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Anton Drexler


Quelle: Anton Mansch (Hrsg): Meister-Archiv, ca. 1908

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Persönliche Mitteilungen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 02.07.1858 - † 28.01.1940
Geschlecht: m
Geburtsort: Wien
Land: Österreich
damaliger Name: Kaisertum Österreich
Sterbeort: Wien
Land: Österreich
damaliger Name: Deutsches Reich
Titel: Oberbaurat
weitere Namen: Drechsler
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt
Familiäres Umfeld: Vater: Johann Drechsler († 1894), Bautischlermeister und Steigengeländerhersteller (1859 Namensänderung auf Drexler)
Mutter: Anna, geb. Gressl, (1859 Namensänderung auf Kressl)
Ehe (1892) mit Rosa Maria geb.Ruziczka (*1868)
Kinder: Marianne (*1893) verehel. Tommasoni; Anton Heinrich Erwin (*1894-1978), Realitätenmakler; Herbert (*1912) Dr.med.
Bruder: Josef (1850-1922), Architekt
Bürogemeinschaft: 1884-1912 Brüder (Gebrüder) Drexler, Architekten und Stadtbaumeister, Wien 3, Löwengasse 34
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
o.J.Humanistisches Gymnasium in Taus, Böhmen / Domazlice, CZ
1876-1879Akademie der bildenden Künste Wien (bei Th. Hansen)
Studienreisen nach Italien, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Belgien
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1880Mitarbeiter im Büro von Adolf Feszty, Budapest
1884-1912Architekturbüro mit seinem Bruder Josef D.
o.J.Zivilarchitekt
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Auszeichnungen und Ämter
o.J.Reisestipendium
1908Ritter des Franz Josef-Ordens III.Klasse
1906Delegierter des Hansen Clubs zur Kaiser Jubiläumsausstellung 1908, Wien
1911gerichtl. beeid. Sachverständiger und Schätzmeister für Architektur und Hochbau
1918Baurat
1922Oberbaurat
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Mitgliedschaften
ab 1885NÖ Gewerbeverein
ab 1908Zentralvereinigung der Architekten Österreichs
ab 1909Österr. Ingenieur- und Architektenverein (1912 Obmann-Stellvertreter)
ab 1913Hansen-Club (Schriftführer)
o.J.Verein der Urwiener (Präsident)
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Vita
Anton Drexler wurde als Sohn des Bautischlers und Stiegengeländerherstellers Johann Drexler (damals Drechsler) in Wien geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Wien wurde er auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten des Vaters zu seinem besser situierten Onkel geschickt, der im böhmischen Taus, dem heutigen Domalice, als Bürgermeister und Ledergerber tätig war. Dort absolvierte Drexler das humanistische Gymnasium und anschließend – nach Wien zurückgekehrt – ein Studium an der Akademie der bildenden Künste. Einer seiner Lehrer war Theophil Hansen, mit dem er nach Abschluss des Studiums eine Reise nach Italien unternahm.

Im Jahr 1880 erhielt Drexler bei dem Architekten Adolf Feszty in Budapest eine Anstellung. Er war als Architekt und Bauleiter an mehreren größeren Bauaufgaben beteiligt, und insbesondere der Ausbau des Budapester Rennplatzes bedeutete für Drexler eine zukunftsweisende Aufgabe. Drexler sammelte dabei Erfahrungen, die er später auch in Wien bei diversen Rennbahnbauten umsetzen konnte, womit er sich in Folge als Spezialist für diese Bauaufgabe etablierte. Darüber hinaus lernte Drexler in Budapest aber auch eine Reihe von wichtigen Persönlichkeiten aus dem Großadel kennen, die ihm später durch Weiterempfehlungen nützlich wurden.

