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Alexander Neumann

Portraitbild
Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Persönliche Mitteilungen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 15.10.1861 - † 16.06.1947
Geschlecht: m
Geburtsort: Bielsko-Biala
damaliger Name: Heinzendorf bei Bielitz, Österr.Schlesien
Land: Polen
damaliger Name: Kaisertum Österreich
Sterbeort: Wellington
Land: Neuseeland
Titel: Baurat
weitere Namen: Alexander von Neumann
Religionsbekenntnis: Mosaisch
Berufsbezeichnung: Architekt, Stadtbaumeister
Familiäres Umfeld: Vater: Moritz, Fabrikant in Teschen / Cieszyn, PL
Ehe mit Hedwig Pisling-Neumann (*1870), Malerin
Sohn: Friedrich (Frederick) (1900-1964)
Bürogemeinschaft: 1909-1939 mit Ernst Gotthilf
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1874-1882Realschule in Bielitz
1882-1888Bauschule der Technischen Hochschule Wien bei Heinrich v. Ferstel und Karl König (2.Staatsprüfung)
1888Studienreise nach Italien, Spanien und Frankreich
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1888-1891bei Oberbaurat Niedzielski
1891-1894Atelierchef im Atelier von Fellner & Helmer
3.2.1895Stadtbaumeisterkonzession
1909Bürogemeinschaft mit Ernst Gotthilf
Sept.1922Baumeisterkonzession zurückgelegt
1923Sohn Friedrich Hugo Neumann tritt in die Kanzleigemeinschaft ein
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Auszeichnungen und Ämter
1886Johann Müller-Techniker-Stipendium
1888Goldschmiedt-Reisestipendium der TH
o.J.Ghega-Reisestipendium der TH
1913Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens
1916Baurat
1936Silberne Jubiläumsmedaille des Wr.Künstlerhauses
1924Juror im Wettbewerb f. Zeremonienhalle d. israelit. Abteilung d. Wr.Zentralfriedhofs
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Mitgliedschaften
1894Österr. Ingenieur- und Architektenverein (Arbeitsausschuss)
1894Mitglied d. Architektenclubs d. Gen. d. bild. Künstler Wiens
ab 1911Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens ( o.J. Mitglied des Architekten-Clubs)
1918Wiener Bauhütte
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Vita
Alexander Neumann wurde 1861 in Heinzendorf bei Bielitz im einstigen Österreichisch-Schlesien geboren, wo sein Vater im nahe gelegenen Teschen (Ciescyn, Pl) eine Fabrik besaß. Die guten finanziellen Verhältnisse seines Elternhauses erlaubten ihm, nach Beendigung der Realschule in Bielitz die gewünschte Ausbildung zum Architekten an der Technischen Hochschule in Wien zu absolvieren. Seine Begabung dafür zeigte sich schon während des Studiums, denn er erhielt eine Reihe von Stipendien. Nachdem er seine Studien mit Ablegung der 2. Staatsprüfung abgeschlossen hatte, trat er eine längere Studienreise nach Italien, Spanien und Frankreich an.

Zurückgekehrt begann er seine praktische Ausbildung bei Oberbaurat Niedzielski. Er wechselte sodann in das Atelier von Helmer & Fellner, wo er als Atelierchef an zahlreichen ihrer Theaterbauten mitarbeitete. Schon während seiner dortigen Tätigkeit konnte er einige private Bauaufträge verwirklichen. Als er nach drei Jahren aus dem Atelier Hellmer & Fellner ausschied, legte er die Stadtbaumeisterprüfung ab und machte sich selbständig. Durchaus erfolgreich errichtete er verschiedene Miet- und Wohnhäuser sowie Villen, darunter auch Bauten in Gemeinschaft mit einem ehemaligen Studienkollegen, Ludwig Schmidl.

