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Lois Welzenbacher

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Ausstellungen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 20.01.1889 - † 13.08.1955
Geschlecht: m
Geburtsort: München
Land: Deutschland
damaliger Name: Deutsches Reich
Sterbeort: Absam, Tirol
Land: Österreich
Titel: Dipl. Ing., Prof, Stadtbaudirektor
weitere Namen: Alois Johann
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt
Familiäres Umfeld: Vater Alois W. (*1845) Steinmetz
Mutter: Anna, geb. Riepl
vier Geschwister
1.Ehe (1923) mit Josefine Duregger
Tochter Erika
2.Ehe (1936) mit Gretl Vieder
Töchter: Christine und Ursula
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1903-1908Staatsgewerbeschule Wien (daneben Maurerlehre bei Baumeister Karl Johann Schmidt)
1908-1912als Zeichner in verschiedenen Architekturbüros in München tätig
1910-1911Kunstgewerbeschule München, D
1912-1914Studium an der Technischen Hochschule in München, D (bei Theodor Fischer u. Friedrich v. Thiersch, ohne korrekten Abschluss)
1914-1918Kriegsdienst bei den Tiroler Kaiserjägern
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1918-1932selbständiger Architekt in Innsbruck
1922-1924Lehrer an der Staatsgewerbeschule in Innsbruck (in Vertretung von Clemens Holzmeister)
1926staatl. Zuerkennung der 1.u.2.Staatsprüfung
1929-1930Stadtbaudirektor in Plauen, D
ab 1931freier Architekt in München, D
1939-1942beratender Architekt der Flugzeugwerke Siebel in in Halle a.d. Saale, D
1945Rückkehr nach Tirol und Wiederaufnahme der Tätigkeit als freier Architekt
1947-1954a.o. Prof. an der Akademie der Bildenden Künste Wien (daneben auch weiterhin in Tirol tätig)
1954Ordentlicher Professor
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Auszeichnungen und Ämter
1905Preis des NÖ-Gewerbevereines
1955Preis der Stadt Wien
1976Salzburger Architekturpreis (posthum)
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Mitgliedschaften
ab 1924Gesellschaft d. bildenden Künstler Wiens
o.J.Zentralvereinigung der Architekten Österreichs
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Vita
Lois Welzenbacher wurde 1889 als fünftes Kind eines Steinmetzen in München geboren. Da der Vater aus Südtirol – damals Teil der Donaumonarchie – zugewandert war, galten alle Familienmitglieder als österreichische Staatsangehörige. Als Vierzehnjähriger ging Lois Welzenbacher nach Wien an die Staatsgewerbeschule und absolvierte eine Maurerlehre. Nach Abschluss der Schule übersiedelte er wieder nach München, wo er in einigen Baubüros arbeitete und daneben die dortige Kunstgewerbeschule besuchte. In diese Zeit fallen auch seine ersten Wettbewerbsbeteiligungen. Schließlich besuchte er noch als außerordentlicher Hörer die Technische Hochschule in München, wo er u.a. Friedrich von Thiersch und Theodor Fischer zu seinen Lehrern hatte. Ohne einen korrekten Abschluss seines Studiums musste er bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges einrücken und diente bei den Tiroler Kaiserjägern.

Nach Kriegsende ließ sich Welzenbacher in Innsbruck als freier Architekt nieder und konnte seine ersten Projekte realisieren. Anfang der 20er Jahre erhielt er einen Lehrauftrag an der dortigen Staatsgewerbeschule, den er aber bald wieder zurücklegte. Zu diesem Zeitpunkt war Welzenbacher, der durch mehrere bemerkenswerte Projekte auf sich aufmerksam gemacht und sich intensiv an Ausstellungen und Wettbewerben beteiligt hatte, schon ein über die Grenzen bekannter Architekt, wobei sich die Bandbreite seines Schaffens von großen städtebaulichen Projekten über Industrieanlagen bis zu Einfamilienhäusern erstreckte. 1930 folgte er einem Ruf als Stadtbaudirektor nach Plauen (Sachsen), wo er zahlreiche Projekte ausarbeitet, die jedoch nicht zur Realisation gelangten. Welzenbacher legte dieses Amt bald wieder zurück, kehrte jedoch – da die wirtschaftliche Situation in Österreich aussichtslos geworden war – nicht nach Tirol zurück, sondern ließ sich in München nieder. Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren, in denen er seine bedeutendsten Projekte realisieren konnte, geriet er jedoch als Vertreter des „Neuen Bauens“ (landläufige Bezeichnung für die damalige moderne Architektur in Deutschland) nach der Machtergreifung der Nazis (1933) in Misskredit und seine Auftragslage verschlechterte sich zusehends.

