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Franz Fehringer

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Ausstellungen
Neue Medien
Persönliche Mitteilungen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 15.11.1928
Geschlecht: m
Geburtsort: Öhling, NÖ
Land: Österreich
Titel: Arch. Prof. Dipl.-Ing.
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt
Familiäres Umfeld: Vater: Franz F. (1895–1970), Schlosser
Mutter: Theresia, geb. Hausberger (1894–1978)
Ehe (seit 1952) mit Maria Katharina, geb. Kraft (*1929)
Kinder: Christian (*1953), Psychotherapeut; Andrea (*1959), Journalistin und Autorin
Bürogemeinschaft: ab 1953 mit Herbert Prader als „Atelier P+F“ / 1965–1988 mit Erich Ott als 3.Partner
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1939–1948Oberschule für Jungen in Amstetten, Abschluss mit Matura
1948–1957Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Wien
o.J.zahlreiche Studienreisen: Australien, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Holland, Hongkong, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Norwegen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Taiwan, Tschechien, Tunesien, USA
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
ab 1962Tätigkeit als selbständiger Architekt
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Auszeichnungen und Ämter
1969–1970Mitglied des Rates für Umweltgestaltung bei Bundeskanzler Klaus
1983Hans Kudlich Preis
Ohne Datum:
Ehrenzeichen des Hl. Stephanus 2. Klasse
Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich
Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich
Ehrenring des Clubs Niederösterreich
Verleihung des Professorentitels
Großes Ehrenzeichen des Landes NÖ
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Mitgliedschaften
ab 1953Mitglied der CIAM Jugendgruppe
ab 1967Mitglied der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs (Wien, NÖ, Bgld.)
ab 1980Gründungsmitglied des Club NÖ
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Vita
Franz Fehringer wurde 1928 als Sohn des Schlossers Franz Fehringer und seiner Frau Theresia im niederösterreichischen Öhling geboren. Nach der Volksschule in seinem Geburtsort besuchte er ab dem Jahr 1939 die Oberschule für Jungen in Amstetten. Am 5. Jänner 1944 wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war mit seiner Einheit in Sachsen zum Schutz der dort ansässigen Industriebetriebe stationiert. Nach seiner Abrüstung im Februar 1945 war Franz Fehringer bis Kriegsende beim Reichsarbeitsdienst in Kirchschlag, danach setzte er seine Ausbildung an der Realschule Amstetten fort.

Franz Fehringer maturierte im Jahr 1948 und begann gleich darauf mit dem Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien, das er im Jahr 1957 mit der 2.Staatsprüfung abschloss. Zur Finanzierung seines Studiums war Franz Fehringer ab 1950 in verschiedenen Architekturbüros tätig (Arch. Schottenberg, Karl Kupsky, Kurt Schlauss und Otto Nobis). Noch während seines Studiums begann eine lebenslange Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft mit Herbert Prader, mit dem er 1953 das noch heute bestehende „Atelier P+F“ gründete.

Das erste Büro der beiden Mitglieder der CIAM-Juniorgruppe befand sich im Haus der Familie Prader in der Lainzerstraße und war gerade einmal 6m² groß. Später übersiedelte das Atelier P+F mehrmals in größere Büroräumlichkeiten. Nach Herbert Praders frühem Tod im Jahr 1980 hat Franz Fehringer im Andenken an seinen Freund und langjährigen Partner den Namen des Ateliers nie geändert. Herbert Prader war laut eigener Aussage Franz Fehringers für ihn die prägende Persönlichkeit, ein Kollege, der beinahe unersetzlich für das gemeinsame Atelier war.