Alexander Neumann war bereits mit der Errichtung eines Bankgebäudes für den Wr. Bankverein in Prag beschäftigt gewesen. In Wien gelang es ihm dann, gemeinsam mit seinem einstigen Studienkollegen Ernst Gotthilf, der mit ihm auch bei Helmer & Fellner gearbeitet hatte, den beschränkten Wettbewerb für das Gebäude des Wr. Bankverein für sich zu entscheiden. Die beiden gründeten daraufhin 1909 eine Bürogemeinschaft. In kurzer Zeit konnte sich Architekt Neumann, sowohl mit seinem Partner Gotthilf, aber auch alleine, zu einem gesuchten Spezialisten in der Errichtung von Bankgebäuden nicht nur in Österreich und den Ländern der Donaumonarchie, sondern auch im Ausland profilieren. Das Architektenteam errichtete gemeinsam jedoch nicht nur Bank- und Bürogebäude, sondern auch Palais und Miethäuser, bei denen sie teilweise auch als Bauherren auftraten.

Erhielten die beiden Architekten während des Ersten Weltkriegs trotz der Stagnation in der Bauwirtschaft noch bedeutende Aufträge, so konnten in der wirtschaftlich schwierigen Nachkriegszeit mangels finanzkräftiger Auftraggeber nur mehr wenige Bauten ausgeführt werden. Neumanns Sohn Friedrich trat nach Abschluss seines Architekturstudiums, 1923, in die väterliche Kanzleigemeinschaft ein. Neumann sen. zog sich nach und nach von der Bautätigkeit zurück und überließ diese dem Sohn. Durch den Umsturz der politischen Verhältnisse Österreichs wurde Neumann, der jüdischen Herkunft war, zur Emigration gezwungen. Im Mai 1939 wanderten er und seine Frau zunächst nach Australien aus. Der Sohn, der über England nach Neuseeland gekommen war, erwartete sie dort. In Wellington, Neuseeland, starb Alexander Neumann acht Jahre später im 88. Lebensjahr.
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Stellenwert
Alexander Neumanns Bauten spiegeln die ganze Vielfalt der stilistischen Gestaltungsweisen wieder, die der Wiener Architektur um die Jahrhundertwende zur Verfügung standen. Stand Neumann auch durch seine Ausbildung bei Karl König eher einer konservativen, der Tradition verpflichteten Formgebung nahe, so war er doch den neuen, modernen Strömungen gegenüber durchaus aufgeschlossen. Nach wie vor war für ihn aber die historistische Auffassung maßgeblich, die Formensprache der jeweiligen Bauaufgabe anzupassen. So verwendete er für palaisartige Familienhäuser noch lange Zeit bevorzugt neobarocke Dekorformen. Es wurde dadurch einerseits dem Repräsentationsbedürfnis Rechnung getragen, darüber hinaus aber auch eine Nobilitierung des Eigentümers suggeriert (Wien 3, Ungargasse 53). Bauten im Grünen wiederum verliehen Bauelemente in Holz, Fachwerk, eine asymmetrischen Baugestalt und der Einsatz ländlich anmutender, teilweise dem heimischen Bauen entlehnter Formen den Charakter des Landhauses (Wien 18, Pötzleinsdorferstraße 34). Bei seinen großstädtischen Miethäusern gelang Neumann in der Verbindung neobarocker mit sezessionistischen Motiven wie auch in der Übernahme gestalterischer Tendenzen der Wagner-Schule (Wien 9, Porzellangasse 39) eine gediegene und gelungene Formgebung. Mit großzügig bemessenen Wohnungen und in guten Wohngegenden gelegen konnten sie den gehobenen Ansprüchen eines auf Repräsentation bedachten Bürgertums bestens entsprechen.