Erst im Zuge der intensiven Rüstungstätigkeit NS-Deutschlands erhielt Welzenbacher bei Kriegsbeginn den Auftrag, die Leitung des Ausbaus der Flugzeugwerke „Siebel“ in Halle a.d. Saale zu übernehmen und er verlegte sein Büro dorthin. In der Folge arbeitete er bis weit in den Krieg hinein an diesem Projekt. Noch im letzten Kriegsjahr ging Welzenbacher, dessen Wohnung in der Zwischenzeit in München ausgebombt worden war, nach Innsbruck zurück und beteiligte sich nach Kriegsende neben diversen Wiederaufbauprojekten vor allem auch an zahlreichen Wettbewerben. Ende der 40er Jahre erhielt er einen Ruf an die Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er als außerordentlicher Professor unterrichtete. In dieser Zeit entstanden seine wichtigsten Wiener Projekte, von denen jedoch die wenigsten zur Ausführung gelangten. Daneben betätigte er sich auch als Herausgeber der avantgardistischen Zeitschrift „Der Plan“. Welzenbacher, der in diesen Jahren seine Tätigkeit zwischen Wien und Tirol aufteilte, wurde erst Mitte der 50er Jahre zum ordentlichen Professor ernannt und ist noch im selben Jahr in Absam in Tirol im 66.Lebensjahr einem Krebsleiden erlegen.
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Stellenwert
Lois Welzenbacher gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Architekten der Zwischenkriegszeit, wobei er in mehrfacher Hinsicht eine Sonderstellung einnimmt. Dies betrifft sowohl seine Ausbildung bei Theodor Fischer in München, der ihn in vielen Bereichen beeinflusst hatte, als auch seine Nähe zum „International Style“. Die höchst eigenständige Umsetzung dieser Faktoren und die betonte Einbeziehung des Umfeldes bei seinen Projekten verleihen seinem Werk einen außerordentlichen Charakter.

Welzenbachers Eigenheit, das lokale Ambiente zu berücksichtigen, zeigen bereits seine frühesten Realisationen zu Beginn der 20er Jahre. Die Häuser der Siedlung Reichenau in Innsbruck, generell noch einem romantischen Expressionismus verpflichtet, vermitteln mit ihren hohen spitzen Giebeln Bodenständigkeit, die absolute Ornamentlosigkeit bedeutet aber bereits eine Vorwegnahme späterer Kriterien. Eine nahezu gleichzeitig errichtete Villa im großstädtischen Ambiente (Villa Arnold, Wien 18) ist hingegen einem urbanen Klassizismus verpflichtet.

Die in den 30er Jahren errichteten Projekte, die zum Höhepunkt von Welzenbachers Schaffens gehören und bereits zu Ikonen der klassischen modernen Architektur geworden sind, zeigen seine höchst eigenständige Handschrift. Dies gilt insbesondere für die beiden in Zell am See errichteten Landhäuser Buchroithner und Heyrovsky, die sich sowohl am Internationalen Stil orientieren als auch betont landschaftsbezogen konzipiert sind. Ein freier Grundriss, Verwendung modernster Materialien und Ornamentlosigkeit folgen den Prinzipien der zeitgenössischen Avantgarde. Die kühne Kurvatur des Hauses Heyrovsky, dessen Grundriss keinen einzigen rechten Winkel aufweist, macht das Gebäude zu einem Höhepunkt des „organischen Bauens“. Welzenbacher hat auch nahezu alle seine Häuser eingerichtet und die Möblierung in das Gesamtkonzept einbezogen. Das hohe Ansehen, das er sich mit solchen Projekten bereits damals erworben hatte, reflektiert auch der Umstand, dass er als einziger österreichischer Architekt auf der legendären Ausstellung „International Style“, die 1932 in New York stattfand, vertreten war.