Zu Beginn des „Ateliers P+F“ erhielt das Büro kleinere bis mittlere Aufträge wie das Schwimmbad, die Volksschule und das Lehrerwohnhaus in Aschbach. Als ersten großen Auftrag nennt Franz Fehringer in einem Interview die Errichtung des Kur- und Erholungszentrums des Kriegsopferverbandes in St.Andrä am Zicksee im Jahr 1965. In diesem Jahr trat dem Büro von Fehringer und Prader auch der Architekt Erich Ott als dritter Partner bei (bis 1988). Das umfangreiche Werkverzeichnis der Architektengemeinschaft umfasst beinahe alle Bauaufgaben – von Wohn- und Geschäftsbauten, über Schulen und Krankenhäuser bis hin zu Kinderspielplätzen und Kirchen.

Franz Fehringer, der seit dem Jahr 1952 verheiratet ist und einen Sohn und eine Tochter hat, veröffentlichte im Laufe der Jahre zahlreiche wissenschaftliche, journalistische und literarische Arbeiten. Der vielfach ausgezeichnete leidenschaftliche Architekt und Zeichner ist bis heute aktiv tätig
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Stellenwert
Franz Fehringer, der bereits als Juniormitglied der CIAM-Austria mit seinem Partner Herbert Prader bei den CIAM-Kongressen in Aix-en-Provence 1953 und La Sarraz 1957 teilgenommen hatte, machte sich in den 1970er Jahren mit dem Modell des „Partizipativen Wohnbaus“ einen Namen. Er gehörte mit seinem Partner Herbert Prader, mit dem er bereits 1953 das bis heute aktive „Atelier P+F“ gegründet hatte, zu den Wegbereitern dieses Planungsprozesses, der vor allem auf der Beteiligung der zukünftigen Bewohner beruhte. Erste Versuche dieser Art finden sich bereits sehr früh in dem für den CIAM-Kongress ausgearbeiteten und viel beachteten Bebauungsentwurf für Wien-Lichtental. Mit der Wohnhausanlage in der Dr.Hild-Gasse in Purkersdorf (NÖ) errichteten sie 1974–1976 den ersten partizipativen Wohnbau Niederösterreichs, der über die Grenzen Österreichs hinaus Anerkennung fand. Dieses Bauvorhaben wurde von einer wissenschaftlichen Studie begleitet, in der belegt werden konnte, dass sich die Mehrkosten aufgrund dieses Planungsvorgangs auf lediglich 5% der Gesamtsumme beliefen.

Ein breites Feld im Œuvre Franz Fehringers nehmen Bauten im sozialen Bereich ein, wie unter anderem die Schwesternschule und das Schwerpunktkrankenhaus im niederösterreichischen Mistelbach oder die Sonderheilanstalt des Kriegsopferverbandes in St.Andrä am Zicksee (Bgld.). Dieser frühe Bau, der eine Verschmelzung von Architektur und Natur/Landschaft anstrebte, setzte neue Akzente in der Errichtung von Kur- und Heilanstalten.

Um eine gänzlich andere Bauaufgabe handelt es sich bei der Planung für den Ausbau des Wiener Flughafens (ab 1980), ein Projekt von enormer Größenordnung, an dem Franz Fehringer nach dem Tod seines Partners Herbert Prader annähernd 20 Jahre lang bis zum Jahr 2000 arbeiten sollte. Franz Fehringers großes Einfühlungsvermögen gegenüber den Bauherren sowie die Fähigkeit, den vorgegebenen Kostenrahmen einzuhalten, zeigte sich nicht nur bei diesem Projekt, sondern trug generell wesentlich zum Erfolg des Ateliers P+F bei.

Neben der aktiven Bautätigkeit widmete sich das Atelier P+F, das wesentlich von Herbert Prader geprägt war, utopischen Projekten. An bedeutenden Arbeiten aus diesem Bereich sind neben der bereits erwähnten Studie Wien-Lichtental vor allem Studien für Schulen mit neuen Unterrichtsmethoden unter dem Titel „Computerschule“ (1960–1969) und die theoretische Arbeit „Hexagonale Wohnzelle – Lineare Stadteinheit“ (1967–1973) zu nennen, ein Projekt, das von der Wohnbauforschung des Bundesministeriums für Bauten und Technik gefördert wurde. Franz Fehringer arbeitet bis heute an dem utopischen Modell einer „Vertikalen Stadt“ weiter, dessen Ursprung sich bereits in den frühen Arbeiten des Atelier P+F findet.

