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Carl Appel


Quelle: Siegbert Langner v. Hatzfeldt

Persönliche Daten
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
Auszeichnungen und Ämter
Mitgliedschaften
Vita
Stellenwert
Werke
Primärquellen
Sekundärquellen
Ausstellungen
Persönliche Mitteilungen
Anmerkungen
Persönliche Daten
* 18.04.1911 - † 13.02.1997
Geschlecht: m
Geburtsort: Wien
Land: Österreich
damaliger Name: Österreich-Ungarn
Sterbeort: Wien
Land: Österreich
Titel: Diplom Architekt, Baurat h.c. Professor
Religionsbekenntnis: Röm. - Kath.
Berufsbezeichnung: Architekt
Familiäres Umfeld: Vater: Johann Appel (geb. 1867), k.k. Hofgartenverwalter
Mutter: Karoline, geb. Kandl
fünf Geschwister
Ehe (1941) mit Herta Laaber
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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
bis 1924Realschule in Wien IV
1924–1928Tischler-Lehre mit Ablegung der Tischler-Gesellenprüfung, daneben Besuch eines Abend-Zeichenkurses bei Otto Prutscher an der Kunstgewerbeschule
1928–1933Kunstgewerbeschule Wien (bei Carl Witzmann, bis 1931, dann Meisterklasse für Architektur von Oskar Strnad)
1933–1936Akademie der bildenden Künste Wien, Meisterschule Clemens Holzmeister
1936Diplom und Staatsprüfungszeugnis, Zuerkennung des Meisterschulpreises
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Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1933–1936Arbeit in den Ateliers von Carl Witzmann, Oskar Strnad, Erich Boltenstern, Otto Niedermoser
1936/1937Gründung eines eigenen Büros
1956Patent für die „Hängende Verglasung“ (genutzt von der Firma Glasbau Hahn in Frankfurt a.M.)
1957Patent für einen vorfabrizierten Aufzugschacht mit Maschinenraum (genutzt von der Firma Wertheim)
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Auszeichnungen und Ämter
1933Eitelberger-Preis der Kunstgewerbeschule für ein Wohnhaus-Projekt
1957Verleihung des Titels „Professor“
1963Orden und Titel „Cavaliere“
1964Verleihung des Titels „Baurat honoris causa“ (h.c.)
1966Orden und Titel „Officiale“
1972Kommandeurkreuz mit dem Titel Commendatore
1981Goldener Lorbeer der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs-Künstlerhaus
1983Ehrenmitglied des Österreichischen Künstlerhauses
1983Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien
2003Benennung der Carl-Appel-Straße in Wien 10
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Mitgliedschaften
ab 1952Österr. Ingenieur- und Architektenverein
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Vita
Carl Appel wurde als sechstes und jüngstes Kind des k.k. Hofgartenverwalters Johann Appel 1911 in Wien geboren. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs versetzte man den Vater nach Prag, wo die Familie während der Kriegsjahre auf dem Hradschin lebte. Bei der Rückkehr nach Wien im Jahr 1918 bezog man eine Wohnung im Oberen Belvedere; nach der Zwangspensionierung des Vaters folgte eine Zeit materieller Not.

Der an Mechanik interessierte Carl Appel entschied sich, von der Realschule abzugehen und das Tischler-Handwerk zu erlernen. Das Studium an der Kunstgewerbeschule finanzierte er sich selbst mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten. Ab dem 4.Semester war er im Atelier Carl Witzmanns tätig, später auch in den Ateliers von Oskar Strnad, Erich Boltenstern und Otto Niedermoser. Während der Ferienzeit realisierte er 1932 seinen ersten Wohnungsumbau für die Baronin Leitner in St.Anton am Arlberg. Ihn beeindruckten zu dieser Zeit sowohl der Barcelona-Pavillon Mies van der Rohes als auch das Albert-Leo-Schlageter-Denkmal Clemens Holzmeisters, weswegen er dieses als Lehrer an der Akademie der bildenden Künste wählte. Da Holzmeister häufig abwesend war, blieb Witzmanns Atelier der prägende Faktor in der Ausbildung Carl Appels. Dort konnte er auch seine ersten selbständigen Aufträge, meist Geschäftsgestaltungen, abwickeln. Als er den Auftrag für den Umbau der Ebreichsdorfer Filzhutfabrik erhielt, gründete er ein eigenes Büro.

1938–1944 erhielt Appel vor allem Aufträge für Industriebauten, 1944 zog man ihn zum Militärdienst ein, wo er zunächst zum Kraftfahrer-Ersatz-Bataillon und schließlich zum Offiziers-Lehrgang nach Kirchdorf an der Krems abkommandiert wurde. Nach Kriegsende geriet Appel in russische Gefangenschaft, aus der ihm jedoch die Flucht gelang.