Welzenbacher, der äußerst vielseitig war und auch bereits früh auf dem Gebiet der Industriearchitektur reüssieren konnte (z.B. Adam-Bräu, Innsbruck) vermochte seine Orientierung an der zeitgenössischen Moderne auch bei den Anfang der 40er Jahre errichteten Flugzeugwerken Siebel (Halle a.d. Saale) umzusetzen und lieferte damit ein sprechendes Beispiel für die Kontinuität des „Neuen Bauens“ in der Industriearchitektur der NS-Zeit.

Seine zahlreichen städtebaulichen Projekte, die mit ihrer integralen Komponente des Stadtgedankens weitgehend auf den Theorien Theodor Fischers beruhen, konnte Welzenbacher jedoch großteils nicht umsetzen. Insbesondere seine bemerkenswerten Entwürfe für den Wiederaufbau von Wien nach dem Zweiten Weltkrieg blieben zu seiner Enttäuschung weitgehend Papierarchitektur. Generell waren diese letzten Jahre in Wien für Welzenbachers Tätigkeit unbefriedigend. Der einzige realisierte Bau – neben seiner Mitarbeit an einer Siedlung – war ein Schulgebäude in Wien 22, Afritschgasse 56, dessen Entwurf sich den ökonomischen Zwängen der Nachkriegszeit unterordnen musste und das darüber hinaus erst nach seinem Tod von den Architekten Bolldorf und Ulrich ausgeführt wurde.

Aufgrund seiner rund ein Jahrzehnt währenden Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste war Welzenbacher insbesondere auch für die nachfolgende Architektengeneration prägend, zu seinen Schülern gehörten u.a. Ottokar Uhl und Hugo Poytka.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
Auswahl:
1920Doppelwohnhaus der Wohngenossenschaft für Eisenbahner, Innsbruck, Leopoldstraße, T
1921Villa Schörg, Hintertux, T
1921Wohnhaus Tonejz, Kufstein, T
1919-1922Geschäft und Fassade Buchhandlung Moser, Hall i. Tirol, Langer Graben 1
1921Union-Bank, Innsbruck, Brixner Straße 4, T (verändert)
1920-1922Gutsbesitz Bärenhof (Umbau), bei Aldrans, Innsbrucker Straße
1922Kriegerheimstätte in Pradl, Innsbruck, Mitterhofer Straße 3-5, T
1922Siedlung Reichenau, Innsbruck, T (nicht erhalten)
1922Wohn- und Geschäftshaus „Zambra-Haus“, Innsbruck, Maria Theresien-Straße 29, T (verändert)
1922Waldvilla der ehemaligen Suchy-Werke, Langkampfen, Unterlangkampfen 84, T
1922-1923Haus Settari, Bad Dreikirchen, Südtirol, I
1922-1923Haus Baldauf, Bad Dreikirchen, Südtirol, I
1923Haus Merkur, Innsbruck, Meraner Straße, T
1926Haus Dr. Plahl, Kitzbühel, Franz-Reisch-Straße 13, T
1923-1924Haus Arnold, Wien 18, Sternwartestraße 83
1925Haus Buchroithner, Innsbruck-Saggen, Schumannstraße 5, T
1925-1926städtische WHA, Feldkirch, Graf-Hugo-Wuhr-Gang 1-5 , Vlbg. (verändert)
1926-1927Wohn- und Geschäftshaus Buchroithner, Bregenz, Bahnhofsstraße 31, Vbg.
1928-1930Landhaus Buchroithner, Zell a. See, Schmittengraben, Slzbg.
1928Haus Schulz, Recklinghausen, Westfalen, D
1929Haus Rosenbauer, Linz-Puchenau, Kaindlweg 12, OÖ
1929-1931Haus Treichl, Innsbruck, T (nicht erhalten)
1931Haus Proxauf, Arzl bei Innsbruck, Wolfsgrube 9, T
1932Haus Heyrovsky, Zell a. See, Thumersbach, Lohningstein, OÖ
1933Haus Melanie Pittl, Hindelang, Allgäu, D
1934Haus Dr. von Borch, Obergrainau, Oberbayern, D
1934Haus des Bergführers Wex, am Oberjoch, Allgäu, D
1934Haus Koppe, Karwendel, Oberbayern, D
1935Haus Welzenbacher, München, Am Blütenring 6, D (nicht erhalten)
1935Haus Dr. Kühne, Garmisch, Oberbayern, D
1935Haus Grassow, Partenkirchen, Obernbayern, D
1938-1939Haus Schmucker, Ruhpolding, Oberbayern, D
1938Wohnhaus und Arbeitersiedlung Ranz, Schongau, Allgäu, D
um 1939Einfamilienhaus Dr. Walter in Cröllwitz, Halle a.d. Saale, D
1945Haus Welzenbacher, Absam bei Solbad Hall, Krüseweg 17, T
1949-1955WHA d. Gem.Wien,Wien 21, Jedleseerstraße 79 (Mitarbeit)