Franz Fehringer gilt zudem als einer der Gründungsväter der niederösterreichischen Dorferneuerung, die nicht zuletzt aufgrund seines Engagements heute auch von politischer Seite unterstützt wird. Seit Anfang der 1970er Jahre setzte er sich intensiv für die Bauentwicklung im ländlichen Raum und eine Verbesserung der Baugesinnung ein, hielt zahlreiche Vorträge, veröffentlichte sowohl wissenschaftliche als auch journalistische Publikationen zu diesem Thema und war maßgeblich an den Vorbereitungen zu den ersten Dorferneuerungsenqueten beteiligt.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
Auswahl:
1963–1964Lehrerwohnhaus, Aschbach, NÖ (mit Herbert Prader)
1965Wohnhaus, Wien 5, Ziegelofengasse 20–22 (mit Herbert Prader)
1966–1968Schwesternwohnheim, Horn, NÖ (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1967Wohnung, Wien 19, Flemminggasse 4B
1968Badehaus Dr.Krauland, Langenwang (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1969Wohnhochhaus, Korneuburg, Brückenstraße 6 (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1970–1973Erste Österreichische Spar-Casse, Wien 18, Gersthofer Straße 143 (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1971–1972Allgemeine Wirtschaftsbank AG, Wien 1 (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1971–1973Personalwohnheim, Mistelbach, NÖ (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1972–1973Einfamilienhaus Mussil, Wien 19, Beethovengang (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1974–1975WHA, Poysdorf, Haydngasse, NÖ (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1974–1976WHA, Purkersdorf, Dr.Hild-Gasse, NÖ (mit Herbert Prader, Erich Ott; 1 partizipierter Planungsvorgang in NÖ)
1975–1976Atriumhäuser, Gänserndorf, Leissergasse, NÖ (mit Herbert Prader)
1976Raiffeisenkasse Stadtschlaining, B (mit Herbert Prader)
1976–1978WHA, Purkersdorf, Wintergasse, NÖ (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1978Raiffeisenkasse Draßmarkt, B (mit Herbert Prader, Ernst Pestal)
1978Raiffeisenkasse Oberschützen, B (mit Herbert Prader, Ernst Pestal)
1978Raiffeisenkasse Bernstein, B (mit Herbert Prader, Ernst Pestal)
1978Raiffeisenkasse Breitenbrunn, B (mit Herbert Prader, Ernst Pestal)
1978Haus Rathmann, Wien 18 (mit Herbert Prader)
1978–1980Zweigstelle der Ersten Österreichischen Spar-Casse, Wien 13, Feldkellergasse (mit Herbert Prader)
1978–1980WHA, Gänserndorf, Kirchengasse, NÖ (mit Herbert Prader)
1978–1980WHA, Purkersdorf, Bad-Säckingen-Straße, NÖ (mit Herbert Prader, Erich Ott)
1979Raiffeisenkasse und Wohngebäude, Güssing, Hauptstraße 3–5, B (mit Herbert Prader)
1979–1982WHA, Gänserndorf, Roseggergasse, NÖ (mit Herbert Prader und Erich Ott)
1980–1981Reihenhausanlage, Mistelbach, Am Stadtwald, NÖ (mit Erich Ott)
1981Raiffeisenkasse Retz, NÖ
1982–1983WHA, Gänserndorf, Brunnengasse, NÖ (mit Erich Ott)
1982Einfamilienhaus Dr.Stoiber
1982Neu- und Umbau des Hauses Dr. E. Pröll, Radlbrunn, NÖ
1982–1986WHA, Purkersdorf, Kaiser-Joseph-Straße, NÖ
1983Einfamilienhaus Dr.Olischar, Wien 18 (Umbau)
ab 1984WHA, Gänserndorf, Friedensgasse, NÖ
ab 1984WHA, Purkersdorf, Neugasse, NÖ
ab 1984Revitalisierung eines Haus, Wien 1, Naglergasse 25
ab 1986Sparkasse, Großkrut, NÖ
ab 1987Umbau ÖCI-Filialen, Wien 1, 2, 11, 13 und 15
1990Neugestaltung des Kundenzentrums der ERSTE Bank, Wien 1, Graben 1 (Wettbewerb, 1.Preis)
1993–1996Wohnpark Erdberg, Wien 3, Erdbergstraße / Apostelgasse / Hainburger Straße (mit Herbert Ursprunger)
1996Parteizentrale der NÖ Volkspartei, St.Pölten, NÖ
2001–2009WHA Klosterneuburg, Hofkirchnergasse, NÖ
2004Einfamilienhaus Thoma-Twaroch, Wien 18
2005–2008WHA Wolfsgraben, Wehrerstraße, NÖ
2006–2008Maisonetten-Reihenhausanlage, Viehofen, NÖ (1.Bauteil)
2007Bürogebäude Held & Franke, Loosdorf, NÖ
2008–2011WHA, Ottenschlag, Dr.Josef Lamberg Gasse 1a, NÖ
2009–2010WHA, Bad Traunstein
2010Maisonetten-Reihenhausanlage, Viehofen, NÖ (2.Bauteil)
2011–2013WHA „Betreutes Wohnen“, Absdorf, Hauptplatz, NÖ