Im Jahr 1883 kehrte Drexler nach Wien zurück und trat in die seit dem Jahr 1873 bestehende Firma seines Bruders Josef ein. Als dieser nach der Totgeburt seiner Tochter, bei der auch seine Frau starb, einen Nervenzusammenbruch erlitt und einige Zeit in einer Nervenheilanstalt in Inzersdorf verbringen musste, wurde Anton Drexler im Jahr 1884 Teilhaber der Firma seines Bruders. Unter dem Namen „Brüder Drexler“ konnte die Firma fortan eine äußerst erfolgreiche Tätigkeit entfalten und in Wien sowie in den Ländern der Donaumonarchie die unterschiedlichsten Bauaufgaben realisieren. Das Atelier erbaute Villen, Wohn- und Geschäftshäuser, Schulen, Gemeindeämter und Sparkassen, Fabriken, Rennbahngebäude, Rathäuser, eine Kaserne und diverse Ausstellungsbauten. Darüber hinaus beteiligten sich die Architekten auch an zahlreichen Wettbewerben, und viele der Projekte wurden ausgeführt oder zumindest prämiert.

Auf Grund nicht genauer bekannter Unstimmigkeiten wurde die Zusammenarbeit der Brüder allerdings im Jahr 1912 aufgelöst, was ein abruptes Ende ihrer bislang sehr erfolgreichen Karriere bedeutete. Von Josef Drexler ist kein einziges späteres Werk bekannt, und Anton Drexler konnte in der Zwischenkriegszeit lediglich zwei Wohnhausanlagen für die Gemeinde Wien errichten. Der wirtschaftliche Umbruch während und nach dem Krieg erschwerte den beiden Brüdern sicher zusätzlich die getrennte Fortsetzung ihrer Tätigkeit.

Anton Drexler starb hoch angesehen im Alter von 82 Jahren in Wien.
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Stellenwert
Der Schwerpunkt der gemeinsamen erfolgreichen Tätigkeit Anton Drexlers und seines um acht Jahre älteren Bruders Josef lag im Wohnhausbau. Die Bauten zeichnen sich durch eine repräsentative Gestaltung mit gut durchgeplanten Wohnungsgrundrissen sowie einer vornehmen Gestaltung der Foyers und Stiegenhäuser aus. Die Fassaden sind zumeist zurückhaltend mit neobarocken Motiven wie Girlanden, Kartuschen oder Blumenvasen geschmückt (Wien 3, Weißgerberlände 50). Häufig erfährt die Mittelachse eine Akzentuierung durch Erkerbauten bzw. durch spitze oder geschwungene Giebel in der Dachzone (Wien 19, Gatterburggasse 25). Besonders reich ist der „Columbushof“, Wien 10, Columbusplatz 6 dekoriert. Das oberste Stockwerk erhielt eine Fassadenmalerei, in der die Figur des Bacchus auf das im Erdgeschoß befindliche Restaurant hinweist. Vergoldete Reliefmedaillons, barockisierende Balkongitter, polygonale Erker in der Mittelachse, zwei Hermenportale sowie Schmiedeeisentore verleihen dem Gebäude insgesamt ein höchst repräsentatives Erscheinungsbild.

Bei Gebäuden, die um 1910 entstanden sind, machte sich im Dekor der Einfluss der Wagner-Schule mit secessionstischen Motiven bemerkbar (Wien 19, Gatterburggasse 25). Das Eckhaus in Wien 19, Krottenbachstraße 1 zeigt zwar ebenfalls secessionistische Einflüsse, ist jedoch in seinem gesamten Habitus dem Heimatstil verbunden – einer Formensprache, die in erster Linie mit „anheimelnd“ in Verbindung gebracht wurde, wie in der Wiener Bauindustriezeitung 1909 anlässlich der Charakterisierung des Wohn- und Sparkassegebäudes in Wien 19, Gatterburggasse 23, dargelegt wurde.

Das monumentalste Gebäude schufen die Brüder Drexler mit dem Wohn- und Geschäftshaus „Palais des Beaux Arts“, Wien 3, Löwengasse 47-47A, das ursprünglich als Modezentrum „Chic Parisienne“ geplant war. Die mit Erkern rhythmisierte Fassade findet ihren Höhepunkt in dem hohen Eckturm, der gelenkartig in den Baukörper eingeschoben wurde. Ein Mittelerker und seitliche Balkone bewirken eine vielfältige Gliederung dieses Bauteils. Reicher, figürlicher Schmuck sowie florale, vom belgischen Jugendstil beeinflusste Ornamentik ergeben ein Gebäude des Übergangs: in der Konzeption noch dem Späthistorismus verhaftet, zeigt es in der Dekoration bereits die Hinwendung zu modernen Strömungen.

