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Karl Holey


Foto Z…IAV 1956

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ă„mter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 06.11.1879 - † 06.03.1955
Geschlecht: m
Geburtsort: Podmokly
damaliger Name: Bodenbach, Bez. Tetschen, Böhmen
Land: Tschechien
damaliger Name: Ă–sterreich-Ungarn
Sterbeort: Wien
Land: Ă–sterreich
Titel: Dr. tech. DI, Dr.h.c., Prof.
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt, Baumeister, Dombaumeister
Familiäres Umfeld: Vater: Robert H., Forstkontrollor
Mutter: Luise, geb. Eichert
Ehe (1908) mit Ada, geb. Junk (*1878)
Kinder: Linda (*1909), verehel. Paul; Maragrete (*1910), verehel. Mravlag; Karl (*1920)
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
o.J.Realschule in Leitmeritz, Böhmen / Litomerice, CZ
19042.StaatsprĂĽfung an der Technischen Hochschule Wien
1904Promotion
o.JStudium an der Universität Wien (Kunstgeschichte und Philosophie, 6 Semester)
1906-1908Studienreisen nach Italien, Belgien, Holland, Spanien, Frankreich (als Stipendist der Ghega-Stiftung)
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1904-1906Assistent an der Technischen Hochschule Wien
1907/08Hilfslehrer an der Staatsgewerbeschule Wien
1909Honorar-Dozent fĂĽr Denkmalpflege an der Technischen Hochschule Wien
1908-1925Beamter der k.k. Zentralkommission fĂĽr Kunst- und historische Denkmale
1915-1932Generalkonservator (Titel ab 1926) der österr.-ung. Denkmalpflege bzw. des Denkmalamts
1915ao.Professor
1920Habilitation als Privatdozent für Geschichte des Städtebaus an der Technischen Hochschule Wien
1922-1923Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät der Universität Wien für Kirchliche Kunst
1925o.Professor fĂĽr Baukunst an der Technischen Hochschule Wien
1925-1929Teilnahme an den Ausgrabungen der österreichischen Akademie der Wissenschaften in Ägypten mit Prof. Junker
ab 1925Mitglied der II. StaatsprĂĽfungskommission fĂĽr das Architekturfach
1927Befugnis zum Ziviltechniker
1931-1933Dekan der Fakultät für Architektur, Technische Hochschule Wien
1932-1939Vorstand des Instituts fĂĽr Geschichte der Technik
ab 1943Vorsitzender der Diplom-HauptprĂĽfungskommission an der Technischen Hochschule Wien
1937-1955Dombaumeister St.Stephan
1937-1938Rektor der Technischen Hochschule Wien (1938 freiwilliger RĂĽcktritt)
ab 1945Leiter des Wiederaufbaus des Doms in Salzburg
1946neuerliche Ernennung zum Rektor der Technischen Hochschule Wien
ab 1947Dekan der Fakultät für Architektur, Technische Hochschule Wien
1951Ruhestand
1951/52Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Wien
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Auszeichnungen und Ă„mter
1908Technischer Assistent der Zentralkommisssion fĂĽr Kunst und historische Denkmale
1920Oberbaurat
1924Hofrat
ab 1935Mitglied der Kommision fĂĽr Ziviltechniker-PrĂĽfungen
1934Berufung in den Bundeskulturrat
1935Komturkreuz des österr. Verdienstordens
1948Goldene EhrenmĂĽnze und Diplom des Ă–sterr. Ing.- und Architektenvereins
1949Dr.h.c. der Technischen Hochschule Graz
1950EhrenbĂĽrger der Stadt Wien
1951korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung Düsseldorf
1952Exner-Medaille des österreichischen Gewerbevereins
1954Goldenes Ingenieurdiplom der Technischen Hochschule Wien
1954GroĂźes Silbernes Ehrenzeichen fĂĽr Verdienste um die Republik Ă–sterreich
1955Goldenes Doktordiplom der Technischen Hochschule Wien
o.J.Mitglied des Archäologischen Instituts
o.JVorsitzender des Forschungsinstitutes fĂĽr Geschichte der Technik
o.J.Kriegskreuz fĂĽr Zivilverdienste
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Mitgliedschaften
ab 1906Österreichischer Ingenieur- und Architektenverein (1927-1928 und 1946-1948 Präsident)
ab 1907Wiener BauhĂĽtte
ab 1909Österr. Gesellschaft für christliche Kunst (1916-1922 Präsident)
ab 1909Zentralvereinigung der Architekten Ă–sterreichs
ab 1913Ă–sterr. Werkbund (GrĂĽndungsmitglied)
ab 1924Genossenschaft der bildenden KĂĽnstler Wiens
1930-1931Präsident der Katholischen Akademiker-Gemeinschaft
ab 1947Präsident des Vereins für Denkmal- und Stadtbildpflege, Wien
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Vita
Karl Holeys Vorfahren väterlicherseits waren schon im 16. Jahrhundert aus Schottland nach Nordböhmen eingewandert, die Familie seiner Mutter stammte ursprünglich aus dem Nontal in Südtirol. Nach dem Abschluss der Realschule im böhmischen Leitmeritz besuchte Karl Holey, Jahrgang 1879, die Architekturfakultät der Technischen Hochschule in Wien, die er 1904 mit der 2.Staatsprüfung abschloss. Während dieser Zeit besuchte er auch für sechs Semester die philosophische Fakultät der Universität Wien, allerdings ohne Abschluss. Nach Beendigung seines Studiums blieb Holey weitere zwei Jahre als Assistent an der Technischen Hochschule und unternahm als Stipendiat der Ghega-Stiftung Studienreisen in europäische Länder.