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
Auswahl:
1960–1962Schwimmbad, Aschbach, NÖ (mit Herbert Prader)
1964–1965Volksschule, Aschbach, NÖ (mit Herbert Prader)
1965–1966Schwesternschule, Mistelbach, NÖ (mit Herbert Prader; abgebrochen)
1965–1969Sonderheilanstalt des Kriegsopferverbandes für Wien, Niederösterreich und Burgenland Zicksee, St.Andrä am Zicksee, B (mit Herbert Prader)
1966–1967Soldatenkirche Allentsteig, NÖ (mit Herbert Prader)
1970–1971Schwesternschule, Mödling, NÖ (mit Herbert Prader)
1972–1991 Ausbau des A.Ö. Schwerpunktkrankenhauses Mistelbach, NÖ – 1.Ausbaustufe (mit Herbert Prader und Erich Ott) – 2.Ausbaustufe bis 2003 (mit Oszwald & Oszwald)
1974Kinderhaus Neukagran, Wien 22 (mit Herbert Prader)
1976Kinderspielplatz „Fassldorf“, Herrenbaumgarten, NÖ (mit Herbert Prader)
1977Kinderspielplatz, Hochwolkersdorf, NÖ (mit Herbert Prader)
1978–1980Kirche „Maria Rast“, Mistelbach, NÖ (mit Herbert Prader)
1979–1980Feuerwehrhaus, Poysdorf, B (mit Herbert Prader)
1980–2000Aus- und Umbau Flughafen Wien, Wien Schwechat (mit H. Wilke)
1982Kinderspielplatz Kellergasse, Traismauer, Am Aichberg, NÖ
ab 1985Zu- und Umbau der Privatkrankenanstalt Confraternität, Wien 8, Skodagasse 32
ab 1985Zubau Internat Gartenbauschule, Langenlois, NÖ
1986Adaptierung Kindergärten Poysdorf, NÖ
1986–1996NÖ Landespflege- und Pensionistenheim Mistelbach, NÖ (mit Hans Oszwald & Alfred Hans Oszwald)
ab 1989Revitalisierung Schloss Schiltern – Psychosoziales Zentrum, Schiltern, NÖ
1989–1992Revitalisierung Althof Retz, Althofgasse, NÖ (Generalplaner gemeinsam mit Leierer und Maurer)
1990–1995Umbau und Erweiterung Casino Baden, NÖ (mit Roland Nemetz und Büro Peretti; Wettbewerb 1.Preis)
1992–1994Interuniversitäres Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie (IFA), Tulln, NÖ
1995–2000Neurologisches Rehabilitationszentrum Rosenhügel, Wien 13, Rosenhügelstraße 192a
1997Kindertagesheim im Wohnpark Erdberg, Wien 3, Hainburger Straße (mit Herbert Ursprunger)
1998Rotes Kreuz, Gänserndorf, NÖ
2001–2002Zu- und Umbau Theater Reichenau, NÖ (mit Eduard Neversal)
2002–2004Hauptschule Ziersdorf, NÖ (mit Werner Zita)
2003–2013Landwirtschaftliche Fachschule Unterleiten, Hollenstein, NÖ (Wettbewerb)