In der Zeit des Wiederaufbaus etablierte er in Wien ein großes, äußerst produktives Architekturbüro mit bis zu 45 Mitarbeitern, in dessen Rahmen er international, mit Aufträgen bis in den fernen Osten, tätig war. Seinen zahlreichen wirtschaftlich potenten Auftraggebern, zu denen die Creditanstalt-Bankverein und die Elin-Union AG gehörten, lieferte er gediegene Planungen und gewährleistete eine reibungslose Durchführung der Bauprojekte, was wohl entscheidend zum Erfolg seines Büros beitrug. Er verkörperte den tatkräftig zupackenden Architekten, der über die Bewältigung der Entwurfsarbeit auch ausgeprägte Managementfähigkeiten und technische Innovationskraft besaß. Aus den schwierigen, von Mangel geprägten Nachkriegsjahren ist überliefert, dass er mit eigenen Händen mithalf, die für ein Bauvorhaben benötigten Bäume zu fällen – eine perfekt zur Generation des Wiederaufbaus passende Geschichte.

Appel war bis in die 1980er Jahre aktiv; er starb 1997 im Alter von 85 Jahren in Wien.
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Stellenwert
Noch zu Zeiten der Monarchie geboren, prägte Carl Appel das Baugeschehen in Österreich bis in die 1970er Jahre entscheidend mit. Durch die Planung von zahlreichen Industrie-, Wohn- und Geschäftsbauten war er wesentlich am Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt. Appel sah sich selbst als „Architekt zwischen gestern und morgen“. Ein wesentliches Merkmal seiner Bauten der Nachkriegsjahre ist die Kompromissfähigkeit einer „moderaten Moderne“, die auch von Erich Boltenstern und anderen Zeitgenossen vertreten wurde und mit ihrer zurückhaltenden Formensprache und den handwerklich sauber gearbeiteten, eleganten Details auf breite Akzeptanz in der harmoniebedürftigen Gesellschaft des Wiederaufbaus stieß. Jedoch verwendete er je nach Bauaufgabe und Lage verschiedene Gestaltungsmodi und griff in der Folge auch jeweils aktuelle formale Tendenzen – etwa die Verwendung von Fassadenelementen aus Sichtbeton – auf.

Zu Beginn seiner Karriere realisierte Appel vor allem Portalbauten und Innendekorationen für Geschäfte, Wohnungsumbauten und Wohnhäuser. Mit der Planung für den Umbau der Filzhutfabrik in Ebreichsdorf, NÖ, ab 1937 erhielt er den ersten Auftrag für eine Fabriksanlage, dem in den folgenden Jahren zahlreiche weitere folgen sollten. Appel nahm 1949 am viel diskutierten Wettbewerb zur Gestaltung des Wiener Stephansplatzes und des Haas-Hauses teil. Er trat für klar differenzierte Raumfolgen von Graben, Stock im Eisen-Platz und Stephansplatz ein, konnte dieses Konzept jedoch, u.a. wegen des Wunsches nach mehr Übersicht für den Autoverkehr, nicht durchsetzen. Das „Haas-Haus“ wurde schließlich nach Plänen Carl Appels, Max Fellerers und Eugen Wörles realisiert (1951–1953). Zu seinen wichtigsten Wiener Bauten gehören das Kaufhaus Neumann, später Steffl, in Wien 1, Kärntnerstraße 19 (1949–1950) und das Steyr-Daimler-Puch-Haus am Kärntner Ring 7 (1955–1956). Das Kaufhaus, das anstelle des von Otto Wagner geplanten und im Krieg zerstörten Kaufhauses Neumann errichtet wurde, stattete Appel mit einer konkav geschwungenen, großflächig verglasten Fassade und mit eleganten Inneneinrichtungen aus. Die Baumasse des „Steyr-Hauses“ setzte er auf weit hinter der Fassadenflucht positionierte Stützen und ermöglichte so im Erdgeschoss einen durchgehenden Ausstellungs- und Verkaufsraum, der sich zum umliegenden städtischen Raum öffnete. Das für dieses Gebäude von Appel entwickelte System der „Hängenden Verglasung“ ließ er sich in der Folge patentieren.

Bei Planung der Industriebauten setzte sich Appel intensiv mit den Produktionsabläufen auseinander. Dies entsprach auch der wesentlich größeren Rolle, die Architekten noch in den 1950er Jahren im Planungsprozess von Fabriken einnehmen konnten. Weit davon entfernt, nur die äußere Hülle zu designen, wirkte ein mit fundiertem technischen Wissen ausgestatteter Architekt wie Carl Appel bei der Entscheidung für Produktionsweisen mit. So entwickelte er ein Abluftsystem für Färbereien, beschäftigte sich mit automatisierten Produktionsmethoden und war an der Planung für die Öfen der Wienerberger Baustoff-Industrie AG und den ersten elektrisch beheizten Tunnelofen in Österreich für die Österr. Keramik AG in Gmunden, OÖ, beteiligt. Appel trug den sich immer schneller ändernden Produktionsabläufen in seiner Architektur Rechnung, indem er neutrale Produktionshallen mit weiten Stützenabständen und gleichmäßiger Belichtung durch Sheds plante, die sich Veränderungen leicht anpassen konnten (z.B. die Produktionshalle der Philip Haas AG in Ebergassing, NÖ, mit Dimensionen von 80x70m). Ein weiteres Charakteristikum ist die Verwendung modularer Ordnungen, die eine Normung und Präfabrikation der Bauelemente möglich machte (z.B. die Hallen der Österr. Fezfabriken in Gloggnitz, NÖ). Die Kombination von Klinker, Stahl, Beton und Glasbausteinen an den Fassaden (Wienerberger Ziegelwerke in Wien 10, Leykam-Papierfabrik in Gratkorn, Stmk.) erinnert zuweilen an die monumentale Industriearchitektur der 1920er und 1930er Jahre, etwa an die Bauten von Peter Behrens.