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
Auswahl:
1921Hotel in Hintertux, T
1922-1923Hotel u. Café Reisch, Innsbruck, T
1923Kaiserjäger-Ehrengrab auf dem Berg Isel, T
1923Odeonskasino, Innsbruck, T (nicht erhalten)
1923-1926Festhalle Feldkirch, Vbg. (nicht erhalten)
1925-1928Herz Jesu-Kirche, Huben, T
1928Tanzcafé Reisch, Kitzbühel, T (nicht erhalten)
1930-1931Turmhotel Seeber, Hall in Tirol, Thurnfeldgasse 1a , T (verändert)
1932-1933Terrassenhotel am Oberjoch, Allgäu, D
1931-1933Kinderheim Ehlert, Hindelang, Allgäu, D
1935Kino Mittenwald, Mittenwald , Oberbayern, D
1935Hotel am Lautersee, Mittenwald, Oberbayern, D
1938-1939Kino Reheis, Brannenburg, D
1938-1939Pension Soyter, Reit i. Winkel, Oberbayern, D
1939Kino Reheis, Wasserburg a. Inn, D
1939Haus Breu, Rosenheim-Ratting, D
1939-1940Umbau Hotel Continental, München, D
1949Umbau Hotel und Café Greif, Innsbruck, T
1951Pfarrhaus und Jugendheim Saggen, Innsbruck, T
1953-1954Schule der Stadt Wien, Wien 22, Afritschgasse 56 (mit R. Ulrich)

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
1920-1924Suchy-Werke in Langkampfen, T
1926-1927Verwaltungsgebäude d. städt. Elektrizitätswerke, Innsbruck, Salurner Straße 11, T
1931Adam-Bräu, Innsbruck, Adamgasse 23-25, T
1936-1938Lederfabrik mit Wohnhaus u. Gefolgschaftsgebäude, Ranz, Schongau, Allgäu, D
1939-1944Flugzeugwerke Siebel mit Siedlung, Halle a. d. Saale, D

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
1920Café Stadt München, Innsbruck, Meraner Straße 7
1920-1925Gasthof zur Goldenen Rose, Innsbruck, Herzog-Friedrich-Straße 39, T
1921-1922Wohnung Simeoni, Innsbruck, Erler Straße, T
1925Gasthof Wilder Mann, Innsbruck, Ecke Museumsstraße, T
1929Tanzdiele Sporthotel Tirol, Innsbruck, T
1940Café Alter Botanischer Garten, München, D
zahlreiche Einrichtungen von Wohnungen und Lokalen