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
Auswahl:
1984Bauhof Melk, NÖ (mit Erich Ott)

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
Auswahl:
1961Industriemesse Berlin, D (mit Herbert Prader)
1962Messe Marseille, F (mit Herbert Prader)
1963Messe Lyon, F (mit Herbert Prader)
1964Messe Luxemburg, L (mit Herbert Prader)
1968Messe Bari, I (mit Herbert Prader)
1967–1968Rekreationsräume der Ersten Österreichischen Spar-Casse, Wien 1, Graben 21 (mit Herbert Prader)
1971–1972Möblierung des Augustinerkonvents, Wien 1, Augustinerstraße (mit Herbert Prader)
1974Sitzungssaal des Österreichischen Bauernbundes, Wien 4 (mit Herbert Prader)
1976Räume des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Wien 1 (mit Herbert Prader)
1976Büroräume des Bundesparteiobmannes der ÖVP, Wien 1, Kärntner Straße 51 / Palais Tedesco (mit Herbert Prader)
1979Jugendclub Radlbrunn, NÖ (mit Herbert Prader)
1979Jugendclub Sitzendorf, NÖ
1980Jugendclub Pfarrhaus Haugsdorf, NÖ (mit Herbert Prader)
1980–1981Clubräume des Managementclubs, Wien 1, Kärntner Straße 8
1982Büroräume NÖ Landesregierung, Wien 1
ab 1982Büroräume Österreichische Spielbanken-AG, Wien
ab 1979Wiener Jugendherbergswerk „Supertramp“ – Revitalisierung eines Biedermeierhauses, Wien 7
ohne Jahr:
Büro des Landeshauptmanns Erwin Pröll, St.Pölten, NÖ
Veranstaltungszentrum Lugendorf, NÖ
Jugendclub Altlichtenwarth, NÖ
Veranstaltungsstadl, Kapelln, NÖ