Appel konzipierte auch eine Reihe von innovativen Baukonstruktionen: Am Ende des Zweiten Weltkriegs war keine entwickelte Bauindustrie vorhanden, es gab keine fertigen Fassaden-, Trennwand- oder Deckensysteme, keine präfabrizierten Bauelemente oder auch Büromöbel. Appel bewältigte diese Herausforderungen, indem er neue technische Lösungen (z.B. Injektionen aus Zement und Wasserglas zur Grundwasserhaltung im Fundamentbereich, spezielle Armierungen, die bereits erwähnte „Hängende Verglasung“, Kunststein-Elemente für Fassaden) einführte und die Rationalisierung der Bauabläufe durch Einsatz von präfabrizierten Elementen vorantrieb. Unter seinen patentierten Erfindungen befindet sich ein vorfabrizierter Aufzugsschacht mit dazugehörigem Maschinenhaus. Die modularen Strukturen und standardisierten Konstruktionen setzte Appel für alle Bauaufgaben, ob Wohn-, Verwaltungs- oder Industriebau, ein.

Appels Bauten aus den 1960er und 1970er Jahren wurde bisher weniger Beachtung geschenkt. Eine Ausnahme bildet lediglich das Hotel Intercontinental (Wien 3, Johannesgasse 28, 1960–1964, mit Walter Jaksch, Grundplanung von Holabird&Root), das wegen seiner Situierung und Dimensionierung vehemente Kritik auslöste. Im Wohnbau distanzierte sich Appel, nachdem er die „Wohn-Hochhäuser“ in Wien 4, Mommsengasse, und Wien 3, Modenapark realisiert hatte, von großformatigen Baukörpern. Ausschlaggebend hierfür waren seine Besuche in Le Corbusiers Wohneinheiten in Marseille und Berlin, deren Auswirkungen auf die Bewohner er kritisch sah. Er forderte bereits ein Konzept zur Positionierung von Hochhäusern im Stadtraum, bevorzugte aber bei seinen eigenen Planungen in der Folge kleinere Haustypen in lockerer Verbauung (z.B. WHA in Wien 19, Chimanistraße und Sandgasse/Rudolf-Kassner-Gasse). Sein Interesse für städtebauliche Themen zeigt sich auch in dem Plan für ein Verwaltungszentrum auf dem Wienerberg, Wien 10, den er 1966–1969 in Reaktion auf das unkontrollierte Wachstum der Gewerbegebiete an den Stadträndern Wiens erarbeitete. In einem seiner späten Werke, dem 1976–1978 auf oktogonalem Grundriss erbauten CA-Verwaltungsgebäude in Wiener Neustadt, NÖ, setzte er einen markanten, wiederum aus der spezifischen Situation des Stadtraums erklärbaren Akzent.
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Werke