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
Auswahl:
1911Kirche (Wettbewerb, 1.Preis)
1912Badeanlage (student. Wettbewerb, 1.Preis)
1913Stadterweiterung Breslau / Wroclaw, P (Wettbewerb, 3.Preis, mit Architekt Pusch)
1913Volks- u. Bürgerschule, Bregenz, Vbg. (Wettbewerb)
1918Heldendenkmal am Berg Isel, T (Wettbewerb)
1919Gartenstadt Karlowitz / Sremski Karlovici, HR (Wettbewerb, 3.Preis)
1919Friedenskirche in Innsbruck, Wilten, T (Wettbewerb, 1.Preis)
1920Städtebaulicher Entwurf für München, D (Wettbewerb, Ankauf)
1920Druckerei Buchroithner, Innsbruck, D (Projekt)
1921Josefskirche u. Herz Jesu-Kirche, Ludwigshafen, D (Wettbewerb, 2. u. 3.Preis)
1922evang. Kirche, Augsburg, D (Wettbewerb, 2.Preis)
1923Kurhaus Solbad Hall, T (Wettbewerb, 1.Preis)
1923Universität Innsbruck, T (Wettbewerb, 1.Preis)
1924Bahnhof Innsbruck, T (Wettbewerb, 3.Preis)
1924Bebauung des Domplatzes, Ulm, D (Wettbewerb)
1924Deutsches Theater, Olmütz / Olomouc, CZ (Wettbewerb, 4.Preis)
1925Verbauung d. Zelgergründe, Innsbruck, T (Wettbewerb, 3.Preis)
1925Industriesiedlung der Fa. Borst, München, D (Wettbewerb, Ankauf)
1925Verbauung d. linksrheinischen Brückenkopfes in Köln, D (Wettbewerb, ein Ankauf, mit Viktor Stanger)
1926Verbauung des Bismarckplatzes, Innsbruck, T (Wettbewerb, ein Preis)
1926Halle der 80.000 in Wien, Prater (Wettbewerb)
1926Völkerbundpalast, Genf, CH (Wettbewerb)
1926-1927Nordketten Seilbahn, Hotel u. Seilbahnstation, Seegrube-Innsbruck, T (Wettbewerb)
1927Turnhalle, Solbad Hall (Projekt)
1927Verbauung der Aiglhofgründe, Sbg. (Wettbewerb)
um 1927Siedlung Berlin-Haselhorst, D (Wettbewerb)
1928Haus Rodney Adamson, Port Credit, Kanada (Projekt)
1930Neu-Marseille u. Großkraftwerk Gallipoli (Projekt)
um 1930diverse Großpojekte für Plauen
1930Hallenbad, Erckenschwick, Ruhrgebiet, D (Projekt)
1930Kath. Kirche, Oberhausen, Rheinland, D (Projekt)
1932Glaspalast München, D (Wettbewerb, 4.Preis)
1932Verbauung Stadtkern Gablonz / Jablonec, CZ (Wettbewerb, 2.Preis, mit Viktor Stanger)
1933Verbauung d. linken Scheldeufers, Antwerpen, NL (Wettbeweb)
1934Konzerthalle, Augsburg, D (Wettbewerb)
1935Haus Hans Albers, Starnberger See, D (Projekt)
1935Reichsautobahn Tankstellen, D (Wettbewerb)
1939Verbauung der Donaubastei und Nicolaikirche, Ingolstadt , D (Wettbewerb)
1946Neugestaltung des Donaukanals, Wien (Wettbewerb, 6.Preis)
1947Verbauung des Mirabellplatzes, Salzburg (Wettbewerb)
1948Neugestaltung des Burgtheaters in Wien (Wettbewerb)
1948-1949UNO Gebäude, New York, USA (Wettbewerb)
1949Verbauung des Karlsplatzes, Wien (Projekt)
1950Kirche Maria Himmelfahrt, Innsbruck-Saggen, T (Wettbewerb, 1.Preis)
1951Franziskanerkirche mit Kloster in Kufstein, T (Wettbewerb)
1953Historisches Museum der Stadt Wien (Wettbewerb)
1954Verwaltungszentrum in Würzburg, D (Wettbewerb)
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
L. Welzenbacher: Das Odeon-Kasino in Innsbruck. In: Bauwelt 18.1927, H.34, S.846ff
L. Welzenbacher: Ein Landhaus in Westfalen. In: Innendekoration 42.1931, S.424f
L. Welzenbacher: Haus in der Landschaft (Haus für d. Filmschauspieler A.). In: Moderne Bauformen 36.1937, S.238
L. Welzenbacher: Arbeiten von Lois Welzenbacher (Münchenhalle, Einfamilienhaus Dr.Fr.W. in Cröllwitz-Halle, Terrassenhotel im bayr. Allgäu, Haus Botschafter Dr.v.B. in Obergrainau). In: Moderne Bauformen 41.1942, S.305ff