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
Auswahl:
1953Entwurf für Reihenhäuser in Ährenbauweise – für CIAM-Kongress 1953 in Aix-en-Provence, F (mit Herbert Prader)
1954–1955Studie „Integrierte Stadtstruktur Wien-Lichtenthal“ – für CIAM-Kongress 1957 in La Sarraz, CH (mit Herbert Prader)
1957Einfamilienhaus Dr.Sch. (mit Herbert Prader)
1957–1958Haus eines Freundes tropischer Flora (mit Herbert Prader)
1957–1958Vegetatives Haus (mit Herbert Prader)
1958Einfamilienhaus Dr.Kolar (mit Herbert Prader)
1960–1969Studie für Schulen mit neuen Unterrichtsmethoden – „Computerschule“ (mit Herbert Prader)
1966Erste Österreichische Spar-Casse Kagran, Wien 22 (mit Herbert Prader; Wettbewerb)
1966Verwaltungsgebäude Zollamtsgründe, Wien 3 (mit Herbert Prader; Wettbewerb)
1967–1973Projekt Hexagonale Wohnzellen, Lineare Stadteinheit
1968Österreichische Botschaft Brasilia, Brasilien (mit Herbert Prader; Wettbewerb)
1968Gymnasium und Hauptschule Güssing, B (mit Herbert Prader; Wettbewerb 3.Preis)
1968Kirche Südstadt, NÖ (mit Herbert Prader)
1968Kirche Böhlerwerk (mit Herbert Prader)
1970Wohnen Morgen – Linz, OÖ (mit Herbert Prader; Wettbewerb)
1971Filialkirche Helmahof, Deutsch Wagram, NÖ (mit Herbert Prader)
1972Wohnen Morgen – Hollabrunn, NÖ (mit Herbert Prader; Wettbewerb)
1973Wohnen Morgen – Wien (mit Herbert Prader, Wettbewerb)
1973Österreichisches Kulturinstitut Budapest, Ungarn (mit Herbert Prader; Wettbewerb)
1976Altenheim Perchtoldsdorf, NÖ (mit Herbert Prader und Erich Ott; Wettbewerb, 3.Preis)
1976Berufsschule Eggenberg, OÖ (mit Herbert Prader und Erich Ott; Wettbewerb, Ankauf)
1976Raiffeisenkasse Stadtschlaining, B
1976Studie Fußgeherzone, Wien 1, Graben
1977Krankenhaus Rohrbach, OÖ (mit Herbert Prader und Erich Ott; Wettbewerb)
1982Einfamilienhaus Olechla
1987Wohnbebauung Traviatagasse, Wien 23 (Wettbewerb)
1988Regierungsviertel Landeshauptstadt St. Pölten (mit Herbert Ursprunger; Wettbewerb)
1989Donaubrücke Tulln West (mit DI Ahorner; Wettbewerb)
1989Österreichpavillon Weltausstellung Sevilla (Wettbewerb)
1990Fassadenwettbewerb Lotto Toto GesmbH, Wien 3, Rennweg 44 (Wettbewerb)
1990EVN Regionaldirektion Wiener Neustadt, NÖ (Wettbewerb)
1992Kulturbezirk St. Pölten (Wettbewerb)
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
Auswahl:
F. Fehringer / H. Prader: Integrierte Stadtstruktur Wien-Lichtental (für CIAM-Kongress in La Sarraz 1957). Wien 1954/1955 (wissenschaftliche Studie/Forschungsarbeit)
F. Fehringer / H. Prader: Die nächste Generation – Konturen – Tendenzen. In: Österreichische Architektur 1960–1970, Wien 1969
F. Fehringer / H. Prader / G. Feuerstein / O. Uhl: Forschungsplan für die Wohnbauforschung in Österreich im Auftrag des Bundesministeriums für Bauten und Technik. Wien 1970
F. Fehringer / H. Prader: Hexagonale Wohnzellen: eine Forschungsarbeit. Wien 1973
F. Fehringer / H. Prader: Monographie Atelier P+F: Herbert Prader, Franz Fehringer, Erich Ott. Wien 1976
H. Prader: Partizipation im sozialen Wohnhausbau. Selbstverlag der Architekten Prader Fehringer Ott, Wien 1977
F. Fehringer / H. Prader: Partizipation im sozialen Wohnbau. Begleitende Analysen, Untersuchungen und deren anwendbare Auswertungen für das Partizipationsmodell Wohnhausanlage Purkersdorf, Dr.Hildgasse. Abschlussbericht der Forschungsarbeit. Wien 1977
F. Fehringer / H. Prader: Am Beispiel des Wohnmodells Deutschlandsberg – Eschensiedlung. Bauen mit den Betroffenen. In: Kleine Zeitung (Graz) vom 1. Juli 1977, S.39
F. Fehringer / H. Prader: Wohnhausanlage Purkersdorf, Dr.Hild-Gasse, Österreich. In: Werk – Archithese, H.11/12.1977, S.14–18
F. Fehringer / H. Prader: Bauten mit verzerrtem Echo. In: O. Staininger (Hg.): Kulturlandschaft in Österreich. Wien 1977
F. Fehringer / H. Prader: Möglichkeiten und Probleme des „partnerschaftlichen Wohnbaues“. (nach einem Vortrag in der Ingenieurkammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland am 28. April 1978). In: der aufbau H.7/8.1978, S.268–270
F. Fehringer: Bauen im ländlichen Raum. In: Schriftenreihe „Club Niederösterreich“, Wien 1984, S.6–43
F. Fehringer / H. Prader / E. Ott: Atelier P + F: Prader – Fehringer – Ott. München 1984
F. Fehringer / T. Rother-Ebert: Niemand baut für sich allein. St.Pölten 1985
F. Fehringer / H. Prader / u.a.: Möglichkeiten positiver Einflussnahme auf typische Wohn- und Siedlungsformen im ländlichen Raum. Forschungsbericht gefördert vom Bundesministerium für Bauten und Technik, Wohnbauforschung. Wien 1987
F. Fehringer: Festschrift Gartenbauschule Langenlois 1988. Wien 1988
F. Fehringer / Stadtgemeinde Tulln: IFA – Tulln. Interuniversitäres Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie. Tulln 1994
F. Fehringer: Interuniversitäres Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie. In: Planen Bauern Wohnen H.151.1994, S.39–41
F. Fehringer / R. Nemetz: Umbau Casino Baden. In: Planen Bauen Wohnen H.154.1995, S.5–11
F. Fehringer / H. Prader: Die nächste Generation, Konturen – Tendenzen. In: Architekturzentrum Wien (Hg.): The Austrian Phenomenon. Architecture Avantgarde Austria 1956–1973, Wien 2009