WOHN-/GESCHÄFTSBAUTEN:
Auswahl:
1932Wohnhaus-Umbau für Baronin Leithner, St.Anton am Arlberg, V
1936Umbau Juweliergeschäft Steinitz in Wien 1, Kärntner Straße (Nr.?)
1936–1937Wohnhaus Quester, Wien 19, Kuhngasse 7
1937Wäsche-, bzw. Modegeschäft Artner und Sohn, Wien 9, Währingerstraße 20 (Umbau und Inneneinr.; zerstört)
1938Fotogeschäft Herlango in Wien 7, Mariahilfer Straße (Nr.?), (Umbau)
1949–1980div.Bankfilialen, v.a. für die Creditanstalt-Bankverein in ganz Österreich (z.B. in Wien, 1.,2.,3.,4.,6.,7.,10.Bez., Eisenstadt, Innsbruck, Leoben, Linz, Mödling, Salzburg, Wr.Neustadt), (Neubau, Umbau, Inneneinr.)
1949–1950Kaufhaus Neumann bzw. Steffl, Wien 1, Kärntnerstraße 19 (mit Inneneinr.; mehrf. umgebaut)
1951–1953Haas-Haus, Wien 1, Stock-im-Eisen-Platz 4/ Graben32/ Goldschmiedgasse 1 (mit Inneneinr., mit Max Fellerer und Eugen Wörle; 1986 abgebrochen)
1952–1954Büro- u.Geschäftshaus der Österr. Bodenkreditbank, Wien 1, Am Hof 6a/ Heidenschuß 2/ Tiefer Graben 2
1953–1954Zweifamilienhaus Pelka, Wien 19, Blaasstraße 36
1954–1955WHA d.Gemeinn.Bau- und Siedlungsges. (GESFÖ), Wien 4, Mommsengasse 6/ Belvederegasse 14–16
1955–1956Verw.Geb. d.Tauernkraftwerke AG, Salzburg, Rainerstraße 29
1955–1956Zentralverwaltungsgebäude der Steyr-Daimler-Puch-Werke, Wien 1, Kärntner Ring 7/ Akademiestraße (jetzt: Max-Weiler-Platz) 4–6/ Mahlerstraße 8 (mit Inneneinr., Patent für „Hängende Verglasung“", Stuckdecken: Hilda Schmid-Jesser; 1987 nach Brand abgebrochen)
1955–1961Opernringhof, Wien 1, Opernring 1 (mit Georg Lippert und Alfred Obiditsch)
1956Haus Ryznar, Wien 18, Schafberggasse 23 (durch Aufstockung stark verändert)
1956Haus Appel, Wien 19, Schreiberweg 45 (Umbau und Inneneinr.)
1957–1958WHA d.Österr. Realitäten AG „Modenapark“, Wien 3, Bayerngasse 1–2/ Gottfried-Keller-Gasse 2/ Grimmelhausengasse 5
1951–1952Umbau der Residenz des Bundespräsidenten, Wien 19, Hohe Warte 36
1958–1959Verw.Geb. d.Österr. Mineralölverwaltung, Wien 2, Schoellerhofgasse 6
1959–1961WHA d.Österr. Realitäten AG, Wien 19, Chimanistraße 30–34/ Blaasstraße 42/ Cottagegasse 67–69 („Kuffner-Gründe“)
1964Haus für Bundeskanzler Alphons Gorbach, Wörschach im Ennstal, Stmk.
1964–1965Verw.Geb. d.Österr. Mineralölverwaltung AG, Schwechat, Raffineriegelände, NÖ
1965–1967Bürohaus d.Österr. Realitäten AG, Wien 1, Dr.-Karl-Lueger-Ring 10, Neubau (bis 1977 Sitz der OPEC; 1994 Fassade n.Planung v. Sepp Frank veränd.)
1968–1969WHA d.Neuen Heimat „Rothenhof“, Linz, Hauserstraße/Weigunystraße, OÖ
1970–1972WHA d.Semperit Irland Ltd., Dublin, IRL
1970–1973Büro- u.Geschäftshaus der AVA-Bank („AVA-Hof“), Salzburg, Ferdinand-Hanusch-Platz 1/ Griesgasse/ Franz Josef Kai
1969–1973Verw.Geb. d.Pens.Vers.Anstalt der gewerbl.Wirtschaft, Wien 4, Wiedner Hauptstraße 84–86 (mit Inneneinr., Wettbew. 1.Preis, mit Arch.Majores, Gestaltung der Aluminium-Fassadenplatten: Prof. Gsöllpointner)
1971–1972WHA d.GESFÖ, Wien 19, Hofzeile 3
1971–1972WHA d.Infrabau GesmbH, Wien 19, Sandgasse 41–49/ Josef-Wagner-Weg/ Rudolf-Kassner-Gasse 16–18a und 15–17
1972–1973WHA, Wien 19, Raffelspergergasse 11
1976–1978Bürohaus der Creditanstalt, Wr.Neustadt, Ferdinand-Porsche-Ring 2/Kollonitschgasse 1, NÖ
1980–1985Österr.Nationalbank, Wien 9, Otto-Wagner-Platz 3 (Aus- und Umbau, Inneneinr. n.Brand 1979, mit Matthias Szauer)

ÖFFENTLICHE BAUTEN:
Auswahl:
o.J.Gittertor für die Grabkapelle Kaiser Karls, Funchal, Madeira, P (Entwurf während der Studienzeit an der Kunstgewerbeschule 1928–1933)
1949Adaptierung der Evangelischen Pfarrkirche in Wien 21, Weisselgasse 1
1949Hauskapelle Gut Hohenwarth bei Pernitz, NÖ
1952–1954Gewerbehaus der Wiener Handelskammer, Wien 3, Beatrixgasse 29/ Salesianergasse 1/ Bayerngasse 4/ Grimmelshausengasse 2–4 (3 Wettbew.-Entwürfe von C. Appel, einer davon erhielt den 3.Preis, ausgeführt wurde einer seiner nicht prämierten Entwürfe)
1953–1954Mannesmann-Turm und Pavillon, Messegelände in Wien 2, Prater
1954–1957Institute, Bibliothek und Auditorium Maximum der Hochschule für Welthandel, Wien 19, Franz-Klein-Gasse 1/ Philippovichgasse 11 (mit Kurt Eckel)
um 1955Parkhotel in Dornbirn, V (mit Otto Mayr)
1960–1964Hotel Vienna Intercontinental, Wien 3, Johannesgasse 28 (mit Inneineinr., Mitarbeiter: Walter Jaksch, Grundplanung von Holabird&Root)
1963–1966Schweißtechn.Lehr- und Versuchsanstalt, Wien 3, Arsenal, Objekt 207 (Dirmosergasse)
1965–1966Erweiterungsbau zur Volksschule der Stadt Wien, Wien 21, Berzeliusgasse 2–4 / Reisgasse 1 / Siemensstraße 13–15
1965–1967Intern.Studentenheim der Bundes-Wirtschaftskammer, Wien 18, Starkfriedgasse 15
1968Raum- und Funktionsprogramm des „United Nations Industrial Development Organization (UNIDO)–Centers, der „Internationaler Amtssitz- u. Konfenrenzzentrum Wien AG“ (IAKW) und des Kongress-Zentrums in Wien 22, Vienna International Center (UNO-City) und Austria-Center (Erstellung der Unterlagen für den internationalen Wettbewerb, C. Appel war Leiter der Architektengruppe Josef Fleischer, Hannes Lintl, Karl Schwanzer)