Den Schwerpunkt in Neumanns Schaffen bilden jedoch die Bankgebäude. Kriterien dieser Bauten waren größtmögliche Funktionalität im Inneren und eindrucksvolle Repräsentation nach außen. Eines seiner Hauptwerke, das gemeinsam mit Architekt Gotthilf errichtete Gebäude des Wr. Bankvereins (Wien 1, Schottengasse 6-8) besticht durch eine klare und übersichtliche Raumorganisation, die eine effiziente Geschäftsabwicklung ermöglichte. Unter anderem wurde auf eine gute Belichtung der Arbeitsbereiche Wert gelegt, weshalb in der basilikalen Schalterhalle auch die Schalterbereiche durch Oberlicht erhellt wurden, nicht (wie bei Otto Wagners Postsparkassengebäude) die Mitte, in der sich der Kundenstrom bewegt. Die neuesten technischen Errungenschaften wurden eingesetzt und das Gebäude mit verschiedenen elektrischen Sicherheitseinrichtungen, einem modernen Zentralheizungssystem, sogar einer eingebauten Staubsaugeranlage ausgestattet. Neben den fortschrittlichen technischen Standards, die der Modernität des Bankinstituts im Wirtschaftsleben entsprachen, achtete man aber auf eine gediegene und aufwendige Ausstattung mit edlen Materialien (verschiedene Marmorsorten, edle Hölzer und Metalle), mit der die Qualitätskriterien Solidität und Wertbeständigkeit angesprochen werden sollten. Die bei Bankbauten besonders wichtige eindrucksvolle Repräsentation nach außen wurde meist durch prunkvoll gesteigerte Monumentalität erreicht. Nach dem Verständnis der Zeit wurden Inhalte nicht nur durch Verwendung adäquater Materialien, sondern auch durch Formen der Architektur ausgedrückt. Das Gebäude des Wr. Bankvereins sollte, wie viele andere Bankgebäude auch, Dauerhaftigkeit, Sicherheit und Wertkonservatismus ausstrahlen. Mit dem Rückgriff auf Formen klassischer Tradition, vor allem der Antike – ein schwerer abgetreppter Giebel, dorische Säulen des Portikus, der Skulpturenschmuck – wurden Begriffe wie die Beständigkeit und Unveränderbarkeit ewiger Werte angesprochen, womit auch die Vertrauenswürdigkeit und Seriosität (des Bankhauses) vermittelt werden sollte. Die Steinfassaden des Gebäudes und die meist dichte Vergitterung der Erdgeschoßzone wiesen auf die Dauerhaftigkeit des Instituts und den sicheren Schutz der anvertrauten Gelder hin.

Eine klare und überraschend moderne Lösung entwickelten die beiden Architekten für das Bürohaus der „Anker“-Versicherung, in dem sie nur den Kern der räumlichen Erschließung architektonisch ausformulierten (Kassensaal und Haupttreppe, heute zerstört). Alles andere blieben frei verfügbare Bereiche für sich ändernde Raumansprüche. Das repräsentative Äußere wurde dagegen konventionell mit den zu dieser Zeit beliebten neoklassizistischen Formen ausgestattet, die auch bei den Wohnbauten der beiden häufig verwendet wurden. Die Fassaden wurden mit Säulen oder Pilastern in großer Ordnung akzentuiert, die Eingänge mit portikusartigen Umrahmungen hervorgehoben, die Fenster teilweise mit dekorierten Lünetten geschmückt. Auch die extrem spitzwinkelige Ecke des Palais des einstigen Petroleummagnaten Fanto am Schwarzenbergplatz ziert eine imposante klassizierende Kolossalordnung, die, von einer Kuppel bekrönt, auf das Motiv des Rundtempels anspielt, barocke Elemente vervollständigen die prächtige Fassadengestaltung.