VORTRÄGE:
Auswahl:
1973 „Warum wohnen wir immer noch nicht richtig?“, Enquete der ÖVP Salzburg
1974 „Niemand baut für sich allein...“, Tagung der Salzburger ÖVP-Sekretäre und Bürgermeister
1975 „Architektur in Österreich“, Polnisch-Österreichische Gesellschaft, Krakau
1975 „Architektur in Österreich“, Architekturvereinigung Rzezow
1975 „Für eine Ortsbildfibel – Niemand baut für sich allein“ (gemeinsam mit H. Prader)
1976 „Architektur und Macht“, Österreichische Kulturgespräche Klagenfurt
1976 „Wohnbau und Stadterneuerung“, Politische Akademie
1977 „Einführung in die moderne Architektur“, CV-Bildungsakademie Schloss Seggau
1977 „Gedanken, Thesen, Realisierungen des Atelier P+F“, Technische Universität Wien
1978 „Warum Ortsbildpflege?“, Symposium Ortsbild, Gföhl, NÖ
1978 „Möglichkeiten und Probleme des ‚partnerschaftlichen Wohnbaues‘“, Vortrag in der Ingenieurkammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland, 28. April 1978
1980 „Raumordnungsparameter“, Ingenieurkammer, Wien
1980 „Umweltbewusst leben“, Jahrestagung des österreichischen Bildungs- und Heimatwerks, Langenlois
1980 „Was brauchen Kinder von der Architektur?“, Kinder-Enquéte, Wien
1980 „Tourismus – Fluch oder Segen für unsere Ortsbilder?“, Zentrum für praktische Altstadtsanierung und Ortsbildgestaltung, Krems
1981 „Das Krankenhaus im Jahr 2000“, Österreichischer Krankenhaustag
1981 „Ortsbildinventar Drösing/March“, Zentrum für praktische Altstadtsanierung und Ortsbildgestaltung, Krems
1981 „Fragen der Ortsbildgestaltung“, Bildungs- und Heimatwerk, Hollabrunn
1982 „Liebst du dein Dorf, dann zerstöre es nicht“, Hochneukirchen
1982 „Betrachtungen zur Ortsgestaltung“, ÖVP-Bäuerinnentag, Tulln
1982 „Gedanken zur Stadterneuerung“, Akademikerbund, Wien
1984 „Krankenhausbau mit historisch wertvoller Gebäudesubstanz“, Krankenhaus-Symposium, Budapest
1984 „Architektur, ein wichtiger Faktor ländlicher Sozialisation“, Tagung St.Pölten