Öffentlichen Gebäuden, wie Schulen, verliehen die Brüder Drexler vorzugsweise mit Formen der Neorenaissance die für diese Bauaufgabe eingeforderte Gediegenheit (Kaiser Franz Josef Jubiläumsschule, Wien 21, Deublergasse 21). Bei Amtshäusern, die zumeist mit Sparkassen kombiniert wurden, findet sich häufig eine Verbindung von Neorenaissanceformen mit gotisierenden Motiven (z.B. Rathaus mit Sparkassa in Taus, Böhmen / Domazlice, CZ). Bei den Rennbahnanlagen zeichneten die Brüder Drexler vor allem für die zweckmäßige Anlage der Zuschauertribünen sowie der Ställe verantwortlich. Üblicherweise wurden in unmittelbarer Nähe auch Wohnbauten für die Bereiter errichtet, wie z.B. in der Krieau, Wien 2, Trabrennstraße / Nordportalstraße. Entsprechend der Lage außerhalb bzw. am Rande der Stadt wählten die beiden Architekten Formen des Heimatstils für diese Bauaufgabe.

Die Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien, die Anton Drexler alleine bzw. mit Rudolf Sowa errichtete, sind hingegen in der damals für diese Bauaufgabe gebräuchlichen Formensprache errichtet. Die Wohnhausanlage in Wien 15, Cervantesgasse / Meiselstraße / Hickegasse/ Sebastian Kelchgasse ist für 247 Wohnungen als Blockrandverbauung mit Quertrakten konzipiert. Die teils geschwungenen, teils abgesetzten Fassaden sind in der charakteristischen expressiv-romantischen Gestaltungsweise der 1920er Jahre durchformt. Spitzwinkelige Erker werden mit Rundbogenfenstern und einer bewegten Dachlandschaft vereint. Bemerkenswert ist eine der Ecklösungen: die Fassaden sind eingezogen und machen Platz für eine kleine Grünanlage, die allerdings durch das Zick-zack-Band einer Mauer durchschnitten wird. Eine asymmetrisch angebrachten Erkerreihe lässt hinter der Mauer eine Idylle vermuten, wie sie häufig bei Gemeindewohnhausanlagen der 20er Jahre beschworen wurde. Bei der später errichteten kleinen Wohnanlage mit 36 Wohneinheiten in Wien 2, Kafkastraße 11 tritt sodann eine weitgehende Versachlichung ein. Die Fassade ist schlicht und dekorlos gestaltet und nur durch eine flache Erkerausbildung aufgelockert, die ihre Fortsetzung in der Betonung der Dachzone durch einen gestaffelten Giebel findet.