Der Erfolg des Architektenduos ist darin begründet, dass es ihm gelang, überzeugende, der jeweiligen Funktion optimal entsprechende moderne Raumkonzepte bei gleichzeitiger Bewahrung traditioneller ästhetischer Werte zu verwirklichen. Es schuf damit architektonische Werke, die nach wie vor beeindrucken.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
1891Gartentrakt, Wien 3, Landstraßer Hauptstraße 138-140
bis 18943 Wohnhäuser in Bielitz, Österr.Schlesien / Bielsko-Biala, PL
1893-1894Villa, Baden, NÖ, Christalnigasse 6
1896Villa, Wien 18, Pötzleinsdorferstraße 34 (mit Ludwig Schmidl)
1897Miethaus, Wien 9, Währinger Gürtel 88 (mit Ludwig Schmidl, Fassade abgeschlagen)
1898Miethaus, Wien 4, Schaumburgergasse 20
1900-1902Miethaus, Wien 1, Stubenring 22
1903-1904Wohnhaus, Parkstraße / Drobneho 22, Brünn / Brno, CZ
1907Miethaus, Wien 19, Döblinger Hauptstraße 56
1907Miethaus, Wien 9, Porzellangasse 36
1908Wohnhaus, Wien 13, Kupelwiesergasse 13
1909Miethaus, Wien 19. Döblinger Hauptstraße 60
1910Miethaus, Wien 8, Lange Gasse 67
1910Miethaus, Wien 8, Lange Gasse 74
1910-1911Miethaus, Wien 8, Alserstraße 21 (mit Ernst Gotthilf)
1913Bürogebäude der Versicherungsgesellschaft „Der ANKER“, Wien 1, Hoher Markt 10-12 (mit Ernst Gotthilf, nach Kriegsschäden innen vollständig erneuert)
1914Wohnhaus, Wien 3, Ungargasse 39 (Dekoration teilweise, prunkvolle Toranlage total abgetragen)
1916Miethausgruppe, Wien 3, Schwarzenbergplatz 7-8 (mit Ernst Gotthilf)
1917-1918Palais „Fanto“, Wien 3, Schwarzenbergplatz 6 / Zaunergasse 1-3 / Lisztstrasse 10 / Daffingergasse 10 (mit Ernst Gotthilf, später Sitz des Österr. Branntwein-Monopols, heute Arnold Schönberg-Center)
1923Palais, Wien 19, Kreindlgasse 25 (mit Ernst Gotthilf, nach Kriegsschäden 1951 von Franz Schuster adaptiert)
1929Villa, Wien 19, Blaasstraße 34 (mit Ernst Gotthilf und Friedrich Neumann )
o.J.Bürogebäudes für „Der Anker“ in Prag, CZ und in Pressburg / Bratislava, SLO, Gebäude der BEBKA, Prag, Am Graben neben dem Pulverturm / Na Prikope, CZ (mit Prof. Jaray)

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
1906-1908Gebäude des Wr. Bankvereines in Prag, Böhmen / Praha, CZ, Na Prikope 1, Stare Mesto (mit Josef Zasche aus Prag)
1909-1912Wr. Bankverein, Wien 1, Schottengasse 6-8 (mit Ernst Gotthilf)
1911Bankgebäude für Wr. Bankverein in St. Pölten, NÖ, Kremser Gasse 39
1913-14Gebäude der N.Ö. Eskompte-Gesellschaft, Wien 1, Am Hof 4 (mit Ernst Gotthilf, heute BA-CA)
1915-1920ehem. Bankgebäude des Wr. Bankvereines, Graz, Stmk., Hauptplatz 14 (mit Ernst Gotthilf)
1916-1921Bankgebäude, Wien 1, Renngasse 2, ehem. Österr. Creditanstalt für Handel u. Gewerbe (mit E. Gotthilf, heute Kunstforum BA-CA)
1921-1922Adaption für die Wr. Lombard- und Escompte-Bank, Wien 1, Schottengasse 10
1922Bürohaus für Österr. Creditanstalt f. Handel und Gewerbe, Graz, Stmk., Kaiserfeldgasse 5 (mit Ernst Gotthilf)
o.J.Palais des Wr. Bankvereines am Bosporus in Konstantinopel / Istanbul, TR, Gebäude der Banque balcanique in Sofia, Bulgarien, Wr. Bankverein in Lemberg / Lwiw, UA, Wiener Bankverein in Agram / Zagreb, HR

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
um 1909Bielitzer-Bialaer Kammgarnspinnerei AG, Bielitz-Biala, österr.Schlesien / Bielsko Biala, PL
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
A. Neumann: Das Wohn- und Geschäfshaus, Wien 8, Alserstraße 21. In: Der Bautechniker 32.1912, S.113ff
A. Neumann / E. Gotthilf: Der Neubau des Wiener Bank-Vereines. In: Mitteilungen der Zentralvereinigung der Architekten... 6.1913, Nr.2, S.4ff und 6.1913, Nr.3, S.3ff
A. Neumann: Der Neubau der Wr. Bank-Vereines. In: WBIZ 30.1913, S.117-119, T.26-28

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Achleitner-Archiv; TUWA; Künstlerhaus Archiv; Archiv Baumeisterinnung; ÖIAV; WStLA-Meldearchiv
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Sekundärquellen