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Archiv d. ABK; Innsbruck, Ferdinandeum (Teilnachlass); Graph. Sammlung Albertina/Wien (Teilnachlass)
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Sekundärquellen

LITERATUR:
Auswahl:
a_schau Architektur in Österreich im 20. und 21.Jahrhundert. (Ausst.Kat.) Wien 2006
F. Achleitner / O. Uhl: Lois Welzenbacher 1889-1955. Salzburg 1968
Anonym: Lois Welzenbacher. In: der aufbau 10.1955, S.192f
A. Becker u.a. (Hrsg.): Architektur im 20.Jahrhundert – Österreich. (Ausst.Kat.) München/New York 1995
K. Fischnaler: Lois Welzenbacher. In: Innsbrucker Chronik, 5.1934
Dr.H. Hammer: Lois Welzenbacher. In: Österr. Bau- u. Werkkunst 1.1924/24, S.363ff
G. Harbers: Neue Arbeiten von Lois Welzenbacher – Innsbruck. In: Baumeister 28.1930, H.1, S.6ff
G. Harbers: Lois Welzenbacher. Arbeiten aus den Jahren 1919-1931. München 1931
R.F. Harthog: Haus Rosenbaum von Lois Welzenbacher. In: Deutsche Kunst u. Dekoration 70.1932, S.190ff
S. Hauser: Idee, Skizze, ... Foto. Zu Werk und Arbeitsweise Lois Welzenbachers. Wien 1990
H. Hochenegg: Die Kirchen Tirols. Innsbruck 1935
H. Hoffmann: Ein Ferienhaus bei Zell a. See und ein Gebirgsgasthaus. In: Moderne Bauformen 34.1935, S.265ff
C. Jäger: Österreichische Architektur des 19. und 20.Jahrhunderts. Wien-Graz 2005
Dr.G.A. Künstler: Lois Welzenbachers Bauten. In: Österr. Bau- u. Werkunst 2.1927, S.190ff
Lois Welzenbacher. (Ausst.Kat.) Bregenz 1990
Lois Welzenbacher. (Ausst.Kat.) Innsbruck 1990
S. Rainalter: Lois Welzenbacher im Einfluß von Zeitgeist und Zeitgenossen. Die Wohnhausbauten von 1919-1932, Diss., Wien 1998
A. Sarnitz: Lois Welzenbacher. Wien 1989
Dr. Scharff: Ein Villenbau in Wien. Von Arch. L. Welzenbacher, Innsbruck. In Bauwelt 18.1927, H.16, Beil. S.7ff
W. Schmied (Hrsg.): Geschichte der bildenden Kunst in Österreich, 20.Jh. Bd.6. München u.a. 2002
O. Uhl: Moderne Architektur in Wien von Otto Wagner bis heute. Wien/München 1966
J. Weingartner: Lois Welzenbacher. In. Österr. Bau- und Werkkunst 3.1927, S.181ff