INDUSTRIE-/GEWERBEBAUTEN:
Auswahl:
1937–1938Filzhutfabrik in Ebreichsdorf, NÖ (Umbau von Hutstumpenerzeugung, Färberei)
1939–1940Bettfedernfabrik in Oberwaltersdorf, Kulturstraße 1A, NÖ (damals „Gau Niederdonau“)
1939–1944Press-Schmiede und Edelstahlwerk Martin Miller (für das deutsche Stahlwerk Schmidt und Clemens in Berghausen), Traismauer (Neubauten inklusive Bürogebäude und Werkswohnhäuser), NÖ (damals „Gau Niederdonau“)
1941–1942Feinmechanisches Werk Kamaryt in Wien 11, Leberstraße
1941–1943Tischlereihalle für die Hofherr-Schrantz Landwirtschaftliche Maschinenfabrik AG, Wien 21, Shuttleworthstraße 8
1942Färberei der Philip Haas AG in Sopron (Ödenburg), H
1942–1943Gummiwarenfabrik Oberbauer in Celje (Cilli), SLO (damals Jugoslawien)
1945–1948Ziegelwerke, Tonwaren- und Steinzeugrohrfabrik der Wienerberger Baustoff Industrie AG in Wien 10, Wienerbergerstraße 11 (Wiederaufbau und Neubau)
1947–1949Fabrikanlagen und Elektro-Tunnelofen der Österr. Keramik AG in Gmunden-Engelhof, OÖ
1949–1951Teppich- und Möbelstoff-Fabrik der Philip Haas AG, Ebergassing, NÖ
1951–1952Werkanlagen der Österr. Fezfabriken, Gloggnitz, NÖ (Neu- und Umbauten)
1951–1954Papier- und Zellstoff-Fabrik der Leykam-Josefsthal AG, Gratkorn, Stmk. (Neu- und Umbauten)
1958–1961Shed-Halle und Verwaltungsgebäude der Großdruckerei Elbemühl, Wien 23, Altmannsdorfer Straße 154–156
1958–1961Halle, Büros und Freilagerplatz der Mannesmann Röhren- u. Eisenhandels AG, Wien 3, Arsenal, Lilienthalgasse 6
1960–1962Verwaltung, Lager, Reparaturwerk und Ausstellungshalle der Intropa Industrie- und Handels-GesmbH, Wien 13, Hietzinger Kai bei 131A/ Mantlergasse 30–36 (mit Inneneinrichtung)
1960–1962Verwaltungsgebäude der Brown-Boveri-Werke AG, Wien 10, Alxingerstraße 31 (mit Inneneinr.; Aufstockung 1974 um 4 Geschosse)
1960–1962Steinzeugfabrik der Wienerberger Ziegelwerke, Wien 10, Wienerbergstraße 11
1961–1964Hohlblockwerk 1 und 2 der Wienerberger Ziegelwerke, Wien 10, Wienerbergstraße 11
1962–1963Erweiterungen des Fernheizwerks, Wien 22, Skrabalgasse 3
1963–1967Werkstättenhöfe, Wien 23, Brunner Straße 69 (mit Sepp Müller)
1964–1967Verwaltungs- und Konstruktionsgebäude der Elin-Union AG, Wien 14, Penzinger Straße 76, (Neubau, Adaptierung, Inneneinrichtung)
1965–1966Druckereigebäude des Vernay-Verlags, Wien 9, Canisiusgase 6/ Sobieskigasse 21 (mit Inneneinrichtung)
1967–1969Reifenfabrik der Semperit Irland Ltd., Dublin, IRL (mit Sepp Müller)
1971–1973Verw.Geb. d.Wienerberger Baustoff Industrie, Wien 10, Wienerbergstraße 11 (mit Inneneinrichtung)
1972–1974Steyr-Daimler-Puch-Hellas Industrie AG, Thessaloniki, GR (Generalplanung und Bau mit Georg Lippert)
1972–1975Reparaturwerk der Steyr-Daimler-Puch AG, Klagenfurt, Waidmannsdorfer Straße, K
1974–1976Lagerhalle der Mannesmann Röhren- u. Eisenhandel AG, Guntramsdorf, NÖ (mit Inneneinrichtung)
1974–1976Hallen für Produktion und Lagerung der Kabel- und Drahtwerke AG, Wien 12, Oswaldgasse 33/ Thorwaldsengasse/ Grießergasse (Erweiterungsbauten, z.T. Inneneinr.)
1974–1976Bürohaus (Konstruktionsbüro, Bauteil A) der Elin Union AG, Wien 14, Penzinger Straße 76/ Cumberlandstraße 43–47
1981–1982Dampfkraftwerk „Umm al Nar“, Abu Dhabi, UAE (Erweiterung um die Blöcke 9 und 10, in Zusammenarbeit mit der Elin-Union AG)
1981–1982Dampfkraftwerk „(D)Jebel Ali“, Dubai, UAE (Erweiterung um die Blöcke 6, 7, 8 und Errichtung einer Meerwasser-Entsalzungsanlage, in Zusammenarbeit mit der Elin-Union AG)