LITERATUR:
Anonym: Gratulation zum 70. Geburtstag. In: Wiener Bauhütte 25.1931, S.67)
Anonym: Glossen zum Neubau des Wr. Bankvereins (1, Schotteng.). In: Der Bautechniker 32.1912, S.535f
W. Aichelburg: Das Wr. Künstlerhaus 1861-2001, Bd.1, Wien 2003
H. Berger: Neue Architektur in Wien (Escomptebank). In: Der Bautechniker 36.1916, S.9f
F. Feldegg: Das neue Wr. Zinshaus (8, Alserstr.). In: WBIZ 31.1914, S. 187ff
M. Feuerstein / G. Milchram: Jüdisches Wien, Wien 2001
H. Gröger: Mod. Fabriksbauten i. Armierten Beton. In: ZÖIAV 61.1909, S.605, T.5
A. Kieslinger: Die Steine der Wiener Ringstraße. In: R. Wagner-Rieger (Hrsg.): Die Wiener Ringstraße. Bild einer Epoche. Bd.4, Wiesbaden 197?2
P. Kortz: Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts. 2 Bde. Wien 1906
Andrew Leach: Frederick H.Newman, Lectures on Architecture, Gent 2003
A. Lehne: Jugendstil in Wien. Wien 1989
Menschen–Schicksale–Monumente, Döblinger Friedhof Wien, Wien 1990
Neubauten in Österreich 3 Bde, Wien o.J.
ÖKT 44: G. Hajos: Die Profanbauten des III., IV., und V. Bezirks. Wien 1980
ÖKT 53: W. Resch: Die Kunstdenkmäler d. Stadt Graz. Die Profanbauten d. 1. Bez. Altstadt, Wien 1997
ÖKT 54: Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten und ihren eingemeindeten Ortschaften. Horn 1999
M. Paul: Technischer Führer durch Wien. Wien 1910
R. Pichler: Das Gebäude des Wr. Bankvereins (1, Schottenring). In: Allg. Bauzeitung 78.1913, S. 71ff
R. Schmidt: Das Wiener Künstlerhaus 1861–1951. Wien 1951
A. Senarclens de Grancy: „Moderner Stil“ und „Heimisches Bauen“. Architekturreform in Graz um 1900. Wien u.a. 2001
A. Steiner: Die Heizungs- und Lüftungsanlagen und einige andere techn. Einrichtungen im Neubau des Wr. Bank-Vereins (1, Schottenring). In: ZÖIAV 65.1913, S.193ff
M. Wehdorn: Die Bautechnik der Wiener Ringstraße. In: Die Wiener Ringstraße. Bild einer Epoche. Bd. 11, Wiesbaden 1979
P. Zatloukal: A guide to the Architecture of Brno 1815-1915. Brno 2000

HINWEISE AUF WERKE:
Der Architekt
15.1909, S.49-51, T.46 (Wr. Bankverein in Prag)

ABZ
78.1913, S.71-76, T.40-49 (Wr. Bankverein, Schottengasse)

Die Architektur des 20.Jh.s
13.1913, H.1, S.6, T.12 (Wr. Bankverein, Schottengasse)

Der Bautechniker
32.1912, S.113 (Wohn- und Geschäftshaus Wien 8, Alserstraße 21)

Neubauten in Österreich (Wien 19, Döblinger Hauptstraße 56)

WBIZ
15.1898, Bei. zum 4.11., S.9f, T.9 (Miethaus, Währinger Gürtel 88)
27.1909/10, T.5 (Miethaus 9, Porzellangasse 36)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl. II; Achl. III/1; Achl. III/2
Dehio Wien/1 (I.Bez.); Dehio Wien/2 (II.-IX.u.XX.Bez.); Dehio Wien/3 (X.-XIX.u.XXI.-XXIII.Bez.)
H. Partisch: Österreicher aus sudetendeutschem Stamme. Wien 1961
S. Waetzoldt: Bibliographie zur Architektur im 19.Jh. Nendeln 1977
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Persönliche Mitteilungen
über Andrew Leach briefl. Kontakt zu Frau Maria Newman, Enkelin des Alexander Neumanns
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Anmerkungen
Falsch: Geburtsdatum bei TUWA 21.12.1862, ebenso 25.10.1861 bei Wr.Bauhütte 25.1931. Bei Weihsmann 05: Leipnitz (Böhmen) als Geburtsort falsch, ebenso, dass A. Neumann nur ein Vorbereitungstudium 1882/83 an der TU Wien absolviert hat.
Eingegeben von: Jutta Brandstetter
Eingegeben am: 01.05.2006
Zuletzt geändert: 05.04.2008
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