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Archiv Franz Fehringer
Archiv der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs, Landesgruppe Wien, Niederösterreich und Burgenland, Wien
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Sekundärquellen

LITERATUR:
Auswahl:
Anonym: Allgemeines öffentliches Krankenhaus Mistelbach. In: der aufbau H.9/10.1983, S.469–473 (mit Herbert Prader, Erich Ott)
Architekturzentrum Wien (Hg.): The Austrian Phenomenon. Architecture Avantgarde Austria 1956–1973
J. Bosman: Jenseits des Textes: die Charta von Athen im Lichte der Projekte der Nachkriegszeit. In: Werk, Bauen + Wohnen H.80.1993, S.8–17
R. Breit: Zur städtebaulichen und architektonischen (baulichen) Bestimmung der Wohnform. In: der aufbau H.12.1967, S.491–496 (lineare Stadteinheit mit Fred Freyler, S.496)
H. Haider: Die soziale Utopie ist nicht gekommen. In: morgen H.6.2008, S.30–33
G. Stefanov / A. Fehringer / T. Köpf (Hg.): Franz Fehringer – das Lebenswerk. St.Pölten 2008

HINWEISE AUF WERKE:
Auswahl:
der aufbau
8/9.1965, S.432–433 (Erholungszentrum Zicksee)
11/12.1973, S.432 (Projekt Computerschule)

der bau
2/3.1969, S.27 (Lineare Stadteinheit, Hexagonale Wohnzelle)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl. II; Achl. III/1; Achl. III/3;
Dehio-Wien/3 (X.–XIX.u.XXI.–XXIII.Bez.)

LEXIKA:
AKL-Online

INTERNETLINKS:
Interview mit Franz Fehringer: www.club-carriere.com/phpscripts/inserat.php?name=Franz%20Fehringer&K_ID=70866
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Ausstellungen
Auswahl:
1953CIAM Kongress, Aix-en-Provence (mit Herbert Prader)
1957CIAM Kongress, La Sarraz (mit Herbert Prader)
1966Internationale Kirchenbauausstellung, Wien (mit Herbert Prader)
1966Neue Städtische Wohnformen, Wien (mit Herbert Prader)
1967Integrierter Städtebau – 2.Teil, Bauzentrum, Wien, Palais Liechtenstein (mit Herbert Prader)
1969Trigon, Graz (mit Herbert Prader)
1970Österreichische Architektur 1960–1970, La-Chaux-de-Fonds (mit Herbert Prader)
1971Integrierter Städtebau – 3.Teil, Bauzentrum, Wien, Palais Liechtenstein (mit Herbert Prader)
1976Österreichische Architektur 1945–1975 (mit Herbert Prader)
1977Alternativen im sozialen Wohnbau (mit Herbert Prader)
1981Werkbundtagung Saarbrücken
1982Landschaftsgebundenes Bauen, Kartause Gaming
1983„30 Jahre Atelier P+F“, Museum M, Mistelbach
2004The Austrian Phenomenon, Architekturzentrum Wien
2008„Franz Fehringer – das Lebenswerk“, NÖ Landhaus, St.Pölten, 2008
2013Das Gold des Az W, Architekturzentrum Wien
top
Neue Medien
1988 Studie über Zersiedelung in Niederösterreich. Interview mit Franz Fehringer.
Ö1-Mittagsjournal 19.4.1988. Österreichische Mediathek: Sign.: jm-880419_or. URL: http://atom.oaw.mediathek.at/atom/0CD324C3-3B9-001FE-000104B4-0CD22A64
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Persönliche Mitteilungen
Persönliches Gespräch mit Franz Fehringer am 26.6.2013 und 5.8.2013
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Anmerkungen
Eingegeben von: Anna Stuhlpfarrer
Eingegeben am: 01.10.2013
Zuletzt geändert: 19.12.2014
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