Mit seinem umfangreichen Werk zählt Anton Drexler zusammen mit seinem Bruder zu den bedeutenderen Architekten der Jahrhundertwende. Die – je nach Bauaufgabe – gewählte Stilart ließ Gebäude entstehen, die dem Bedürfnis der Auftraggeber nach Repräsentation und gleichzeitig nach Demonstration moderner Fortschrittlichkeit adäquat entgegenkamen und zudem die immer wichtiger werdenden „anheimelnden“ Assoziationen zu wecken vermochten.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
Brüder Drexler
1892Wohnhaus, Wien 8, Josefsgasse 11 / Langegasse 18
1892Miethaus „Columbus-Hof“ und Restauration, Wien 10, Columbusplatz 6
1894Miethaus, Wien 20, Wallensteinplatz 2
vor 1894„Karl Meissl‘sches Stiftunghaus“, Wien 2, Castellezgasse 2
1897Wohnhaus, Wien 14, Schanzstraße 37
1898Villa Dr.A. Karger, Sarmingstein, OÖ
1898Palais M. Primavesi, Mährisch-Schönberg, Mähren / Sumperk, CZ
vor 1898Wohn- u. Geschäftshaus, Wien 8, Lerchenfelderstraße 16 / Neudeggergasse
vor 1899Miethaus, Wien 5, Schönbrunnerstraße 119-121 (= Am Hundsturm 7)
1899Miethaus, Wien 8, Kochgasse 3-5
1900Wohn- und Geschäftshaus „Zum Walfisch“, Wien 7, Kellermanngasse 5
1901Miethaus, Wien 3, Matthäusgasse 8 / Kolonitzgasse 4 (Atelier der Brüder Drexler)
1902Wohnhauskomplex, Wien 5, Christophgasse 4, 6 und Bräuhausgasse 43
1905Straßenhof, Wien 3, Radetzkystraße 25-27
1905Villa F. Kemenovic, Korneuburg, NÖ, Stockerauerstraße 45
1906-1911Miethäuser, Wien 3, Rudolf von Alt-Platz 4, 5, 7
1908-1909Wohn- u. Geschäftshaus, Palais des Beaux Arts, Wien 3, Löwengasse 47-47A
1908-1909Miethaus und Sparkassa, Wien 19, Gatterburggasse 23
1908-1909Miethaus, Wien 19, Gatterburggasse 25
1909Miethaus, Wien 3, Weißgerberlände 52
1910Miethaus, Wien 3, Kollergasse 16
1910Miethäuser, Wien 3, Weißgerberlände 40 / Hetzgasse 44 und Weißgerberlände 42 / Hetzgasse 47
1910Miethaus, Wien 3, Weißgerberlände 50 / Kegelgasse 44
1911Miethaus, Wien 3, Dampfschiffstraße 20 / Obere Weißgerberstraße 19 (mit G. Holaubek)
1911Miethaus, Wien 3, Untere Weißgerberstraße 49-51 / Paracelsusgasse 8
1912Miethaus, Wien 2, Franzensbrückenstraße 16
1912Miethaus, Wien 2, Zirkusgasse 36 / Rotensterngasse 28
1912Wohnhaus, Wien 19, Krottenbachstraße 1 / Billrothstraße 63
1912Miethaus, Wien 19, Osterleitengasse 2 / Döblinger Hauptstraße
weitere Wohnhäuser und Villen in Wien sowie im Bereich der österr.-ungar. Monarchie

Anton D.:
1925WHA d. Gem. Wien, Wien 14, Cervantesgasse 8-14 (mit Rudolf Sowa)
1932WHA. d. Gem. Wien, Wien 2, Kafkastraße 11 (früher Josef Christgasse) / Wehlistraße 214

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
Brüder Drexler
1885-1886Gemeindeamt, Bezirksgericht und Sparkassa, Haugsdorf, NÖ
1886-1889Landwehr-Kavallerie-Kaserne, Stockerau, NÖ
1885-1887Galopprennbahn Freudenau, Wien 2, Ausstellungsstraße (Um- und Neubauten)
1886-1888Pferdetrainier-Anstalt und Wohngebäude, Schönfeld-Lassee, NÖ
1887-1888Rathaus in Feldsberg, NÖ / Valtice, CZ
1889-1890Gemeindeamt und Sparkassa, Joslowitz, Mähren / Jaroslavice, CZ
1892Zirkus Busch, Wien 2, Ausstellungsstraße (zerstört)
1893-1894Polytechnische Schule, Laa/Thaya, Burgplatz 3, NÖ
1895Knaben Volks- und Bürgerschule in Krumau, Böhmen / Cesky Krumlov, CZ (Wettbewerb 2.Preis)
1895Rathaus mit Sparkassa in Taus, Böhmen / Domazlice, CZ (Wettbewerb, prämiert)
1895Volks- und Bürgerschule in Auscha, Böhmen / Ustek, CZ
1896Volks- und Bürgerschule in Lundenburg, Mähren / Breclav, CZ
1896-1897Kaiser Franz Josef-Gymnasium in Mährisch-Schönberg, Mähren / Sumperk, CZ (Wettbewerb, 1.Preis)
1897Pav. der Stadt Wien (Wettbewerb 1.Preis), weitere Ausstellungsgebäude sowie ein Wetterhäuschen (heute im Wertheimsteinpark Wien 19) für die Kaiser-Jubiläums-Ausstellung in Wien 1898
1898-1899Kaiser Franz Josef Jubiläumsschule, Wien 21, Deublergasse 21 (heute Franz Jonas Europaschule; Wettbewerb, prämiert)
1900Vereinshaus der k.k. Land- und Forstwirtschaftlichen Gesellschaft, Wien 1, Schauflergasse 6 (Wettbewerb, prämiert; nach Kriegsschäden vereinfachte Wiederinstandsetzung)
1901-1903Rathaus Floridsdorf, Wien 21, Am Spitz 1 (heute Bezirksamt, Wettbewerb, prämiert)
1908ehem. Poststation „Rendezvous“, Wien 21, Brünnerstraße 311 (Umbau, heute Privatvilla)
1910Wr. Trabrennverein, Krieau, Wien 2, Trabrennstraße / Nordportalstraße (Wettbewerb, 2.Preis, Ausführung von Wohngebäuden und Stallungen)
o.J.Volks- und Bürgerschule in Joslowitz, Mähren / Jaroslavice, CZ
o.J.Doppelbürgerschule und Gemeindehaus in Hohenau, NÖ
o.J.Pferdetrainier-Anstalt, Stallungen, Wohnhäuser in Tata Tovaros, H
o.J.Pavillon der Wiener Molkerei, Hygiene-Ausstellung