Im Jahr 1904 promovierte Holey und wurde im gleichen Jahr außerordentlicher Professor für Baukunst an der Technischen Hochschule. Gleichzeitig trat er das Amt des Generalkonservators der österreichisch-ungarischen Denkmalpflege an. Im Jahr 1920 habilitierte er sich und nach einem Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät der Universität Wien für kirchliche Kunst wurde Holey im Jahr 1925 ordentlicher Professor für Baukunst an der Technischen Hochschule. In den Jahren 1925 bis 1929 nahm er an den Ausgrabungen der Akademie der Wissenschaften unter Prof. Junker in Gizeh in Ägypten teil und grub auf eigene Faust in der Oase Chargeh.

Als in allen Sparten des Bauens aktiver Architekt war Holey in dieser Zeit auch im Wiener Kommunalwohnbau tätig und erbaute die Wohnhausanlage Cervantesgasse 16 im 14. Bezirk (1928). Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag allerdings im Sakralbau. Holey errichtete eine Reihe von Kirchenneubauten, wie etwa die Christkönigs-Kirche in Klagenfurt (1931) sowie die Pfarrkirche hl. Antonius von Padua in Erlach, NÖ (1933). Oft wurde Holey allerdings auch bei Restaurierungsarbeiten bzw. Um- und Ausbauten eingesetzt. Er restaurierte bzw. erweiterte Schlösser, Burgen und insbesondere Kirchen in ganz Österreich. In Wien erweiterte er die Gertrudskirche in Wien 18, Gertrudsplatz. Auch im Ausland war Holey ein gefragter Restaurator, wie etwa beim Diokletianpalast in Spalato (Split) sowie bei den Domen von Aquileia und Chur. Darüber hinaus entwarf Holey auch eine Reihe von Grab- und Kriegerdenkmälern. Sein Tätigkeitsbereich erstreckte sich außerdem auf Orgelum- und neubauten, Kanzeln, Hochaltäre ebenso wie auf kirchliche Gobelins, Ciborien, Kelche, Reliquare usw.

Während der Jahre 1934 bis 1938 gehörte Holey dem Bundeskulturrat des Ständestaats an. In den Jahren 1937-1938 war Karl Holey Rektor der Technischen Hochschule Wien. Einige Wochen nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten im März 1938 trat er ebenso wie Prorektor Friedrich Böck, zwei der fünf Dekane sowie 13 Professoren von seinem Amt zurück.

Ab 1937 bis zu seinem Tod 1955 war Hoely Dombaumeister von St. Stephan in Wien. Nach Kriegsende wurde er zum Leiter des Wiederaufbaus des Wiener Doms berufen, leitete aber auch die Restaurierungsarbeiten an der Wiener Peterskirche sowie am Gurker und Salzburger Dom. Im Jahr 1946 wurde Holey wieder als Rektor an der Technischen Hochschule eingesetzt und war in Folge bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1951 als Dekan tätig.

Holeys letzte Projekte waren die Adaptierung der Bischofsgruft unter St. Stephan, die erst 1960, fĂĽnf Jahre nach seinem Tod fertiggestellt wurde und der Erweiterungsbau der katholischen Pfarrkirche Weiden bei Rechnitz im Burgenland (1953).

Nach einem schaffensreichen Leben verstarb Karl Holey im 76. Lebensjahr in Wien. Zehn Jahre nach seinem Tod wurde ihm zu Ehren ein Platz nahe der Per-Albin-Hansson-Siedlung im 10. Bezirk Holeyplatz benannt.
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Stellenwert
Karl Holey war Bauhistoriker, Denkmalpfleger, Dombaumeister und als Architekt überwiegend Kirchenbauer. Während seiner Professur an der Technischen Hochschule in Wien ab 1915 stand er ebenso wie sein Kollege Siegfried Theiß in Opposition zur Wagnerschule.

In der Ära des Roten Wien war Holey auch im kommunalen Wohnbau tätig und schuf 1928 mit der Lückenverbauung in der Cervantesgasse 16 im 14. Bezirk einen markanten Wohnbau mit 42 Wohneinheiten. Der abgewinkelte Eckbau wird durch ein starkes Erker-Loggia-Motiv rhytmisiert und schichtweise gegliedert. Die trapezförmig vorspringenden Erker bilden mit den Balkonen eine waagrechte Einheit, während durch die spätexpressionistische Klinkerverkleidung die Vertikale betont wird. Dadurch formulierte er ein ähnliches Motiv wie Karl Ehn beim Karl-Marx-Hof, allerdings im Massstab wesentlich verkleinert. Durch den klinkerverblendeten Sockelbereich und das breite dekorierte Hauptgesims gelang Holey nicht nur ein Anschluss an die Nachbarbauten, sondern ein ebenfalls starkes Element der Horizontalgliederung.

Ab 1930 stieg im österreichischen Ständestaat von kirchlicher Seite die Bautätigkeit. Mitte der dreißiger Jahre kam es zu Hochblüte, die außer von Clemens Holzmeister und Robert Kramreiter auch von Karl Holey stark geprägt wurde. In Wien-Währing realisierte Holey den Umbau der Pfarrkirche St. Gertrud am Gertrudplatz im 18. Bezirk. Der barocke Bau aus dem Jahre 1753 wurde von Holey 1934 erweitert, indem er die alte Kirche zum Querschiff der neuen modernen Anlage umformte. Gleichzeitig entstand so aus der alten Vorortkirche auch eine kleinere, behutsam restaurierte Kapelle im historischen Gebäudeteil. Das neue dreischiffige Längsschiff passt sich an die Innengliederung der alten Kirche als Erweiterung der ehemaligen Altarnischen an der Nordwand an und präsentiert sich in schlichter Sachlichkeit mit historisierender Deckengstaltung. Über dem First des neuen Langhauses ragt ein glockenturmartiger Zubau an der Nordfront als neues Wahrzeichen. Hier konnte Holey, das Gefälle zur Währingerstrasse nutzend, den Pfarrsaal samt Treppenanlagen mit darüber liegendem Vereinssaal und Sängerchor unterbringen.

Holeys umfangreiches Oeuvre zeichnete sich gemäß seiner Arbeitsbereiche als Denkmalpfleger, Restaurator aber auch kreativ schaffender Architekt durch die Beherrschung eines grossen Formenrepertoires aus. Seine künstlerischen Anregungen schöpfte er aus den assoziativen Elementen des Historismus unter Rücksichtnahme auf regionale Gegebenheiten oder vorhandene Proportionen. Zugleich scheute er sich nicht entgegen der traditionellen Normen, wiederholt bei Kirchenausstattungen seinem feinsinnigen Raumgefühl folgend sezessionistische und moderne Elemente mit einzubeziehen. In diesem Sinn zählte Karl Holey zu jenen Architekten, die ihre Bauten als Reaktion auf die jeweiligen Umstände und Bedürfnisse sachlich und proportioniert formten und so im Stande waren jeglichen inhaltslosen Dekor zu überwinden.
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Werke

WOHN-/GESCHĂ„FTSBAUTEN:
1906Restaurierung Schloss Vestenthal, Haidershofen, Vestenthal 17, NĂ–
1924Restaurierung Schloss Marchegg, NĂ–
1928-1929WHA d. Gem. Wien, Wien 14, Cervantesgasse 16 / Sebastian-Kelch-Gasse 5-7
1934-1935Einfamilienhaus Karl von Vaugoin, Wien 13, Ratmannsdorfgasse 16

Ă–FFENTLICHE BAUTEN:
1923Kapelle hl. Josaphat in der Griechisch-Katholischen Kirche St. Barbara, Wien 1, Postgasse 8
1923Pfarrkirche hl. Jakob d.Ă„., Niederkreuzstetten, NĂ– (Langhaus und Westturm)
1930Pfarrkirche hl. Josef, GĂĽttenbach, Bgld.
1930Pfarrkirche Bad Sankt Leonhard, Ktn. (Glockengeschoss und Turmhelm nach Brand)
1930Kirche Christ König, Marchegg-Bahnhof, NÖ (1958 erweitert)
1931Katholische Pfarrkirche in Andau, Bgld. (Eweiterung und Umbau)
1931-1932ehem. Unterkirche der unvollendeten Eucharistischen Gedächtniskirche, Wien 20, Adalbert-Stifter-Strasse 73
um 1931Observatorium auf dem Mitteltrakt der Technischen Universität, Wien 4, Karlsplatz 13
1931-1932kath. Pfarrkirche unter Einbeziehung älterer Bauteile, Nikitsch, Bgld.
1931-1932Christkönigskirche und Priesterseminar (heute Schülerinnenheim) Klagenfurt, Ktn., Tarviser Straße 30
1933Pfarrkirche hl. Antonius von Padua, Erlach, NĂ–
1933-1938Kanzel in der kath. Pfarrkirche Deutsch SchĂĽtzen (Arch. D. Kopfensteiner), Bgld.
1934Erweiterungsbau Währinger Gertrudkirche, Wien 18, Währingerstraße
1935-1936Erweiterung Pfarrkirche Purkersdorf bei Wien, NĂ–
1937Ausbau der neuen kath. Pfarrkirche (1898) zu einer Dollfuß-Gedächtniskirche, Jois, Untere Hauptstraße 24, Bgld. (mit Pongratz)
1939Kulturinstitut in Rom
1945Stephansdom, Wien 1 (Restaurierung des Langhauses nach Kriegsschäden)
1946-1947Deutschordenskirche, Wien 1, Singerstraße 7 (Wiederherstellung nach Kriegsschäden)
1949Pfarrkirche Rust im Tullnerfeld, NĂ–
1950Kirche hl. Dreifaltigkeit, Neubau, Bez. Mistelbach, NĂ–
1951-1960Adaptierung der Bischofsgruft unter St. Stephan, Wien
1953Erweiterungsbau der katholischen Pfarrkirche Weiden bei Rechnitz, Bgld.
o.J.Krieger-Gedächtnis-Kapelle bei der Alten Deutschen Nationalkirche Santa Maria dell’Anima, Rom
o.J.Restaurierung Gurker Dom, Ktn.
o.J.Wiederaufbauarbeiten St. Peter, Wien
o.J.Restaurierungsarbeiten am Diokletianpalast in Split, YU/HR

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
1912Hochaltar Pfarrkirche St. Peter in der Au, NĂ– (mit Bildhauer Heinrich Zita)
1930ChorstĂĽhle und Bischofsthron, Dom und Stadtpfarrkirche, Klagenfurt, Ktn.
1935Altartisch und Tabernakel, Pfarrkirche Thernberg, NĂ–
1.V.20.JhLavabo in der Sakristei der Pfarrkirche Thernberg, NĂ– (mit Georg Klimt)
1935-1936Entwürfe für zwei Altäre für die Kapelle der schmerzhaften Muttergottes, Stiftskirche, St. Paul im Lavantta, Ktn.l
1943Taufbecken Pfarrkirche GrĂĽnbach am Schneeberg, NĂ–
1946Totenleuchte, Tabernakelpfeiler aus PfeilerbruchstĂĽck des Wiener Stephansdomes, Friedhof GrĂĽnbach am Schneeberg, NĂ–
Entwürfe für Reliquiare in Rom, Jubiläumskelch für das Stift Zwettel, Entwürfe für Gobelins

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
1923Kirche in Grossau
1923Kriegerdenkmal
1933Dr.Ignaz-Seipel-Gedächtniskirche, Wien 15 (Wettbewerb)
1936Kaiser-Franz-Josef-Denkmal (Wettbewerb, mit Dr. Edmund Bamer, Ankauf)
1937Bundesrealgymnasium und Internat Eisenstadt, Bgld. (Wettbewerb, Ankauf)
1953Historisches Museum der Stadt Wien (geladener Wettbewerb)
1955Ausbau des Wiener GroĂźflughafens Schwechat (3.Preis)
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
K. Holey: Versuch einer Neugestaltung des Zuschauerraumes im modernen Theater. In: Der Architekt 13.1907, S.57ff
K. Holey: Die Baugeschichte der Kirche St.Karl Borromäus in Wien im 19.Jh. In: ZÖIAV 59.1907, S.517ff, 533ff
K. Holey: Die Grundsätze der modernen Denkmalpflege bei Kirchenrestaurierungen. In: ZÖIAV 61.1909, S.176
K. Holey: mehrere Beiträge in: M. Paul: Technischer Führer durch Wien. Wien 1910
K. Holey: Praktische Denkmalpflege und Heimatschutz. In: ZĂ–IAV 62.1910, S.32
K. Holey: Der diokletianische Kaiserpalast in Spalato. In: ZĂ–IAV 62.1910, S.454f
K. Holey: Baupolizei und Denkmalpflege. In: Architekten- und Baumeisterzeitung 19.1910, S.245f und 261f
K. Holey: Ein Denkmalschutzgesetz für Österreich: Erläuterungen. In: Flugschriften des Vereines zum Schutze und zur Erhaltung der Kunstdenkmäler Wiens und Niederösterreichs. 1911, S.55
K. Holey: Die Zukunft des Karlsplatzes. Wien 1911
K. Holey: Die Architekten Theiss u. Jaksch in Wien. In: Der Profanbau 9.1913. Nr.21, S. 637ff
K. Holey: Wie gestaltet man alte Häuser modern bewohnbar? In: WBIZ 30.1913, S.180
K. Holey: Karl König, sein Schaffen und seine Persönlichkeit. in: ZÖIAV 68.1916. S.7, S.11
K. Holey: Wiener Platz- und Denkmalfragen. In: Mitteilungen der Zentralvereinigung österr. Architekten, 1918, H.7
K. Holey: Alte Stadtbaukunst in Ă–sterreich. In: ZĂ–IAV 72.1920, S.332 (Kleiner Bericht ĂĽber Vortrag, Zus.fassg)
K. Holey: Wettbewerb fĂĽr eine Feuerbestattungsanlage auf dem Wr. Zentralfriedhof. In: Der Architekt 24.1921/22, S.65ff
K. Holey: Zur hundertsten Wiederkehr des Geburtstages von Dombaumeister Friedrich v.Schmidt. in: ZĂ–IAV 77. 1925, S.434ff
K. Holey / H. Junker: Die Mastabas d. IV. Dynastie (ĂĽber die Grabungen bei den Pyramiden von Gize). Wien 1929
K. Holey: Der Neubau des Priesterseminars und der Christkönigskirche in Klagenfurt. in: ZÖIAV 85.1933, S.53ff
K. Holey: Zum Wiederaufbau des St. Stephansdomes in Wien. In: ZĂ–IAV 91.1946, S.1-5, Abb.1-5
K. Holey: Die bauliche Entwicklung der Technischen Hochschule in Wien. In: ZĂ–IAV 92.1947, S.157-161

VORTRĂ„GE:
K. Holey: Neuere Probleme der kirchlichen Baukunst. Vortrag 21.3.1912 in der Zentralvereinigung der Architekten Ă–sterreichs. In: Mitteilungen der Z.V. 1912, Nr.11, Nr.12; 1913, Nr.1
K. Holey: Der Schutz der Kunstdenkmale auf dem sĂĽdwestlichen Kriegsschauplatz. In: ZĂ–IAV 70.1918. S.499 (Vortrag bei der Versammlung am 18. 03.1918, Zusammenfassung, nicht Originalwortlaut)
K. Holey: Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Francisco-Josephinischen Stadterweiterung. RĂĽckblick und Ausblick. Lichtbildervortrag im Ă–IAV am 1.3.1934
K. Holey: Fragen des neueren Kirchenbaus und der Bau der Dr. Dollfuß-Gedächtniskirche in Währing. Lichtbildvortrag im ÖIAV am 8.1.1935
K. Holey: Die Aufgaben der Denkmalerhaltung im Kirchenbau. Lichtbildvortrag im Ă–IAV am 12.1.1937
K. Holey: Das Ethos der Technik. Vortrag im Ă–IAV am 26.10.1937
K. Holey: Stellung der Technik zu den Problemen der Zeit. (Festvortrag 4.6.1948) In: ZĂ–IAV 93.1948, S. 153-156
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Sekundärquellen

LITERATUR:
W. Aichelburg: Das Wiener KĂĽnstlerhaus 1861-2001. Bd.1. Die KĂĽnstlergenossenschaft in ihrer historischen Entwicklung und ihre Rivalen Secession und Hagenbund. Wien 2003
W. Bandion: Steinerne Zeugen des Glaubens. Die heiligen Stätten der Stadt Wien. Wien 1989
A. Becker u.a. (Hrsg.): Architektur im 20. Jahrhundert: Ă–sterreich (Ausst.Kat.). MĂĽnchen/New York 1995
P. Behrens / F. Andri: Das Kaiser-Franz-Josef-Denkmal. Bericht der Beurteiler des Ideenwettbewerbs. In: profil.4.1936. H.12, S. 542ff.
A. Egger: Der moderne Kirchenbau und die liturgische Bewegung. In: profil 1.1933. H.8, S.264ff
M. Eisler: Ă–sterreichische Werkkultur. Wien 1916
M. Engelhart: Dombaumeister Hofrat Prof. Dr. techn. Dr. h.c. Karl Holey-75 Jahre. In: ZÖIAV 99.1954, S.260f (mit Porträt)
F. Gessl: Moderne kirchliche Ausstattung. In: profil 1.1933. H.8, S.267ff
A. Gmeiner / G. Pirhofer: Der österreichische Werkbund. Salzburg/Wien 1985
H. und R. Hautmann: Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919 -1934. Wien 1980
Dr. Kupsky: Dombaumeister Hofrat Prof. Dr. techn Karl Holey-70 Jahre. In: ZÖIAV 94.1949, S.181-184 (mit Poträt)
M. Paul: Technischer FĂĽhrer durch Wien. Wien 1910
N. Rodt: Kirchenbauten in Wien 1945-1975. Wien 1976
N. Rodt: Kirchenbauten in Niederösterreich 1945-1978. Wien 1979
R. Schmidt: Das Wiener Künstlerhaus 1861–1951. Wien 1951, S.233
H. Weihsmann: Das Rote Wien. Wien 2002
P.A. WeiĂźenhofer: Landkirche, Stadtkirche, Siedlungskirche. In: profil 1.1933. H.8, S.258ff

HINWEISE AUF WERKE:
Architektur und Bautechnik
20.1933, S.149 (Kirche des Priesterseminars in Klagenfurt)

Moderne Bauformen
22.1923, S.377f (Kirche in Grossau) / S.380 (Kirche in Niederkreuzstetten) / S.384 (Kriegerdenkmal)

Ă–sterrreichische Kunst
6.1935, H.6, S.18 (St.Gertrud, Wien Währing)

profil
1.1933, H.8, Abb.558 (Notkirche in Marchegg) / Abb.562 (Pfarrkirche in Nikitsch, Burgenland) / Abb.571 (Moderne kirchl. Ausstattung)
2.1934, H.9, S.324f (Erweiterung Pfarrkirche St. Gertrud in Wien 18)
3.1935. H.7, S.390f (Das österreichische Kulturinstitut in Rom)

ZĂ–IAV
59.1907, S.343 (Bilder seiner span. Studienfahrt)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl. II; Achl. III/1; Achl. III/2; Dehio Wien/1 (I.Bez.); Dehio Wien/2 (II.-IX.u.XX.Bez.); Dehio Wien/3 (X.-XIX.u.XXI.-XXIII.Bez.); Dehio NÖ/Süd A-L ; Dehio NÖ/Süd M-Z; Dehio Bgld.; Dehio Kärnten
P. Emödi: Wer ist Wer, Lexikon österreichischer Zeitgenossen. Wien 1937
H. Jäger-Sunstenau: Die Ehrenbürger und Bürger ehrenhalber der Stadt Wien. Wien 1902
Ă–sterreich-Institut (Hg.): Ă–sterreicher der Gegenwart. Wien 1951
H. Partisch: Ă–sterreicher aus sudetendeutschem Stamme. Wien 1961
Verlag E. Huttern (Hrsg.): Wer ist Wer in Ă–sterreich. Wien 1951
S. Waetzoldt: Bibliographie zur Architektur im 19.Jh. Nendeln 1977

LEXIKA:
Czeike; Weihsmann 05
Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. 3 Bde. Wien 1979-2000
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Anmerkungen
Angaben bei Weihsmann 05 zum Teil irrefĂĽhrend und falsch
Eingegeben von: Monika Tscholakov
Eingegeben am: 01.05.2006
Zuletzt geändert: 13.09.2017
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