INNENRAUMGESTALTUNG/DESIGN:
Auswahl:
1932Vitrinen-Entwürfe für das Österr. Museum für Kunst und Industrie, Wien 1, Stubenring 5
1930er J.div. Wohnungseinrichtungen, z.B.: Wohnungen Dudos, Hofmann, beide in Wien 1, Wohnung Artner, Wien 9, Wohnung Bühl, bzw. Büll (?), Wien 2
1934Dekoration für ein Gschnasfest im Künstlerhaus, Wien 1, Karlsplatz 5
1934Dekoration für den Ball der Mode im Konzerthaus St.Gilgen, S
1937Innengestaltung d.Österr. Industrieausstellung im Pavillon der Industrie auf der Pariser Weltausstellung, F
1941Wohnung Carl Appel, Wien 1, Operngasse
1949Neugestaltung der Sophiensäle, Wien 3, Marxer Gasse 17, Luster-Entwürfe
1949–1950Inneneinr.Kaufhaus Neumann, Wien 1, Kärntnerstraße 19 (zerstört)
1955–1956Inneneinr. d.Zentralverwaltungsgebäudes der Steyr-Daimler-Puch-Werke, Wien 1, Kärntner Ring 7/ Akademiestraße/ Mahlerstraße (auch Luster des Sitzungssaals)
1960–1964Inneneinr. Hotel Vienna Intercontinental, Wien 3, Johannesgasse 28
1980–1985Inneneinr. d.Österr. Nationalbank, Wien 9, Otto-Wagner-Platz 3 (mit Matthias Szauer, von C. Appel auch Generalratssaal mit Luster-Entwürfen)

NICHT REALISIERTE PROJEKTE:
Auswahl:
1933Wohnhaus-Einrichtungen: Studienentwurf an der Kunstgewerbeschule
1933Wohnhaus-Projekt an der Kunstgewerbeschule (Eitelberger-Preis)
1933Heldendenkmal am äußeren Burgtor, Wien 1, Burgring (Wettbew., Schlussrunde)
1935Wallfahrtskirche für Staats, NÖ (Studienarbeit an der Akademie der bildenden Künste)
1936Messegelände und Rotunde in Wien 2, Prater, Neugestaltung (Studienarbeit an der Akademie der bildenden Künste)
1936Bildergalerie mit Hof für Plastiken (Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste)
1949Gestaltung Stephansplatz, Wien 1 (3 Wettbewerbs-Projekte eingereicht, davon 2 mit dem 1.Preis ausgezeichnet, „Haas-Haus“ ausgeführt nach Plänen von Carl Appel, Max Fellerer und Eugen Wörle)
1952Verw.Geb. d.Alpine-Montan, Wien 1, Parkring / Weihburggasse (Wettbew. 1.Preis, ARGE Carl Appel–Erich Boltenstern)
1958Wirtschaftsförderungs-Institut „Wifi“, Wien 18, Währinger Gürtel 97 (Wettb.)
1966–1969Städtebauliches Grundkonzept für ein Verwaltungs- und Industriezentrum mit Verw.Geb. d.Verein. Österr.Eisen- und Stahlwerke–Voest-Alpine und der Bundeskammer für gewerbliche Wirtschaft auf den Wienerberggründen, Wien 10, beiderseits der Triesterstraße (Nachnutzung für Industriegelände)
1967Technische Bundes-Lehranstalt für Körperbehinderte in Wien 2 (Wettbew., 2.Preis)
1970Café Zentral, Hotelprojekt im „Palais Ferstel“, Wien 1, Freyung 2/ Strauchgasse 4/ Herrengasse 14
1971Rechnungshof, Wien 1, Schottenring (Wettbew., Ankauf)
1973Verw.Geb. d.Bundesländer-Versicherung in Linz, Urfahrer Brückenkopf, OÖ
1974Österr. Kulturinstitut Budapest, H
1974Amtsgebäude am Ballhausplatz, Wien 1, Schauflergasse 8/ Minoritenplatz 9/ Kreiskygasse 1 (Wettbew.)
1974Wifi, St.Pölten, NÖ (Wettbew., 2.Preis)
1974Bürogebäude der Simmering-Graz-Pauker AG–SGP, Wien 11
1975Höhere Technische Lehranstalt Vöcklabruck, OÖ (Wettbew., 2.Preis, mit Kurt Eckel)
1976Bundes-Schulsportzentrum und Hallenbad, Eisenstadt, Bgld.
1978Rehabilitationszentrum Aflenz, Stmk.
1978–1984diverse Kraftwerks-Projekte in Zusammenarbeit mit der Elin-Union AG (z. B. Kalorische Kraftwerke in Ras Katenib, Jemen, in Makao, Portugal, in Surathani, Thailand, Wasserkraftwerk in Ma Yin Tang, China)
1979–1982diverse Schaltwarten-Projekte, bzw. Architekturentwürfe in Zusammenarbeit mit der Elin-Union AG (z.B. für die Hauptkläranlage in Wien, Kraftwerk Plansee, T, Kraftwerk der ÖDK Voitsberg 3, Stmk, Werk 2 Riedersbach, Sbg., für Central Termica, Sta.Cruz del Norte, CU, Freiluft Schalthaus in Cayirhan, TR)
1980Entwicklung vorgefertigter Kleinwasserkraftwerke in Zusammenarbeit mit der Elin-Union AG
1980Entwicklung eines vorgefertigten Mini-Hospitals in Zusammenarbeit mit der Elin-Union-AG
1980/1985Projekte für vorgefertigte Mini-Hospitäler in Zusammenarbeit mit der Elin-Union-AG für Tripolis, Lybien (1980) und Chile (1985)
1984Bundespolizeidirektion Wien 1, Schottenring 7 (Wettbew., 3.Preis)
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Primärquellen