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
Brüder Drexler
1898-1901Wiener Molkerei, Wien 2, Molkereistraße 1 (teilweise Umbau zu Wohnungen)
weitere Fabriksbauten in Wien sowie im Bereich der österr.-ungar. Monarchie

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
Brüder Drexler
1891Schlesisches Landesmuseum für Kunst und Gewerbe, Troppau, Schlesien / Opava, CZ (Wettbewerb, 1.Preis)
1892Synagoge in Troppau, Schlesien / Opava, CZ (Wettbewerb, 2.Preis)
1892Bürgerschule Brüx, Böhmen / Most, CZ (Wettbewerb, 3.Preis)
1893Rathaus-Concurrenz in Klosterneuburg (Wettbewerb, lobende Anerkennung)
1893Volksschule und Kindergarten Mährisch-Ostrau, Mähren / Ostrava, CZ (Wettbewerb, 1.Preis)
1895Pferdegestüt in Kagran (Wettbewerb)
1901Vorkonkurrenz um den Bau des Kaiser Franz Josef Museums der Stadt Wien (Wettbewerb)
1908Kaiser Franz Josef Jubiläumsschule Atzgersdorf (Wettbewerb, lobende Anerkennung)
1910Tribünenbauten des Wr.Trabrennvereins, Krieau, Wien 2, Trabrennstraße / Nordportalstraße (Wettbewerb, 2.Preis)
o.J.Landwehr-Infanterie-Kaserne in St.Pölten, NÖ (Wettbewerb, prämiert)
weitere Entwürfe für verschiedene Bauaufgaben
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
Gebrüder Drexler: Pferdegestüt mit Wasserturm in Kagran. In: Der Bautechniker 18.1898, S.153ff
A. und J. Drexler: Festschrift zur feierlichen Schlussteinlegung und Eröffnung der Kaiser Franz Josef Jubiläumsschule in Floridsdorf. o.O, o.J.

VORTRÄGE:
A. Drexler: Das Etablissement der Wr.Molkerei II, Prater, Molkereistr.1. Vortrag im Österr. Ing.- und Arch.Verein. In: ZÖIAV 62.1910, S.90

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Pfarrarchiv St.Johann Nep. Wien 2 und St. Othmar Wien 3 (Taufmatrik, Todesfallaufnahme); WStLA (Verlassenschaftsakt)
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Sekundärquellen