HINWEISE AUF WERKE:
der aufbau
5.1950, S.323 (WHA Wien 21, Jedleseerstr.)
19.1964, S.444 (Landhaus in Zell a. See)

Der Bau
8.1953, S.244 (Hotel Greif in Innsbruck)

Deutsche Bauzeitung
70.1936, H.43, S.865ff (Haus Heyrovsky)

Der Baumeister
24.1926, S.265 ff, T.11ff (Haus Baldauf, Gasthof Wilder Mann)
25.1927, S. 285 ff (Deutsches Theater Olmütz)
28.1930, S.1ff (Badehaus am See, Ferienhaus, Wagnersche Universitätsdruckerei, Verwaltungsgebäude d. städt. Elektrizitätswerke, Haus Arbenz, Tanzcafé Reisch, Haus Schulz, Haus Buchroithner) / S.275ff (Großkraftwerk Gallipoli)
29.1931,S.164 (Haus Rodney, Kanada) / S.216ff (Projekt Neu Marseille)
53.1956, S.97ff (Haus Treichl, Verbauung d. Donaukanals in Wien)

Die Kunst
44.1931, S.57ff (Haus Schulz in Recklinghausen) / S. 254ff (Haus Buchroithner)
45.1932, H.35, S.190ff (Haus Rosenbauer)

Österr. Bau und Werkkunst
1.1924/25, S.364ff (Odeon Casino, Bebauung d. Ulmer Domplatzes) / S.381 (Universität Innsbruck)
3.1926/27, S.181ff (Verbauung d. Zelgergründe, Innsbruck, Haus Settari, Haus Baldauf) / S.190ff (Haus Arnold, Wien 18, Sternwartestr.)
7.1930/31, S.19ff (Haus in Westfalen, Tanzdiele Sporthotel Tirol) / S.84 (Haus Buchroither)

Der Plan
1.1949, H. 2 (Turmhotel Seeber, Kinderheim Ehlert)

Süddeutsche Bauzeitung
30.1920, Nr.14, S.49 (Bebauung d. Geländes zw. Blumenstr. u. Unteranger, München) / Nr. 33 (Kleinwohnsiedlg. Burghausen)
32.1922, Nr.11, S.49ff (Heldendenkmal auf dem Berg Isel u. Friedenskirche in Innsbruck)
41.1931, S.90 (Großgarage)

Zentralblatt der Bauverwaltung
59/I (1939/I) S.707ff (Kino Mittenwald)

ZÖIAV
76.1924, S.307ff (Umbau Hauptbahnhof Innsbruck)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl I; Achl. III/2
Dehio Wien/3 (X.-XIX.u.XXI.-XXIII.Bez.), Dehio Vbg.; Dehio OÖ
Österr.-Institut (Hg.), Österreicher d. Gegenwart, Wien 1951;

LEXIKA:
ThB 35; ÖBL 2
H. Weihsmann: In Wien gebaut. Wien 2005

INTERNETLINKS:
www.welzenbacher.sil.at; www.aeiou.at
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Ausstellungen
1922Kunsthandlung Unterberger, Innsbruck, T
1932Museum of Modern Art, International Style, New York, USA
1934/35Exhibition of Internat. Architecture, Royal Institute of Britisch Architects, London, GB
1953Haus in der Landschaft, Secession, Wien
1956Gedächtnisausstellung Tiroler Landesmuseum
1956Gedächtnisausstellung Technische Hochschule München, D
1958Kunstschule Linz
1958Graphische Sammlung Albertina, Wien
1964Galerie St. Stephan, Wien
1965Galerie Welz, Salzburg
1967Linz – Bauten 1900 bis 1930, Linz
1989Akademie der bildenden Künste, Wien
1990Vorarlberger Landesmuseum
2006a_schau. Wien
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Anmerkungen
Eingegeben von: Ursula Prokop
Eingegeben am: 01.07.2007
Zuletzt geändert: 27.01.2017
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