PUBLIKATIONEN:
Auswahl:
C. Appel / G. Lippert: Der Opernringhof. In: der aufbau, H.7.1958, S.250–253
C. Appel: Büro- und Verwaltungsgebäude der Steyr-Daimler-Puch AG. In: der aufbau, H.7.1958, S.254–257
C. Appel: Wohnhochhaus, Wien, Am Modenapark. In: der aufbau, H.9.1958, S.358–360
C. Appel: Werk Gratkorn der Leykam-Josefsthal AG. In: der aufbau, H.10.1958, S.377–381 (Firmen S.403)
C. Appel: Werk Gloggnitz der AG der österreichischen Fezfabriken. In: der aufbau, H.10.1958, S.382–385
C. Appel: Der Industriebau und der Architekt. In: der aufbau, H.11/12.1960, S. 424–425
C. Appel: Lagerhalle, Wien X, Arsenal. In: der aufbau, H.11/12.1960, S.434–435
C. Appel: Druckerei und Verlagsbetrieb, Wien XXIII, Liesing. In: der aufbau, H.11/12.1960, S.442–445,484–485
C. Appel: Steinzeugrohrfabrik, Wien X, Favoriten. In: der aufbau, H.11/12.1960, S.456–457,480–481
C. Appel: Cottagestraße. In: der bau, H.6/1962, S.296–297
C. Appel: Wohnhausanlage Wien XIX Krottenbachstraße – Cottagegasse. In: der aufbau, H.6/7.1962, S.236–237
C. Appel: Verwaltungsgebäude der Tauernkraftwerke, Salzburg, Rainerstraße. In: der aufbau, H.9/10.1962, S.372–373
C. Appel: Filiale der Creditanstalt-Bankverein mit Autoschalter, Wien X, Triester Straße. In: der aufbau, H.9/10.1962, S.374–375
C. Appel: Ausstellungs- und Bürogebäude der „Intropa“ Industrie- und Handelsgesellschaft AG, Wien XIII, Hietzinger Kai. In: der aufbau, H.9/10.1962, S.376–377
C. Appel: Bürohaus mit Garage der Österreichischen Mineralölverwaltungs AG, Wien II, Schöllerhofgasse. In: der aufbau, H.9/10.1962, S.380
C. Appel: Ein neuer Hoteltyp – Großhotel „PANAM“ Wien III, Johannesgasse. In: der aufbau, H.6/7.1963, S.219–226,249–251

VORTRÄGE:
Auswahl:
C. Appel: Der Architekt zwischen gestern und morgen. Vortrag gehalten im Ingenieur- und Architektenverein 19.02.1957. In: ZÖIAV – Zeitschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines. 1957
C. Appel: Der Architekt im europäischen Raum. Ingenieur- und Architektenverein o.J.
C. Appel: [Zum Bauwesen in Irland]. Ingenieur- und Architektenverein o.J.
C. Appel: Holz in der Architektur. Bauzentrum Holztagung o.J.

NACHLÄSSE UND ARCHIVE:
Der Verbleib des Nachlasses von Carl Appel konnte nicht ermittelt werden.
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Sekundärquellen

LITERATUR:
Auswahl:
F. Achleitner: Eine Masse ohne Maß. Neues Bauen kritisch betrachtet: The Vienna Intercontinental Hotel. In: Die Presse, 21./22. März 1964, S.9
Actiengesellschaft der k.k. Priv. Teppich- und Möbelstoff-Fabriken, vormals Philipp Haas & Söhne: Das neue Haas-Haus im Herzen Wiens. Wien 1953
Anonym: Wiener Ladenbauten und Wohnräume. Architekt Carl Appel, Wien. In: Moderne Bauformen. Monatshefte für Architektur und Raumkunst. Jg. 40, H.8.1941, S.349–358
Anonym: Das Haas-Haus in Wien. In: der bau, H.3/4.1952, S.53–55,76
Anonym: Zwei Fabriken. In: der bau, H.9/10.1953, S.206–207,221 (Werk der Leykam-Josefsthal AG in Gratkorn, Stmk)
Anonym: Ein Hochhaus in Wien. In: der bau, H.1/2.1956, S.28–29,41,43 (Wohnhaus Wien 4, Mommsengasse)
Anonym: Das Steyr-Haus in Wien. In: der bau, H.2.1957, S.80–85 (Firmen S.102-105)
Anonym: Haus in Wien / Döbling. In: der bau, H.6.1958, S.267–268,291 (Haus Pelka: Wien 19, Blaasstraße 36)
Anonym: Haus am Schafberg. In: der bau, H.6.1958, S.268–269,291 (Wien 18, Schafberggasse 23)
Anonym: Wohnen am Park. In: der bau, H.4.1959, S. 193–194, 215 (Wien 3, „Am Modenapark“)
C. Appel / W. Jaksch / S. Langner: Carl Appel: Architekt zwischen Gestern und Morgen. Wien–Köln–Graz 1988 mit einem Beitrag von C. Appel; Vorwort von E. Wörle)
W. Chramosta: Carl Appel Architekt 1911–1997. Wiederaufbau im Widerspruch. Folder zur Ausstellung der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland im Gewerbehaus. Wien 1997
W. Chramosta: Katharsis eines Warenhauses. Die Presse, Spectrum 13.12.1997
Ch. Kühn: Grüße vom Verschönerungsverein. In: Die Presse, 25.06.1994
W. Norden: Vierzig Jahre „Universale“. Wien 1957
F. P. (Pangratz?): Das neue „Haas-Haus“ in Wien. In: der aufbau, 10.1953, S.499–503
A.S.: Zwei Fabriken. In: der bau, H.11/12.1952, S.234–237,258–259 (Wienerberger Ziegelwerke in Wien 10, Wienerbergstraße 11, Teppich- und Möbelstoff-Fabrik in Ebergassing, NÖ)
R. S.: Ein Wiener Warenhaus. In: der bau, H.5/6.1950, S.90–93,110–111
F. Schuster: Die Neugestaltung des Stefansplatzes in Wien. In: der aufbau, 11/12.1947, S.235–248
S. (Simony?): Das Gewerbehaus in Wien. In: der bau, H.9/10.1954, S.211–213
Simony: Wiederaufbau. In: der bau, H.7/8.1950, S.142–143, 146–147,152 (Zweigstelle der Creditanstalt in Wien 4, Suttnerplatz 8)
U. Zimmerl: Der Industriekonzern der Creditanstalt in Niederösterreich. Eine Darstellung an ausgewählten Beispielen der Textil- und Metallbranche bis 1945. In: P. Melichar, E. Langthaler, St. Eminger (Hg.): Niederösterreich im 20.Jh. Bd.2: Wirtschaft. Wien–Köln–Weimar 2008, S.345–374

HINWEISE AUF WERKE:
der aufbau
H.7/8.1961, S.294—295 (Steyr-Haus)

Der Bau
Sonderheft 1954, Titelblatt (Kammer der gewerblichen Wirtschaft ) / S.8 (Fabrik Ebergassing, NÖ) / S.24 (Haas-Haus Wien 1, Stephansplatz)
H.5/6.1955, S.130 (Parkhotel Dornbirn, Vbg.)

J. Tabor / R. Haslinger: Architektur und Industrie. Wien 1991, S.34,35,38,122,123,124,126 (diverse Projekte)

NACHSCHLAGEWERKE:
Achl. III/1 Wien, 1.–12. Bezirk; Achl. III/2 Wien, 13.–18. Bezirk; Achl. Band III/3 Wien, 19–23. Bezirk.
Achl. II/Kärnten, Steiermark, Burgenland
Dehio Wien/1 (I.Bez); Dehio Wien/2 (II.–IX.u.XX.Bez.); Dehio Wien/3 (X.–XIX.u.XXI.–XXIII.Bez.); Dehio NÖ/Süd M–Z
Architekturzentrum Wien (Hg.): Architektur in Österreich im 20. und 21.Jh., Basel–Boston–Berlin 2006, S.140,271,357,363,387
N. Nemetschke / G. Kugler: Lexikon der Wiener Kunst und Kultur. Wien 1990, S.19–20,25,58,118,131,152,165,193,275,378
A. Sarnitz (Hg.): Architektur in Wien, 700 Bauten. Wien 2008, S.93
G. A. Stadler: Das industrielle Erbe Niederösterreichs: Geschichte – Technik – Architektur, Wien–Köln–Weimar 2006

LEXIKA:
Czeike; AKL; H. Vollmer
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Ausstellungen
1955„Schöpferisches Österreich“, Amerika Haus, Wien
1955Zeitgenössische Baukultur in Wien. Sonderschau der Österreichwoche in Düsseldorf und Duisburg im Mai 1955
1997Carl Appel Architekt 1911–1997. Wiederaufbau im Widerspruch, Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland im Gewerbehaus, Wien
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Persönliche Mitteilungen
Siegbert Langner v. Hatzfeldt (Juni 2011)
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Anmerkungen
Eingegeben von: Monika Keplinger
Eingegeben am: 31.10.2011
Zuletzt geändert: 09.09.2013
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