LITERATUR:
Anonym: Jubiläumsaustellung 1898 in Wien. In: Österr Wochenschr. f.d. öffentl. Baudienst 4.1898, S.315ff
Anonym: Die bei dem Wettbewerb um den Ausstellungspavillon der Stadt Wien prämierten Entwürfe. In: Der Bautechniker 17.1897, S.961f
Ausgeführte Kunstschmiedearbeiten der modernen Stilrichtung in Wien und anderen Städten Östreich[sic] Ungarns. Wien 1904
Facaden und Details. Wien 1900
H. und R. Hautmann: Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919-1934. Wien 1980
R. M. Kuttig: Die Architektur von Anton & Josef Drexler in Wien. Dipl. Arbeit Univ. Wien 2008 (falsches Geburtsdatum!)
A. Lehne: Jugendstil in Wien. Wien 1989
Das neue Wien. Städtewerk (Hrsg. Gemeinde Wien). Wien 1926-1928
C. Sitte: Die Ergebnisse der Vorkonkurrenz um den Bau des Kaiser Franz Josef Museums der Stadt Wien. In: Allgem. Bauzeitung 67.1902, S.61ff
ÖKT 44: G. Hajos: Die Profanbauten des III., IV. und V. Bezirks. Wien 1980
M. Paul: Technischer Führer durch Wien. Wien 1910
P. Kortz: Wien am Anfang d. 20.Jh.s, 2.Bd, Wien 1906
H. Weihsmann: Das Rote Wien. Wien 2002

HINWEISE AUF WERKE:
Der Architekt
1.1895, S.23, T.23 (Rathaus und Sparcassengebäude in Taus) / S.52, T.84 (Pferdegestüt Kagran) / S.38, T.58f (Rathaus-Conc. in Korneuburg)
2.1896, S.36, T.63 (Volks- und Bürgerschule in Lundenburg)
3.1897, S.43, T.81f (Kaiser Franz-Josef-Gymnasium in Mähr. Schönberg)
4.1898, S.3, T.7 (Conc. um den Pavillon der Stadt Wien in der Jubiläums-Ausstellung 1898) / S.12, T.21 (Palais M. Primavesi in Mährisch-Schönberg)
5.1899, S.35 (Wohn- und Geschäftshaus Wien 6, Schönbrunnerstr. 7)
6.1900, S.8, T.15 (Wohnhaus Wien 6, Flussg. [heute Re.Wienzeile]) / T.59 (Wohnhaus Wien 5, Wienerstr.)
7.1901, T.35 (Kaiser Franz Josef-Jubiläumsschule in Floridsdorf bei Wien)

Allgem. Bauzeitung
58.1893, T.15 (Konk. Grabdenkmal f. Th. Hansen)
59.1894, S.71, T.50f (Miethaus mit Restaurant F. Kolbeck, Wien 10, Kolumbuspl. 6)
60.1895 S.48, T.33f (Wohn- und Geschäftshaus L. Bader Wien 8, Langeg. 18) / S.84, T.50f (Deutsche Knaben Volks- und Bürgerschule in Krumau)

Die Architektur des XX. Jahrhunderts
1.1901, H. 2, S.24f (Wohnhaus Wien 5, Schönbrunnerstr. 7)

Arch. Monatshefte
6.1900, T.50 (Wohn- und Geschäftshaus Wien 5, Wienerstr. 20)
7.1901, T.81f (Vereinshaus d. k.k. Landwirtschaftsgesellschaft, Wien 1, Schauflerg 6)

Arch. Rundschau
13.1897, H.6 (Der Brunnenhof in Wien)
15.1899, T.9 (Pavillon der Stadt Wien zur Jubiläumsausstellung)
16.1900, H.9, T.66 (Wohnhaus L. Böck in Wien)
21.1905, H.8, S.64f (Wohn- und Geschäftshaus Wien 6, Schönbrunnerstr. 7)

Der Bautechniker
15.1895, S.705 (Die Krainerhütte bei Baden)
16.1896, S.229f (Villa Dr. Karger in Sarmingstein) / S.337f (Gymnasialbau in Mähr.-Schönberg)
18.1898, S.17 (Wohn- und Geschäftshaus Wien 8, Lerchenfelderstr. 16) / S.153ff (Pferde-Gestüt mit Wasserthurm in Kagran)

Neubauten in Wien, Prag, Budapest. Wien 1904
S.10f (Landwirtschaftsgesellschaft Wien 1, Schauflergasse 6)

Neubauten und Concurrenzen
4.1898, H.2, T.9 (Villa A. Karger in Sarmingstein)
5.1899, H.2, T.11 (Wohn- u. Geschäftshaus Wien 7, Ecke Burgg. und Kircheng.)

Dt. Bauhütte
3.1899, S.67ff (Villa Dr. Karger in Sarmingstein)

Österr. Wochenschrift f.d. öffentl. Baudienst
4.1898, S.315, T.39 (Pav. der Stadt Wien, Jub. Ausstellung)
7.1901, S.52f (Vereinshaus Wien 1, Schauflerg 6)

WBIZ
11.1893/94, S.38f, T.5f (Wohn- und Geschäftshaus Wien 10, Columbusplatz 6) / S.192, T.29 (Wien 8, Josefsg.)
13.1895/96, S.7 (Schule in Auscha) / S.388 (Gymnasialbau in Mähr.-Schönberg)
14.1897, S.602 (Gymnasialbau in Mähr.-Schönberg)
15.1898, Bautenalbum, S.31, T.77 (Pavillon der Stadt Wien in der Jubiläums-Ausstellung 1898)
17.1899, S.10 (Schulgebäude Wien Floridsdorf)
19.1902, S.247ff (Portal und Vestibül Wien 8, Kochg. 3)/ S.349, T.89f (Vereinshaus Wien 1, Schauflerg. 6)
20.1903, T.72 (Portal Wien 7, Schottenhofg. 5)
26.1909, S.173, T.40 (Sparkasse Döbling, Wien 19) / S.165f (Expeditionshalle der Wr. Straßenbahnen in Wien-Südbahnhof)

Wiener Neubauten im Style der Sezession. 5 Bde, Wien 1902ff
1.Band, T.48 (1, Schauflergasse 6, Vestibühl)
5.Band, T.4 (3, Paracelsusg.8) / T.5f (3, Weißgärberlände 40, Vestibül) / T.7ff (3, Weißgärberlände 50) / T.10 (3, Weißgärberlände 52) / T.11 (3, Kegelgasse 43, Vestibül) / T.12 (3, Rudolf v. Altplatz 4)


Josef Drexler zugeschrieben:
Allgem. Bauzeitung
54.1889, S.79, T.70f (Amzsgeb. in Haugsdorf, NÖ) / S.88, T.74f (Pferde-Trainir-Anstalt bei Schönfeld lassen)
55.1890, S.21, T.16ff (Gerichts- und Gemeindegebäude in Feldsberg, NÖ) / S.71, S.59 (Kavallerie-Kaserne in Stockerau)
56.1891, S.14, T.8ff (Bezirks-, Gerichs-, Gemeinde-Amts- und Sparkasse-Gebäude des Marktes Joslowitz) / S.54, T.43ff (Pferde-Wettrennplatz in der Freudenau bei Wien)
57.1892, S.88, T.73f (Wohnhaus, Wien 10, Keplerpl. 3)
54.1889, S.79f (Amtsgebäude Haugsdorf, NÖ) / S.88 (Pferde Trainieranstalt bei Schönfeld-Lassee)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl. III/1; Achl. III/2; Arch. Wien; Dehio Wien/1 (I.Bez.); Dehio Wien/2 (II.-IX.u.XX.Bez.); Dehio Wien/3 (X.-XIX.u.XXI.-XXIII.Bez.)
H. Kosel: Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. Wien 1902
A. Mansch (Hrsg.): Meister-Archiv. Gallerie von Zeitgenossen Deutschlands aus dem Gebiet der bildenden, bauenden und technischen Künste. Berlin um 1908
F. Planer: Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft 1929. Wien 1929
S. Waetzoldt: Bibliographie zur Architektur im 19.Jh. Nendeln 1977

LEXIKA:
ThB; Czeike; AKL; Weihsmann 05
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Persönliche Mitteilungen
von Herrn Dr. Johannes Drexler, Enkel von Anton Drexler, März 2006
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Anmerkungen
Angaben bei Weihsmann 05 zum Teil irreführend und falsch. Foto von Anton Drexler falsch.
Eingegeben von: Inge Scheidl
Eingegeben am: 01.05.2006
Zuletzt geändert: 13.09.2017
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