayerngasse 4 / Grimmelshausengasse 2–4
ohne Datum:
Staatsoper Hamburg (im Büro Erich Boltenstern)
Oper Sydney (im Büro Erich Boltenstern)
Festspielhaus Bregenz (im Büro Erich Boltenstern)
Brucknerhaus Linz („erfolgreich“)
Flughafen Schwechat (mit Robert Krapfenbauer)
Amtsgebäude, Wien 7 (mit Kurt Eckel; „erfolgreich“)
Österr. Kulturinstitut Budapest
Stadtbahnbrücke über den Gumpendorfer Gürtel, Wien 12 und 15
top
Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
Auswahl:
E. Schlöss: 5 Beiträge zur Baugeschichte des Theresianums in den Jahresberichten des öffentlichen Gymnasiums der Stiftung „Theresianische Akademie“ der Jahre 1975–1979
E. Schlöss: Das Theresianum auf der Wieden in Wien. Seine bauliche Entwicklung von den Anfängen bis 1938, 3 Bde. Dissertation an der Technischen Universität Wien, Wien 1979
E. Schlöss: Das Theresianum. Ein Beitrag zur Bezirksgeschichte der Wieden. Mit einer kunsthistorischen Betrachtung von Geza Hajos. Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte 5 (Sonderreihe der Wiener Geschichtsblätter, Hg. F. Czeike). Wien 1979
E. Schlöss: Von der Favorita zum Theresianum. Die baugeschichtliche Entwicklung zur Zeit Maria Theresias. In: Walter Koschatzky (Hg.): Maria Theresia und ihre Zeit. Salzburg 1979, S.251ff
E. Schlöss: Das Stöckl der Beichtväter Societatis Jesu und der Kammerdiener. Zur Geschichte der Favorita auf der Wieden. In: Wiener Geschichtsblätter, H.2/1981, S.80ff
H. Kröll / F. Ögg / E. Schlöss: Einfahrt Tag und Nacht freihalten ... oder Das Theresianum auf der Wieden. Ein Bildbericht v. H. Kröll. Mit Texten von E. Schlöss und F. Ögg. Wien 1983
E. Schlöss: Der Wiederaufbau des Theresianums in Wien. In: Verband der wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (Hg.): Bauten von gestern – heute erlebt. Wien 1980, S.110ff
E. Schlöss (Hg.): Ziviltechniker & Wirtschaft. Gestalter der Umwelt. Brunn am Gebirge 1985
E. Schlöss: Wiederbelebung eines barocken Empfangsaales. Der Peregrinisaal im Theresianum Wien-Wieden. In: architektur aktuell 1985, H.110, S.41ff
E. Schlöss: Reiseskizzen. In: Siegfried Linke: Architekten-Skizzen-Buch. Gütersloh 1986.
E. Schlöss: Die Vorortelinie. Ein bebildeter Essay zur Wiedereröffnung am 30. Mai 1987. Wien 1987
E. Schlöss: Die nicht gebaute Linie der Wiener Stadtbahn am Gaudenzdorfer und Margaretengürtel. In: Wiener Geschichtsblätter, H.1/1989, S.30ff
E. Schlöss: Hofburg und Favorita in Praemers Architekturwerk. Überlegungen zur Planverfassung der Fassaden. In: Wiener Geschichtsblätter, H.4/1991, S.179ff
E. Schlöss: Baugeschichte des Theresianums. Wien 1998
E. Schlöss: Holzaußenwände. Arbeitsmappe für Architekten und Ingenieure. Wien o.J.

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Achleitner-Archiv
top
Sekundärquellen

LITERATUR:
Magistrat der Stadt Wien, MA 19 – Architektur und Stadtgestaltung (Hg.): Brno Wien. Entwicklung einer Bewertungsmethodik der Architektur von 1945 bis 1979 // Vypracování hodnotící metodiky architektury období 1945 az 1979. Wien 2012, S.56ff. (Schulzentrum Mater Salvatoris)
F. Czeike: Wiener Bezirkskulturführer, IV. Wieden. Wien 1981, S.10 (Wiederaufbau Theresianum)
F. Czeike: Wiener Bezirkskulturführer, I. Innere Stadt. Wien 1983, S.139 (Wiederaufbau Börse)
E.F. Sekler: Erich Schlöss – 70 Jahre. In: ÖIAZ H.1/1990, S.48
Zentralvereinigung der Architekten Österreichs (Hg.): Baujahre. Österreichische Architektur 1967–1991. Wien 1992, S.174ff (Sanierung Amalienbad)

HINWEISE AUF WERKE:
Auswahl:
Architektur Aktuell
1981, H.82, S.66ff (Wiederaufbau Theresianum)

der aufbau
1977, H.12, S.400 (Wiederaufbau Theresianum) / S.402 (Volksschule Wehlistraße)

Der Bau
1960, H.14, S.11ff (Wiederaufbau Wiener Börse)

Bauforum
1986, H.118 (Sanierung Amalienbad)

das moderne heim
1956, H.28, S.64ff (Theresianum)

Österreichische Bauchronik (Titel: Aluminium-Leitschienen)
1968, S.24ff (Biografie des Architekten)

Wettbewerbe
1986, H.58/58, S.71ff (Sanierung Amalienbad)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl. III/1; Achl. III/3; Dehio Wien/1 (I.Bez.); Dehio Wien/2 (II.–IX.u.XX.Bez.); Dehio Wien/3 (X.–XIX.u.XXI.–XXIII.Bez.);

LEXIKA:
Weihsmann 05

INTERNETLINKS:
http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Neues_und_mehr/Und_er_will_Architekt_werden%3F!_(Erich_Schl%C3%B6ss), zur Verfügung gestellt von der Wiener Zeitung, Freitag, 5. August 2011
top
Ausstellungen
1959, 1961Einfamilienhaus-Ausstellung der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs
o.J.Ausstellung von Zeichnungen u.a. in der Wiener Secession
top
Persönliche Mitteilungen
Persönliche Informationen von Architekt Erich Schlöss.
top
Anmerkungen
Eingegeben von: Gudrun Hausegger / Monika Keplinger
Eingegeben am: 01.10.2012
Zuletzt geändert: 19.12.2014
top
  A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | Z
 
© Architekturzentrum Wien
Mit freundlicher Unterstützung des FWF
Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung