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Oskar Reinhart

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 03.08. 1882 - † 05.02.1954
Geschlecht: m
Geburtsort: Wien
Land: Österreich
damaliger Name: Österreich-Ungarn
Sterbeort: Wien
Land: Österreich
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt und Baumeister
Familiäres Umfeld: Vater: Karl Anton (*1847), k.k.Finanzwachinspektor
Mutter: Anna, geb. Mühle (*1850)
Ehe mit Rosa, geb. Bauer (*1888)
Kinder: Rosa (*1912)
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1899Abschluss Staatsgewerbeschule (Werkmeisterschule)
o.J.Baumeisterprüfung
1902-1903Technische Hochschule Wien (außerordentlicher Hörer)
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
ab 1903selbständiger Architekt
o.J.Tätigkeit im Taxamt
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Auszeichnungen und Ämter
o.J.Schätzmeister der Ersten österreichischen Spar-Casse in Wien
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Vita
Oskar Reinhart wurde 1882 als Sohn des k.k.Finanzwachinspektors Karl Anton Reinhart in Wien geboren. Er besuchte ab 1899 die Werkmeisterschule und erlangte nach der Baumeisterprüfung seinen Zivilingenieurstitel. In den Jahren 1902/03 scheint er an der Technischen Hochschule in Wien als außerordentlicher Hörer auf. Danach war Oskar Reinhart als selbständiger Architekt und Baumeister tätig, im Taxamt beschäftigt und schließlich Schätzmeister der Ersten österreichischen Spar-Casse in Wien. Neben Villenbauten in der Umgebung von Eichgraben in NÖ hat Reinhart nur wenige Miethäuser in Wien geplant.

Oskar Reinhart starb 1954 im Alter von 72 Jahren in Wien.
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Stellenwert
Von Oskar Reinhart sind nur wenige Gebäude bekannt, die er kurz vor dem Ersten Weltkrieg in den Außenbezirken Wiens errichtete. Bei dem Miethaus Wien 19, „Gatterburghof“, Gatterburggasse 17 / Dollinergasse 1 (1910) handelt es sich um eine 4-geschossige, ab dem 2.Obergeschoss abgerundete, überkuppelte Eckverbauung mit Gitterbalkonen an der Rundung. Den oberen Abschluss in der Laibung des vorkragenden Daches bildet ein Fries mit blau-gelben Kacheln. Genau diesen Fries findet man auch in der 4-geschossigen Eckverbauung der Wohnhausanlage in Wien 17, Dornbacherstraße 86 / Knollgasse (1912-1914). Das Mansarddach erinnert an die Heimatschutzarchitektur, ebenso die abgeflachte Breitseite an der Straßenkreuzung mit den hohen Rundbogenfenstern sowie Fensterläden und Balkonen.

Generell entsprechen die Miethäuser dem damals üblichen Standard, sowohl was die Konzeption betrifft als auch in formaler Hinsicht. Seine Wohnbauten sind der Formensprache des Späthistorismus verpflichtet, bei der dekorativen Ausgestaltung kommt es bei Reinhart Oskar hingegen zur Übernahme von secessionistischen Elementen, die er jedoch sehr dezent einsetzt.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
1910Miethaus, Wien 19, Gatterburggasse 17
1912-1914Wohnhaus, Wien 17, Dornbacher Straße 86
1913Miethaus, Wien 16, Lienfeldergasse 50 (Entw. und Ausf., Dekor entfernt)
o.J.Villen in Eichgraben, NÖ (Rosenstraße / Dollingergasse)

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
1915-1919Erweiterung der Büroartikelfabrik „Kores“, Wien 17, Wattgasse 48
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Primärquellen

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
TUWA; WStLA
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Sekundärquellen

LITERATUR:
H. Weihsmann: Das Rote Wien. Wien 2002 (1985)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl. III/2
Dehio Wien/3 (X.-XIX.u.XXI.-XXIII.Bez.)

LEXIKA:
Weihsmann 05
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Anmerkungen
Eingegeben von: Petra Schumann
Eingegeben am: 29.01.2008
Zuletzt geändert: 06.06.2008
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